Der Albrecht
Unabhängige Hochschulzeitung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Nicht schon wieder ein Jubiläum…

von Helge Gradert

Doch! 10 Jahre DER ALBRECHT!!! Woohoo! Seit Dezember 1999 treibt er also nun schon sein Unwesen im Blätterwald selbst gestalteter journalistischer, ja, warum nicht… Kunst. Und es scheint kein Zufall, die Spanne von Beginn bis heute wird (mit etwas Toleranz in der Berechnung) gerahmt von zwei Ereignissen: Dem Erscheinen von Grönemeyers wohl unpopulärstem Album „Bleibt alles anders“ und dem „change“-erprobten Populärpräsidenten der westlichen Welt, Barack Obama.

Programmatisch für den ALBRECHT war in diesen zehn Jahren nämlich vor allem eins: der stete Wechsel. Sei es im Besetzungskarussell, das die neuen Besen von ambitionierten Jungschreibern stets zu neuen Kehrhöchstleistungen getrieben hat oder im ständigen Wechsel von Layout und Idee.

Hier machen genau die Redakteure ihre ersten und vielleicht bedeutsamsten Schritte, die in Zukunft in Spiegel, Bild und Lettre International ihre vergleichsweise freudlose Brotkunst fristen werden. Denn was im ALBRECHT steht, entspricht nicht nur höchsten journalistischen Standards, sondern ist auch und vor allem Ausdruck der Menschen, die mit viel Herzblut den Studierenden des Campus ihren Globus ein bisschen weiter zu öffnen versuchen. Das verdient Dank.

Ich bitte deswegen mit größtmöglicher Emphase darum, den ABRECHT und seine Mitarbeiter zu feiern, wo es nur geht. Selbst können sie es nicht tun. Die nächste Ausgabe muss entstehen und …wieder mal die Welt verändern.

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