Was machst du Weihnachten?
14. Dezember 2009 | Kategorie: Weihnachten Keine Kommentare »von Mirjam Rüscher-Reher
Weihnachten steht vor der Tür. Die einen mögen es bunt und laut, die anderen besinnlich und leise. 4 von euch haben dem Albrecht auf die Weihnachtsfragen geantwortet und erzählt, was sie an Weihnachten machen.
Der Albrecht: Glaubst du an den Weihnachtsmann?
Anke, 26: Nein. Mit sieben sagte meine Schwester, während wir auf den Weihnachtsmann gewartet haben:„Guck mal da ist Papa, der Weihnachtsmann!“ Traurig war‘s. Man sollte diese Lüge für Kinder so lange aufrecht erhalten wie möglich, es ist eine nette Lüge…
Kristen, 26: Nein.
Simon, 26: Ich glaube an den Weihnachtsmann, an das Gute vom Weihnachtsmann.
Daniela, 25: Naja, das habe ich aufgegeben, weil ich irgendwann meinen Onkel als Weihnachtsmann identifiziert habe.
Was machst du an Weihnachten?
Anke: Am 24. zur Familie meines Freundes, wie jedes Jahr. Am 25. zu meiner Familie, wie jedes Jahr. Und am 26. erholen wir uns vom Weihnachtsstress. Und vor allen Dingen: Essen.
Kristen: Familie und Essen
Simon: An Weihnachten laden wir die komplette Familie ein, wir kochen ein Menü, ich stehe die ganze Zeit in der Küche und es gibt gefühlte drei Stunden Bescherung. Meine Mutter schenkt eben einfach zu gerne.
Daniela: Geschenke einpacken für Geld, Autofahren, ganz viel leckere Festtagsgerichte essen bis ich nicht mehr kann und auf der Couch einschlafe.
Was gibt es zu essen?
Anke: Am 24. gibt es schrecklich trockene Pute und am 25. die weltbeste Gans (keiner kocht so gut wie Mutti)
Kristen: Pute
Simon: Glasierte Entenbrust mit Rotkohl und einem Kartoffel-Walnuss-Gratin
Daniela: Am 24. Kartoffelsalat und Würstchen, am 25. Ente oder Gans mit Rotkohl und Klößen etc. Plätzchen und selbstgebackenen Stollen von Oma.
Was schenkst du? Was ist das ideale Geschenk?
Anke: Ich weiß es noch nicht. Ich bin ein Last-Minute-Käufer. Das ideale Geschenk ist eine Mischung aus materiell und ideell, jedes Jahr ein Gedicht ist auch frustrierend.
Kristen: Ich weiß nicht, aber das ideale Geschenk wäre eine Reise für meine Eltern. Für meinen Bruder gab es letztes Jahr ein Buch über den HSV und meine Freundin bekam einen Home of Balance Gutschein und Parfüm
Simon: Das ideale Geschenk ist nützlich, aber nicht zu erraten. Ich kaufe immer früh Geschenke, im August oder so, um die Leute damit zu ärgern und sie raten zu lassen.
Daniela: Meistens Kleinigkeiten, die Hauptsache ist, dass man zusammen ist und sich liebt und schätzt.
Welcher Laden packt die schönsten Geschenke ein?
Anke: Ich! Ich packe die schönsten Geschenke ein!
Kristen: Keine Ahnung. Ich packe selbst ein, die sehen gut aus, schlicht. Ich üb ja schon seit Jahren
Simon: Ich mag Bodyshop. Ich glaube ja, dass ich ganz tolle Geschenke einpacken kann, aber ich darf die Geschenke für meine Freundin nicht mehr selbst einpacken, da das letzte in ein Prospekt mit Werbung für Hackfleisch im Angebot eingewickelt war.
Daniela: Karstadt Parfümerie (Miri und Ich packen da ein)
Wo gibt es den besten Glühwein?
Anke: Beim Weihnachtsmarkt wo die Sägespäne liegen, aber nur, wenn man selbst noch einen Flachmann mit Rum mitnimmt.
Kristen: Ich hab immer gehört am Tallinn-Stand auf dem Weihnachtsmarkt
Simon: Nicht mehr am Tallinn-Stand, der Stand ist böse. Jetzt ist es der große runde Stand direkt gegenüber von Cafe Fiedler, weil es da Likör 43 gibt.
Daniela: Tallinn-Stand
Was ist das schönste an Weihnachten?
Anke: Schlittschuhlaufen und das gemütliche Zusammensein mit der Familie
Kristen: Die Atmosphäre und das alle mal in einer ruhigen Minute zusammenkommen
Simon: Die leuchtenden Kinderaugen (ist das jetzt zu kitschig?)
Daniela: Die Familie ist zusammen, man hat Zeit füreinander, kann in Ruhe erzählen und Märchen schauen.
Was magst du nicht an Weihnachten? Oder: Wie erträgst du Weihnachten?
Anke: die laute Familie und das Hin und Her fahren ist schrecklich
Kristen: Gar nichts. Ich hab nichts gegen Weihnachten, ich freu mich drauf.
Simon: Der ganze Stress. Ich freu mich, wenn die Familie da ist und bin froh, wenn sie wieder weg ist.
Daniela: Wenn andere Menschen nur rummeckern und unzufrieden sind, dann haben sie den Sinn nicht erkannt oder die „falsche“ Familie erwischt.
Ein kurzer Ausblick: Wie feierst du Silvester?
Anke: Ich habe mir fest vorgenommen nicht zu arbeiten und keine zu großen Erwartungen zu haben. Es ist nur eine Party und mit dieser Einstellung wird’s am besten!
Kristen: Eigentlich will man immer Party machen, aber die sind gezwungen und scheiße, man geht meistens doch. Ich würd aber auch zu Hause feiern, ein bißchen knallen und lecker essen.
Simon: Ganz ruhig. Wie bringen den Kleinen ins Bett, gucken das Feuerwerk vom Balkon, essen schön und es gibt Caipi. Daniela: Letztes Jahr in Dänemark mit Freunden, dieses Jahr in der neuen gemeinsamen Wohnung mit meinem Freund. Mottoparty: Mafia oder Gala-Abspeck-Party.
Gute Vorsätze fürs neue Jahr?
Anke: Meine Salz- und Zuckersucht in den Griff zu bekommen.
Kristen: Mehr Sport, weniger Fernsehen
Simon: Da ich ja nicht rauche…ich möchte wieder mehr Sport machen und mich noch mehr, qualitativ, in die Arbeit legen.
Daniela: Den Abschluss so gut wie möglich beenden und Restreserven übrig haben, vorher erst mal mit meiner australischen Freundin eine schöne Zeit verbringen in England, meine Freunde und meinen Freund glücklich machen, mehr Zeit mit der Familie verbringen.