<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Der Albrecht &#187; Glosse</title>
	<atom:link href="http://www.der-albrecht.de/category/glosse/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.der-albrecht.de</link>
	<description>Unabhängige Hochschulzeitung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel</description>
	<lastBuildDate>Tue, 27 Jul 2010 13:29:53 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Alles für die Jugend</title>
		<link>http://www.der-albrecht.de/2010/07/04/alles-fur-die-jugend-2/</link>
		<comments>http://www.der-albrecht.de/2010/07/04/alles-fur-die-jugend-2/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 20:15:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[jugenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-albrecht.de/?p=1925</guid>
		<description><![CDATA[von Annemarie Schönherr
Sparkönig Peter Harry mahnt: „Aus Verantwortung gegenüber der Jugend muss jetzt eine Umkehr eingeleitet werden.“ Das heißt weniger Geld auch für die Jugendverbände. Wozu braucht diese Jugend heute Treffs, Zeltlager und Ferien-Pass-Aktionen? Ihre Zukunft wird rosig sein: ein – eventuell, vielleicht – schuldenfreies Schleswig-Holstein. Die Qual der Wahl zwischen den Universitäten wird es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Annemarie Schönherr</em></p>
<p>Sparkönig Peter Harry mahnt: „Aus Verantwortung gegenüber der Jugend muss jetzt eine Umkehr eingeleitet werden.“ Das heißt weniger Geld auch für die Jugendverbände. Wozu braucht diese Jugend heute Treffs, Zeltlager und Ferien-Pass-Aktionen? Ihre Zukunft wird rosig sein: ein – eventuell, vielleicht – schuldenfreies Schleswig-Holstein. Die Qual der Wahl zwischen den Universitäten wird es nicht mehr geben und Kinder werden endlich wieder Privatsache.</p>
<p>Kaum noch Schulen auf dem Land und ab 2011 weniger Jugendtreffs. Welch ein Glück, dass die Bushaltestellen noch nicht von den Sparplänen betroffen sind. Sie bieten nach wie vor die Möglichkeit zum Rückzug aus der Erwachsenenwelt und – Korn so weit das Auge reicht.</p>
<p>Zugegeben, in den letzten Jahren wurden erfolgreiche Strukturen in der Jugendarbeit aufgebaut. Mädchen- und Jungen spezifische Arbeit wurde gefördert; Geld und viel Schweiß investiert. Das werden wir überwunden haben. Ab Januar 2011 sind wir alle gleich!</p>
<p>Die vielen Ehrenamtlichen in den Jugendverbänden können einfach weitermachen wie bisher – Ehrenamt heißt ohne Geld, oder? Das Engagement wird ja schließlich symbolisch belohnt: Einmal im Jahr vergibt die Regierung den Stark-Preis für freiwilliges Engagement von „jungen Menschen“. Ein feuchter Händedruck des volksnahen Sparkönigs inklusive. Das Motto der Werbeaktion lautet: „Ich mach mich stark! Für uns in Schleswig-Holstein“. Ehrlicher wäre wohl: „Beute mich aus! Für uns in Schleswig-Hohlstein“. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-albrecht.de/2010/07/04/alles-fur-die-jugend-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Da war doch was</title>
		<link>http://www.der-albrecht.de/2010/06/06/da-war-doch-was/</link>
		<comments>http://www.der-albrecht.de/2010/06/06/da-war-doch-was/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 09:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-albrecht.de/?p=1795</guid>
		<description><![CDATA[Wir sind Papst. Und Deutschland. Und jetzt sind wir sogar noch Grand Prix. Nachdem der Papst in letzter Zeit nichts mehr wirklich gerissen hat, kommt nun eine kleine Hannoveraner Abiturientin daher und eint Deutschland. Endlich, nach so vielen Jahren der Zurückweisung wird Deutschland wieder geliebt. Zwar nicht, weil wir so ein sympathisches Völkchen sind, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind Papst. Und Deutschland. Und jetzt sind wir sogar noch Grand Prix. Nachdem der Papst in letzter Zeit nichts mehr wirklich gerissen hat, kommt nun eine kleine Hannoveraner Abiturientin daher und eint Deutschland. Endlich, nach so vielen Jahren der Zurückweisung wird Deutschland wieder geliebt. Zwar nicht, weil wir so ein sympathisches Völkchen sind, aber immerhin: Der Grand Prix kommt nächstes Jahr nach Deutschland! Und das alles haben wir einem Mann mit Porzellanzähnen zu verdanken, der aus Scheiße, ähm, allem was er anfasst Gold macht: Sei es in Küchengeräten eine Bobbahn runterrutschen, Fußball auf Eis oder mit Autos spielen, und jetzt mal eben den Grand Prix retten. Natürlich hat Lena auch etwas zum Erfolg beigetragen: Ohne Tänzer und Getanze, ohne Geiger und Dekolleté stakst sie sich in das Herz Europas. In 50 Jahren noch wird sie in Revival-Shows zu ihrem großen Tag befragt werden.Dabei ist das Mädel erst 19 und möchte eigentlich Schauspielerin werden! Doch ob sie will oder nicht: Wir sind Lena! Ein Volk wird zusammengeschweißt, und das schon wenige Tage vor der WM. Was passiert nur, wenn wir jetzt auch noch die WM gewinnen? Jetzt sind wir nur Europa, dann wären wir die Welt. Wahrscheinlich wird Lena die Nationalhymne singen, ach was, alle Nationalhymnen die es gibt, begleitet von einem klatschenden Papst, der sich freut, dass er mal nicht im Fokus des Geschehens steht. Wem das jetzt schon auf die Nerven geht, der muss sich diesen Sommer wohl auf eine einsame Insel zurückziehen. Und nicht vergessen: Bald sind wir Kieler Woche! </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-albrecht.de/2010/06/06/da-war-doch-was/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Leipziger Allerlei?</title>
		<link>http://www.der-albrecht.de/2010/05/10/leipziger-allerlei-sprotten-kannst-nicht-locken/</link>
		<comments>http://www.der-albrecht.de/2010/05/10/leipziger-allerlei-sprotten-kannst-nicht-locken/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 May 2010 12:35:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-albrecht.de/?p=1623</guid>
		<description><![CDATA[Sprotten kannst nicht locken!
„Tschüss Kiel. Leipzig &#8211; gegen Mangel im Studium“ &#8211; diese Zeilen liest  der Kieler auf Stickern und Plakaten, wenn er in diesen Tagen durch die  Stadt streift. So möchtest du, Leipzig, also Kiel die Studierenden  abspenstig machen, da du, wie ja allseits bekannt, über  Studierendenmangel an deiner Universität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="unt">Sprotten kannst nicht locken!</span></p>
<p>„Tschüss Kiel. Leipzig &#8211; gegen Mangel im Studium“ &#8211; diese Zeilen liest  der Kieler auf Stickern und Plakaten, wenn er in diesen Tagen durch die  Stadt streift. So möchtest du, Leipzig, also Kiel die Studierenden  abspenstig machen, da du, wie ja allseits bekannt, über  Studierendenmangel an deiner Universität klagst. Aber mal ehrlich, warum  sollten wir Kiel verlassen? Und was meinst du mit Mangel, es mangelt an  nichts! Schau auf unsere Homepage, dann wirst du zehn Gründe finden,  warum sich in Kiel jeder pudelwohl fühlt. Da wäre die  Exzellenzinitiative (ja, wir sind fast Elite), die den Massen von uns zu  Gute kommt, die sich beispielsweise mit Entzündungen an Grenzflächen  beschäftigen. Oder aber das enorme Sportangebot: Die zukünftige Elite  kann Golf mit Blick aufs Meer spielen, der Rest segelt fröhlich auf der  Förde. Das Beste: Der Unispaß kostet null und man darf solange studieren  wie man will. Wenn Studierende in Kiel soviel sparen, dann können sie  natürlich ihre Moneten in die lokale Spaßindustrie investieren. So  besäuft sich der Kieler Langzeitstudierende Jahr für Jahr auf der Kieler  Woche mit Blick auf Förde und Segelboote. Knorke, oder? Kiel ist quasi  nicht zu schlagen. Eines könntest du allerdings versuchen: Offriere  deinen Studierenden einen Obolus fürs Studieren in Leipzig! Dann würden  wir es uns ernsthaft überlegen&#8230; Aber bis dahin lassen wir uns nicht  weglocken, denn wenn wir etwas wirklich Deprimierendes erleben wollen,  gehen wir an einem Mittwochabend ins Tucholsky, aber doch nicht nach  Leipzig zum Studieren&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-albrecht.de/2010/05/10/leipziger-allerlei-sprotten-kannst-nicht-locken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wir gendern</title>
		<link>http://www.der-albrecht.de/2010/04/21/wir-gendern/</link>
		<comments>http://www.der-albrecht.de/2010/04/21/wir-gendern/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 08:22:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-albrecht.de/?p=1502</guid>
		<description><![CDATA[DER ALBRECHT gendert. Wir machen ernst: Ein Zeichen setzen gegen die Unterdrückung von Frauen und allen anderen Geschlechtsformen. Nieder mit dem Patriarchat und dem Chauvinismus! Endlich schreiben wir StudentInnen oder ProfessorInnen. Aber wird dadurch nicht verharmlost, dass der Anteil der Professorinnen immer noch bei zehn Prozent rumdümpelt und man mit „ProfessorInnen“ diese Situation fast schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DER ALBRECHT gendert. Wir machen ernst: Ein Zeichen setzen gegen die Unterdrückung von Frauen und allen anderen Geschlechtsformen. Nieder mit dem Patriarchat und dem Chauvinismus! Endlich schreiben wir StudentInnen oder ProfessorInnen. Aber wird dadurch nicht verharmlost, dass der Anteil der Professorinnen immer noch bei zehn Prozent rumdümpelt und man mit „ProfessorInnen“ diese Situation fast schon wieder herunterspielt? Wird nicht zusätzlich diskriminiert, wenn die weibliche Form immer mit angegeben wird? Wirkt gendern nicht zu oft unfreiwillig lustig aufgrund falsch gewählter Formen wie GästInnen und PersonInnen? Wie wird eine Entgrenzung verhindert? Jedes mal Krankenschwestern und Krankenpfleger? Was ist mit TerroristInnen? MörderInnen? Ist das Böse etwa auch weiblich und muss gegendert werden? Wenn man durch das Gendern eine der Sprache innewohnende Diskriminierung verhindern will, kann man sich nicht gleich als RitterIn auf ein Pferd schwingen und gegen Windmühlen zu Felde ziehen? Wer der Redaktion Pferde, Lanzen und Windmühlen zur Verfügung stellen will, kann sich gerne melden. Ansonsten geben wir unser Bestes und machen hoffentlich wenig FehlerInnen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-albrecht.de/2010/04/21/wir-gendern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Autos und Booten</title>
		<link>http://www.der-albrecht.de/2010/01/23/von-autos-und-booten/</link>
		<comments>http://www.der-albrecht.de/2010/01/23/von-autos-und-booten/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 16:42:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Audi]]></category>
		<category><![CDATA[BMW]]></category>
		<category><![CDATA[Kieler Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Sponsoring]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-albrecht.de/?p=1410</guid>
		<description><![CDATA[Hat man das schon erlebt? Kiel ist begehrt. Es wird gar gestritten, so richtig, mit An-den-Haarenziehen, Kratzen, Beißen und Spucken. Zwei große deutsche Autohersteller können sich momentan quasi nichts Schöneres vorstellen als in Kiel auf Flaggen, Plakaten und Booten präsentiert zu werden. So weit ist es also schon mit der Krise. Man ringt um das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hat man das schon erlebt? Kiel ist begehrt. Es wird gar gestritten, so richtig, mit An-den-Haarenziehen, Kratzen, Beißen und Spucken. Zwei große deutsche Autohersteller können sich momentan quasi nichts Schöneres vorstellen als in Kiel auf Flaggen, Plakaten und Booten präsentiert zu werden. So weit ist es also schon mit der Krise. Man ringt um das Sponsoring der Kieler Woche. Unsere schöne Stadt zieht scheinbar Audi den Bayerischen Motoren Werken vor. Man hat das Angebot aus München zugunsten von Ingolstadt verstreichen lassen. Anfang Januar wurde es allerdings plötzlich nochmal spannend, denn Ingolstadt ließ auf sich warten. Dabei sollte doch bei der „boot 2010“ der neue Hauptsponsor vorgestellt werden, und die war Ende des Monats. Was für ein Krimi. Doch dann die Erlösung, puh, OB Albig klärt den Fall. Audi ist der Mörder. Fragt sich nur, ob die Ingolstädter bereits ein ähnlich ausgefeiltes Konzept haben wie die Münchener. Oder ob es sich darauf beschränkt, dass in diesem Jahr nicht mehr die teuren und für die Wirtschaftskrise unangemessenen BMW-Schiffe sondern die in ganz Deutschland als Verdinglichung für Bescheidenheit wahrgenommenen Modelle aus der Audiwerkstatt an der Kaikante rumstehen. Vielleicht gibt es aber auch ganz crazy neue Geschichten. Einen Shuttleservice von der Uni zur Förde in schön dicken Limousinen, oder so. Vielleicht bin ich aber auch nur ein bisschen realitätsfern und es geht hier gar nicht um Konzept und crazy Idee sondern ums Geld? Quatsch!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-albrecht.de/2010/01/23/von-autos-und-booten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Es weihnachtet zu sehr</title>
		<link>http://www.der-albrecht.de/2009/12/13/es-weihnachtet-zu-sehr/</link>
		<comments>http://www.der-albrecht.de/2009/12/13/es-weihnachtet-zu-sehr/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 21:04:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[futtern]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsmuffel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-albrecht.de/?p=1200</guid>
		<description><![CDATA[Schaudervolle Dinge gehen dieser Tage vor sich, höchst schaudervolle Dinge. Der Geist der Weihnacht verfolgt einen permanent. Ob es der der vergangenen, der künftigen oder der gegenwärtigen Weihnacht ist, weiß man nicht. Denn: Eigentlich ist ja pausenlos Weihnachten. In Zeiten, in denen man sich gefühlsmäßig noch im Spätsommer befindet, geht es los. Man betritt ahnungslos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schaudervolle Dinge gehen dieser Tage vor sich, höchst schaudervolle Dinge. Der Geist der Weihnacht verfolgt einen permanent. Ob es der der vergangenen, der künftigen oder der gegenwärtigen Weihnacht ist, weiß man nicht. Denn: Eigentlich ist ja pausenlos Weihnachten. In Zeiten, in denen man sich gefühlsmäßig noch im Spätsommer befindet, geht es los. Man betritt ahnungslos den Stammsupermarkt, da springen einen prompt rot-gold-glitzernde Verpackungen an. Viel hilft es nicht, angewidert den Blick abzuwenden. Denn einer Krankheit gleich breitet sich das aufdringliche Geglitzer weiter und weiter aus, bis kaum ein Regal mehr verschont ist. Als wäre die Schweinegrippe allein noch nicht genug.</p>
<p>Wie sollt&#8217;s auch anders sein, ohne große Umschweife macht sich der Spuk auch die Uni zueigen, wo er mit offenen Armen empfangen wird. In einem Atemzug mit der neuen Literatur wird da der Termin für die anstehende Weihnachtsfeier genannt, mit der Teilnehmerliste geht die Wer-Bringt-Was-Mit-Liste für das gemeinsame weihnachtliche Schmausen herum. Da soll sich mal einer aufs Lernen konzentrieren &#8230; Das eigentliche Fest an Heiligabend ist bei dem ganzen Glamour und dem Gefuttere in den Wochen und Monaten vorher ziemlich unspektakulär. Es ist eher das Zeichen, dass der fleißige Student sich nun bitte wieder seiner offiziellen Bestimmung zuwenden soll. Bleibt zu hoffen, dass es dennoch gelingt, erfreulichere und originellere Seiten der Vorweihnachtszeit zu entdecken. Zum Beispiel beim Lesen dieser Ausgabe &#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-albrecht.de/2009/12/13/es-weihnachtet-zu-sehr/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Abgeklärt</title>
		<link>http://www.der-albrecht.de/2009/11/21/abgeklart/</link>
		<comments>http://www.der-albrecht.de/2009/11/21/abgeklart/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 12:14:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-albrecht.de/?p=1093</guid>
		<description><![CDATA[Missverständnisse sind unschön. Da gibt dann ein Wort das andere, am Ende ist dicke Luft, womöglich wird jemand laut. Oder Hunderte. Das Präsidium setzt in diesem Jahr auf Prophylaxe, um den Erstsemestern später Tränen zu ersparen und verteilt Zettel. Titel: 10 populäre Irrtümer über das Bachelorstudium.
Populär ist demnach: Mehr als sechs Semester sind für mein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Missverständnisse sind unschön. Da gibt dann ein Wort das andere, am Ende ist dicke Luft, womöglich wird jemand laut. Oder Hunderte. Das Präsidium setzt in diesem Jahr auf Prophylaxe, um den Erstsemestern später Tränen zu ersparen und verteilt Zettel. Titel: 10 populäre Irrtümer über das Bachelorstudium.</p>
<p>Populär ist demnach: Mehr als sechs Semester sind für mein Studium nicht drin. Die Unileitung klärt auf: Von uns aus studiert bis zur Rente. Die Spaßbremse ist das BaföG-Amt. Achso. Auch für den, der sich einsam fühlt, weiß das Präsidium Rat. Irrtum Nummer sechs: Es bleibt „keine Zeit für Familie, Freunde und Nebenjobs.“ Der Taschenrechner sagt: Studieren kostet 45 Stunden in der Woche. „Das ist sicher angemessen.“ Den Horizont öffnen? Vorlesungen lassen alle rein. Auch der Master? Na sicher. Wenn die Note stimmt.</p>
<p>Wer trotzdem noch was zu meckern hat, kann sich in Irrtum sieben wieder finden: „Meine Meinung zählt nicht.“</p>
<p style="text-align: left;">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-albrecht.de/2009/11/21/abgeklart/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Es könnte schlimmer sein</title>
		<link>http://www.der-albrecht.de/2009/10/23/es-konnte-schlimmer-sein/</link>
		<comments>http://www.der-albrecht.de/2009/10/23/es-konnte-schlimmer-sein/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 13:32:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian Kruse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Slogan]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-albrecht.de/?p=993</guid>
		<description><![CDATA[Doch wirklich. Der neue Slogan könnte sich zum Beispiel ganz fürchterlich reimen. Immerhin ist doch genau das gelungen, was man erreichen wollte: Alle kennen jetzt die „Uni mit den zwei Bindestrichen und dem zu vor Kiel“ und haben entweder eine der 16.699 Einsendungen zur Post gebracht oder verzweifelt den Kopf geschüttelt &#8211; vielleicht auch beides. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Doch wirklich. Der neue Slogan könnte sich zum Beispiel ganz fürchterlich reimen. Immerhin ist doch genau das gelungen, was man erreichen wollte: Alle kennen jetzt die „Uni mit den zwei Bindestrichen und dem zu vor Kiel“ und haben entweder eine der 16.699 Einsendungen zur Post gebracht oder verzweifelt den Kopf geschüttelt &#8211; vielleicht auch beides. Es könnte schlimmer sein. „Exzellenz im Norden. Seit 1665.“ Klingt wie dieser eine Werbeslogan von&#8230; wie hießen die denn noch gleich? Google weiß es auch nicht mehr, spuckt aber für &#8216;Qualität seit&#8230;&#8217; knapp 17 Millionen Ergebnisse aus. Aber wir sind ja nicht nur Qualität. Wir sind DIE Uni, an der aus Forschung Zukunft wird! Das ist anders, denn das können schließlich nur wir. Aber was auch immer in Zukunft auf unserer Fahne steht, wir sind auf jeden Fall „zusammen auf Kurs“. Wohin ist dann ja auch erst einmal Nebensache. Es könnte wirklich schlimmer sein. Wenn das Ganze zum Beispiel richtig viel Geld gekostet hätte&#8230; Ach nee. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-albrecht.de/2009/10/23/es-konnte-schlimmer-sein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jacko über alles</title>
		<link>http://www.der-albrecht.de/2009/07/20/jacko-uber-alles/</link>
		<comments>http://www.der-albrecht.de/2009/07/20/jacko-uber-alles/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 10:57:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian Kruse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Jackson]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-albrecht.de/?p=808</guid>
		<description><![CDATA[Wir unterbrechen das Programm für eine wichtige Meldung: Michael Jackson ist tot!
Die Welt trauert. Jeder trauert, ob Otto-Normal- Fan mit weißem Handschuh und Hut oder Promi- er-war-mein-großes-Vorbild-Bewunderer.
Die Nachrichtenagenturen und -redaktionen werden sich am 25. Juni die Hände gerieben haben, natürlich in tief betroffener Art und Weise. Kein Tag ohne neue Spekulationen oder Kommentare, kein Tag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir unterbrechen das Programm für eine wichtige Meldung: Michael Jackson ist tot!</p>
<p>Die Welt trauert. Jeder trauert, ob Otto-Normal- Fan mit weißem Handschuh und Hut oder Promi- er-war-mein-großes-Vorbild-Bewunderer.</p>
<p>Die Nachrichtenagenturen und -redaktionen werden sich am 25. Juni die Hände gerieben haben, natürlich in tief betroffener Art und Weise. Kein Tag ohne neue Spekulationen oder Kommentare, kein Tag ohne ein allzu zermürbtes Jackson-Gesicht im Fernsehen.</p>
<p>Mit dem öffentlichen Zur-Schau-Stellen der Kinder (ob nun leiblich oder nicht) bei der sehr bescheidenen Trauerfeier, was natürlich nur im Sinne des Verstorbenen sein konnte, der die Nachkömmlinge schließlich immer offen und unverhüllt präsentiert hat, wurden sie quasi zum Papparazzi-Abschuss freigegeben. Michael konnte vermutlich gar nicht mehr aufhören, sich im goldenen Sarg umzudrehen.</p>
<p>Das Programm wird von den Sendern spontan umgestellt, um nicht nur die Trauerfeier live zu übertragen, sondern auch das Rennen derjenigen mitzuverfolgen, die Jackson als wirklich Allerallerletzte lebend gesehen oder wenige Tage vor seinem Tod noch ein außerordentlich prägendes Gespräch mit ihm geführt haben.</p>
<p>Da kann doch das Weltgeschehen mit seinen aktuellen kleinen, völlig unspektakulären Problemchen schon mal in den Hintergrund gerückt werden. Wen kümmern schon ermordete Iraner und Uiguren?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-albrecht.de/2009/07/20/jacko-uber-alles/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sturmwarnung</title>
		<link>http://www.der-albrecht.de/2009/06/23/sturmwarnung/</link>
		<comments>http://www.der-albrecht.de/2009/06/23/sturmwarnung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 13:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian Kruse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[HSH Nordbank]]></category>
		<category><![CDATA[Kieler Woche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-albrecht.de/?p=710</guid>
		<description><![CDATA[Eine wahre Katastrophe: Durch Umstände, die hier nicht wichtig sind, ist der Schoner HSH Nordbank leckgeschlagen und droht zu sinken. Das ist nicht neu. Genauso wie die Idee, das Schiff zu retten, indem man es mit unser aller Tischtennisbällen füllt. Mutet seltsam an, funktioniert aber physikalisch. Und ist vor allem eine gemeinsam ausgearbeitete Lösungsstrategie und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine wahre Katastrophe: Durch Umstände, die hier nicht wichtig sind, ist der Schoner HSH Nordbank leckgeschlagen und droht zu sinken. Das ist nicht neu. Genauso wie die Idee, das Schiff zu retten, indem man es mit unser aller Tischtennisbällen füllt. Mutet seltsam an, funktioniert aber physikalisch. Und ist vor allem eine gemeinsam ausgearbeitete Lösungsstrategie und deswegen gut. Monokausal und so. Und wenn es nicht so gemacht würde, finge vielleicht der Kapitän an zu heulen oder der erste Maat drohte mit Rücktritt oder auch nicht. Alles sehr undurchsichtig. Macht ja aber auch nichts. Um alle von diesem Plan zu überzeugen, demonstriert die Mannschaft geschlossene Uneinigkeit. Es werden tüchtig Posten hin und her geschoben und neu besetzt, bis der Bürger das Gefühl hat, das alles schon aus dem Kindergarten zu kennen. Dann wird das Ganze so lange breit geredet, dass auch der Letzte keine Lust mehr hat, davon zu lesen und zu hören und die Idee einfach umgesetzt werden kann. Hauptsache, die Sache ist vom Tisch. Ein paar Monate später findet sich ein Kieler vor einem Plakat wieder und reibt sich die Augen. direkt neben einem bayrischen Autohersteller schillert dort das HSH-Flaggschiff als großer Sponsor der Kieler Woche. Vielleicht ja der Rekordversuch für das weltgrößte Bällebad? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-albrecht.de/2009/06/23/sturmwarnung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
