Am 12. November haben in ganz Deutschland bis zu 100 000 Schüler für eine bessere Bildung demonstriert – allein hier in Kiel gingen etwa 5000 Kinder und Jugendliche auf die Straße. Doch zwischen die Rufe nach einer Abschaffung der Profiloberstufe und dem Zentralabitur mischten sich auch Forderungen nach einer Solidarisierung mit der Arbeiterklasse. „Klaus von der DKP“ verlas auf der Abschlusskundgebung der Demonstration ein freundliches kommunistisches Grußwort. Auch wenn die Junge Union, die bei der Veranstaltung „linksextremistische Aktivisten“ am Werk sieht, mit dieser Äußerung politisch bedingt etwas über die Strenge schlägt – so unpolitisch, wie das „Kieler Bildungsbündnis“ sein möchte, ist es nicht.