Die Schwelle zu den psychologischen Beratungsstellen der Studentenwerke ist bewusst niedrig gehalten. Marie-Therese Bockhorst und Anja Schröder-Braun, die betreuenden Diplom Psychologinnen der Kieler Beratungsstelle erklären: „Es reicht aus, sich per Telefon, persönlich oder per E-Mail anzumelden, um einen Termin zu bekommen. Die Beratung ist kostenlos und wir unterliegen natürlich der Schweigepflicht.“ Anfang November fand in Berlin das Jahrestreffen der Beraterinnen und Berater aus den Studentenwerken statt, in dessen Vorfeld die Zahlen des Jahres 2008 veröffentlicht wurden. Ist der Umgang mit den eigenen psychischen Problemen unter Studenten tatsächlich selbstverständlicher geworden? Und in welchem Maße hängen die Belastungen durch die neue Studienordnung mit steigenden Beratungskontakten zusammen?