Der Albrecht
Unabhängige Hochschulzeitung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Different Stories

von Jenni Belitz

Robert Phillips, Isis Calil de Albuquerque Foto: Theater Kiel / Olaf Struck

Robert Phillips, Isis Calil de Albuquerque Foto: Theater Kiel / Olaf Struck

Vier Choreografien an einem Abend? Klingt nach einer ganzen Menge Stoff, den sich der Choreograf Itzik Galili und das Ballett Kiel unter der Direktion von Mario Schröder da vorgenommen haben. Die Stücke „Things I told nobody“, „Fragile“, „The 2nd Monkey“ und „Until.With/Out.enough“ des in Tel Aviv geborenen Choreografen werden im Kieler Opernhaus auf einer nahezu leeren Bühne inszeniert. Die Tänzer und die Geschichte stehen im Mittelpunkt und die einzigen, aber nichtsdestotrotz wirkungsvollen, Akzente werden durch das Spiel mit Licht und Schatten gesetzt. Durch kurze Episoden und in wechselnden Lichtkegeln aufblitzende Tänzer werden Streifl ichter erzeugt, die dem Zuschauer eben durch ihre Flüchtigkeit in Erinnerung bleiben. Diese kurzen Einblicke in die Geschichten und in die Gefühlswelt der Protagonisten hinterlässt bei den Laien im Publikum ein gewisses Gefühl der Verwirrung. Soll das jetzt so? Zum Fazit bleibt zu sagen: Es war kürzer als erwartet, hatte besonders in der letzen Hälfte seine Längen und überraschte doch durch schöne Bilder, interessante Effekte und harmonische Musik.

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