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	<title>Der Albrecht &#187; Hochschule</title>
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	<description>Unabhängige Hochschulzeitung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel</description>
	<lastBuildDate>Tue, 27 Jul 2010 13:29:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>„Jost, komm wech von die Uni, du Arsch!“</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 20:22:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Lübeck]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Sparplan]]></category>

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		<description><![CDATA[„Man kann nicht Elite werden, wenn im Land die Unis sterben!“ Das haben die Studierenden und Hochschulangehörigen aus ganz Schleswig-Holstein erkannt und gingen zusammen auf die Straße. Damit protestierten sie gemeinsam gegen die Sparpläne der Landesregierung, die vorsehen, wichtige Studiengänge der Universitäten Flensburg und Lübeck wegzustreichen, während die CAU weiterhin Elite-Universität werden soll. Organisiert von den ASten Lübeck, Kiel und Flensburg fand so am 16. Juni die größte Demonstration seit 30 Jahren der Landeshauptstadt statt, die den Demonstrierenden die Gelegenheit bot, den Politikern und der Öffentlichkeit in aller Deutlichkeit ihre Meinung zu sagen. Dies taten sie, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, und gaben sich durchaus kämpferisch: "Vom Jager zum Gejagten" konnte man auf einem Banner lesen. Die Regierung wurde ins Lächerliche gezogen mit Sprüchen wie „Deine Mudda spart an Bildung!“. Trotz Humor und der friedlichen Einstellung zeigten die Demonstrierenden, dass es ihnen mit dem Kampf für ihre Universitäten bitterer Ernst ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="unt">Schleswig-Holstein verteidigt seine Hochschulen</span></p>
<p><em>von Elisabeth Maria Schlierike</em></p>
<div id="attachment_1931" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><a href="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/kiel_kaempft_mit2.jpg"><img src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/kiel_kaempft_mit2.jpg" alt="Kiel kämpft mit" title="Kiel kämpft mit" width="200" height="300" class="size-full wp-image-1931" /></a><p class="wp-caption-text">Kiel kämpft mit</p></div>
<p>Trillerpfeifen gellen, laute Musik ertönt, Tausende Stimmen skandieren gemeinsam Protestsprüche. Vom Campus der CAU bis zum Landeshaus gingen die Demonstrierenden aus Kiel und Flensburg, ab dem Schlossgarten zusammen mit Lübecker Studierenden und Hochschulangehörigen. 14.000 Menschen protestierten so am 16. Juni lautstark gegen die Sparpläne der Landesregierung. Diese hatte am 26. Mai beschlossen, welche Maßnahmen sie künftig ergreifen wolle. Dabei zeigte sich, dass sie in dieser Hinsicht auch im Bereich Bildung hinter Ministerpräsident Peter-Harry Carstensens Aussage „Es gibt keine Tabus mehr!“ steht. (s. Kasten)</p>
<blockquote><p>„Man kann nicht Elite werden, wenn im Land die Unis sterben.“ (Banner-Spruch)</p></blockquote>
<p>Die Studierenden und Angehörigen der Hochschulen wollen das jedoch nicht einfach hinnehmen. Über 6 Stunden lang machten sie in Kiel ihre Meinung mehr als deutlich: Unzählige Banner wurden in die Höhe gehalten, die alle zeigten, was die Demonstrierenden sowohl von der Landesregierung als auch von deren Plänen halten. „Meuterei – de Jager auf die Planke“ forderten die Einen, „Sparen an der Bildung – zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie bloß nicht Peter-Harry!“ warnten die anderen.</p>
<blockquote><p>
„In einem Land, in dem die Bildung mit Füßen getreten wird, will eh niemand studieren.“ (Tobias Langguth, AStA Uni Kiel)</p></blockquote>
<p>Erregte die Demonstration schon beim Zug durch die Stadt die Aufmerksamkeit der BürgerInnen, bekam sie diese vorm Landeshaus schließlich auch unter anderem von Wolfgang Kubicki, dem Vorsitzenden der FDP-Landtagsfraktion, und Jost de Jager, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Verkehr. Letzterer setzte zwar mehrmals an, etwas zu sagen, wurde jedoch jedes Mal nach wenigen Sekunden von den aufgebrachten Demonstrierenden übertönt, die ihm Versagen vorwarfen und seinen Rücktritt verlangten. So wurde die Zeit vor dem Landeshaus genutzt, in aller Deutlichkeit das Verhalten der Regierung zu beschreiben. Um die Botschaft noch offensichtlicher zu machen, ließen die Demonstrierenden schließlich gelbe Luftballons mit einer Nachricht an den Wissenschaftsminister aufsteigen. Zeigen muss sich, ob sie bei den Adressaten ankommt – und ob diese sich über die möglichen Effekte ihrer Pläne im Klaren sind. Denn wie Tobias Langguth vom AStA-Vorstand der CAU feststellte: „In einem Land, in dem die Bildung mit Füßen getreten wird, will eh niemand studieren. Das trägt auch zur Haushaltskonsolidierung bei.“ Auch von außerhalb der Hochschulen selbst bekamen die Studierenden Unterstützung für die Aktion. So sponserten Parteien und die Gewerkschaft ver.di Busse von Flensburg nach Kiel, aus Lübeck fuhr sogar ein Sonderzug zur Demonstration. Dass die Studierenden weiter aktiv bleiben, haben sie bereits bewiesen: Bereits am 19. Juni versammelten sich wieder Studierende in Kiel, diesmal auf dem Rathausplatz. Während Peter-Harry Carstensens Eröffnungsrede zur Kieler Woche waren die Demonstrierenden so laut, dass der Ministerpräsident Schwierigkeiten hatte, sich verständlich zu machen. Auch de Jager hörte bei einem Besuch in Lübeck neben kritischen Fragen von Studierenden abermals Buh-Rufe und Forderungen nach seinem Rücktritt.</p>
<blockquote><p>„Meuterei &#8211; de Jager auf die Planke“ (Banner-Spruch)</p></blockquote>
<p>Offiziell hat sich an den Vorhaben der Landesregierung noch nichts geändert. Zumindest aber sagte de Jager, er sei zu Gesprächen, wie dem mit der Personalversammlung der Universität Lübeck vor Kurzem, weiterhin bereit. So lange er allerdings an den Sparplänen festhält, werden auch die Studierenden des Landes energisch protestieren.</p>
<blockquote><p><strong>Auszüge aus dem Sparkonzept der Landesregierung</strong></p>
<p>„Ziel ist es, die Exzellenzfähigkeit im Land zu erhalten.“</p>
<p><em>Universität Lübeck</em> – Der Studiengang Medizin soll „aufgrund der begrenzten Ressourcen bei der Förderung exzellenter Forschung und Lehre“ gestrichen, bzw. nach Kiel verlagert werden. Ab dem Wintersemester 2011/2012 soll es keine Neueinschreibungen mehr geben. Bis 2020 sollen so rund 150 Mio. Euro gespart werden. Es wird bezweifelt, dass die Universität Lübeck ohne den Medizinstudiengang überlebensfähig ist.</p>
<p><em>Universität Flensburg</em> – Das IIM mit Studiengängen wie International Management, Energie- und Umweltmanagement und European Studies soll geschlossen werden. Derzeit gehören 800 Studierende dem Institut an. Auch hier soll ab dem WS 2011/2012 niemand mehr eingeschrieben werden. Offiziell soll so „die Qualität der Lehrerbildung gesichert“ werden. Laut Landesregierung werden so ab 2017 1,7 Mio. Euro gespart.</p>
<p><em>Universität Kiel</em> – Die CAU ist zunächst nicht direkt von den Sparbeschlüssen betroffen. Allerdings sollen im Land 10.000 neue Studienplätze geschaffen werden. Folglich muss es diese nach der Streichung von Studiengängen an anderen Universitäten hauptsächlich in Kiel geben. Gleichzeitig soll die CAU weiterhin darin unterstützt werden, Eliteuniversität zu werden. Zur Vorbereitung für Anträge der Exzellenzinitiative werden 2011 und 2012 insgesamt 7,5 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.</p>
<p><em>Studentenwerk</em> – Die Zuschüsse für das Studentenwerk werden bis 2012 von 2,9 Mio. Euro auf 2 Mio. Euro reduziert. Für Neubau und Sanierung von Studentenwohnheimen wird es keine Zuschüsse mehr geben. Im Sparkonzept wird vorgeschlagen, dass das Studentenwerk zur Kompensation auf Leistungen verzichten oder den Studierendenbeitrag erhöhen kann.</p>
<p><em>Universitätsklinikum Schleswig-Holstein</em> – Das UK-SH soll privatisiert werden. Siehe Artikel.</p>
<p>Das komplette Sparkonzept findet sich unter: <a href="http://www.schleswig-holstein.de/cae/servlet/contentblob/907436/publicationFile/sparkonzept.pdf">http://www.schleswig-holstein.de/cae/servlet/contentblob/907436/publicationFile/sparkonzept.pdf</a> </p></blockquote>
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		<title>Patient in der Notaufnahme</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 20:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Sparplan]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Klinik]]></category>

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		<description><![CDATA[Schleswig-Holstein möchte sein Universitätsklinikum vom Tropf des Steuerzahlers nehmen und in die Hände eines privaten Investors überführen. Durch die Privatisierung sollen finanzielle Aufwendungen des Landes zurückgefahren werden und die Zukunftsfähigkeit des Klinikums erhalten bleiben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="unt">Das Ringen um das UK-SH</span></p>
<p><em>von Martin Pospiech</em></p>
<p><div id="attachment_1938" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/uni_kiel_privatisierung.jpg"><img src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/uni_kiel_privatisierung.jpg" alt="Ebbe in der Haushaltskasse, ungewisse Zukunft des UK-SH – Foto: Daniel Heller " title="Privatiesierung der Uni-Klinik" width="400" height="300" class="size-full wp-image-1938" /></a><p class="wp-caption-text">Ebbe in der Haushaltskasse, ungewisse Zukunft des UK-SH – Foto: Daniel Heller </p></div>Das Ausmaß der finanziellen Misere Schleswig-Holsteins greift auf den Gesundheitssektor über: Mit einem beispiellosen Sparpaket hat die Landesregierung Ende Mai die Privatisierung des Universitätsklinikums Schleswig-Holsteins (UK-SH) beschlossen. Der Kabinettsbeschluss folgt damit einer Empfehlung der Haushaltsstrukturkommission, der unter anderem Finanzminister Wiegard und der Präsident des Landesrechnungshofes Aloys Altmann angehören, die ein Eckpunktepapier zur Haushaltskonsolidierung erarbeitet und der Regierung vorlegt hatte.</p>
<p>Die Opposition kritisierte das Vorhaben scharf und warf Schwarz-Gelb Wortbruch vor. Von „perfider Privatisierungsstrategie“ sprach der im Landtag sitzende Grünen-Abgeordnete Andreas Tietze. Ursprünglich hatten sich CDU und FDP auf einen Verbleib des Universitätsklinikums in öffentlicher Trägerschaft geeinigt. Die SPD befürchtet nun, dass ein Verkauf des UK-SH, neben der Schließung des Medizinstudiengangs in Lübeck, endgültig das Aus der Universität Lübeck bedeuten könnte. Schwarz-Gelb verteidigt unterdessen den Sparvorschlag. Die Privatisierungspläne seien angesichts der desolaten Haushaltslage notwendig, um dem Investitionsstau der beiden Klinikstandorte in Kiel und Lübeck zu begegnen, heißt es aus Regierungskreisen. Vor zwei Jahren scheiterte ein Vorstoß der CDU zur Privatisierung noch am Widerstand des Koalitionspartners SPD. Man einigte sich auf einen Kompromiss, der lediglich eine Teilprivatisierung in den Bereichen Service und Informationstechnologie vorsah.</p>
<p><div id="attachment_2113" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/600px-Kiel_Privatisierung_1.jpg"><img src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/600px-Kiel_Privatisierung_1.jpg" alt="Protest der Belegschaft des UK-SH am 16 Juni - Foto: Daniel Heller " title="Protest der Belegschaft des UK-SH am 16 Juni - Foto: Daniel Heller " width="200" height="150" class="size-full wp-image-2113" /></a><p class="wp-caption-text">Protest der Belegschaft des UK-SH am 16 Juni - Foto: Daniel Heller </p></div>Das UK-SH, das mit etwa 10.000 MitarbeiterInnen der größte Arbeitgeber Schleswig-Holsteins ist und rund 1500 MedizinstudentInnen beherbergt, hatte aus finanzieller Sicht bislang nur mit jährlichen Verlusten von sich Reden gemacht. Das Klinikum hat über mehrere Jahrzehnte hinweg einen Schuldenberg von knapp 90 Millionen Euro angehäuft. Der Sanierungsbedarf der maroden Gebäudekomplexe wird auf über 800 Millionen Euro geschätzt. Jetzt soll der Verkauf nicht nur ein wichtiger Bestandteil der Gebäude-, sondern auch der Etatsanierung sein, ließ das Finanzministerium verlauten. Denn das strukturschwache Schleswig-Holstein steht mit 24 Milliarden Euro tief in der Kreide. Wegen der in der Verfassung verankerten Schuldenbremse muss das Land bis zum Jahr 2020 jährlich 125 Millionen Euro einsparen, um das strukturelle Defizit von 1,25 Milliarden Euro auf Null zu fahren. Um eine solche Schuldenlast tragen und somit ein finanzielles Desaster abwenden zu können, müsse man den Rotstift auf der Ausgabenseite ansetzen. Weil das ohnehin schon geringe Steueraufkommen des Landeshaushalts mit einer Zinslast von einer Milliarde Euro besteuert werde, seien weitere Kreditaufnahmen durch den Staatshaushalt nicht im Sinne des Nachhaltigkeitsprinzips, denn sie führten zu einer Mehrbelastung der Steuerzahler, heißt es. Da ebendiese hohe Summe an Schulden nicht durch Mehreinnahmen getilgt werden könne, wolle man den Gürtel bei den Ausgaben künftig enger schnallen.</p>
<p>Wie man aus der Not dennoch eine Tugend machen kann, zeigt das Beispiel Gießen-Marburg. Das erste privatisierte Universitätsklinikum Deutschlands verzeichnete 2005 noch ein dickes Minus von 15 Millionen Euro. Seit der Übernahme durch die Rhön-Klinikum AG schreibt die Klinik erstmals seit ihrem Bestehen schwarze Zahlen. Sank das Defizit bereits ein Jahr nach der Privatisierung um fast Hälfte, bilanzierte die Klinik 2009 einen stolzen Gewinn von 4,8 Millionen Euro. Im gleichen Zeitraum jedoch ging die Anzahl der MitarbeiterInnen, trotz einer höheren Einstellungsquote von ÄrztInnen und Pflegepersonal, um 1000 zurück. Der Privatisierungsstreit hat längst nicht nur eine Debatte über die Handlungsfähigkeit des Landes, sondern auch über die Zukunftsfähigkeit des Krankenhauses entfacht. Schließlich geht es um das Überleben jenes Patienten, der einziger Träger der Maximalversorgungsstufe in Schleswig-Holstein ist.</p>
<p><div id="attachment_2114" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/600px-Kiel_Privatisierung_4.jpg"><img src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/600px-Kiel_Privatisierung_4.jpg" alt="Drastische Mobilmachung gegen schwarz-gelbe Privatisierungspläne - Foto: Daniel Heller " title="Drastische Mobilmachung gegen schwarz-gelbe Privatisierungspläne - Foto: Daniel Heller " width="150" height="200" class="size-full wp-image-2114" /></a><p class="wp-caption-text">Drastische Mobilmachung gegen schwarz-gelbe Privatisierungspläne - Foto: Daniel Heller </p></div>Gegner der Privatisierung laufen seit Wochen Sturm gegen die Pläne der Landesregierung und warnen vor den sozialen Folgen einer möglichen Verschlechterung der medizinischen Versorgung. Sie befürchten einen Qualitätsverlust in der Patientenversorgung, der durch einen rigiden Personalabbau begünstigt würde. Überdies, betont die Gegenseite, schüre die Überführung des UK-SH aus öffentlicher Trägerschaft in private Hände bei Betroffenen die Angst des Arbeitsplatzverlustes. Dennoch ist eine Ambivalenz der Belegschaft über die geplante Privatisierung deutlich erkennbar. Der tägliche Unmut über die tariflichen Zustände schlägt bei vielen in Wut und Verzweiflung über den Status quo um. Seit Jahren müssen Angestellte des UK-SH auf 20 Prozent ihres Tariflohns verzichten und die erhöhte Patientennachfrage durch Überstunden ausgleichen, um das Klinikum tragfähig zu halten. Mitte Juni demonstrierten zahlreiche Angestellte und Gewerkschafter des Klinikums gegen unwürdige Konditionen. „Wir sind in jeder Hinsicht überfordert &#8211; und arbeiten unter hoher Belastung für sittenwidrige Löhne“, klagt Sabine P., angestellte Pflegekraft, über die Arbeitsbedingungen.</p>
<p>Die Rhön-Klinikum AG hat inzwischen auch am UK-SH Interesse bekundet. Bei einer Übernahme würden die finanziellen Einsparungen Geld in die Landeskassen spülen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund und ver.di halten am kollektiven Widerstand fest und mobilisieren ihre Anhänger geschlossen gegen eine Privatisierung. In einer Mitteilung des Wissenschaftsministeriums wird dagegen zur Besinnung aufgefordert. „Wenn der Wind der Veränderung weht, schließen die meisten Menschen die Fenster. Die Klugen jedoch bauen Windmühlen.“ Ob die Mühlen letzten Endes einen Wind der Veränderung herbeiführen, ist fraglich. Denn die scharf geführte Diskussion offenbart zwei große Baustellen im Gesamtgefüge des Armenhauses Schleswig-Holstein: das sanierungsbedürftige UK-SH und die Ebbe in der Haushaltskasse.</p>
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		<title>Landesweites Semesterticket abgewählt!</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 20:14:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[AStA]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einem Erdrutschsieg wird es für die FaLi leicht sein einen neuen AStA zu bilden. Semesterticket wurde deutlich abgelehnt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="unt">Die Fachschaftsliste ist eindeutiger Profiteur vom Wegfall der Grünen</span></p>
<p>Mit 41 Prozent aller abgegebenen Stimmen hat die Fachschaftsliste (FaLi) ein historisches Ergebnis erreicht. Sie stellt folglich auch neun der 21 Sitze im Studierendenparlament (StuPa) mit einem Zuwachs von 4 Sitzen. Auf den zweiten Platz wurde die Juso-HSG gewählt. Sie vereinigt 28 Prozent auf sich und erhält mit sechs Sitzen einen mehr als in der vorherigen Legislaturperiode. Junge Union HSG (10 %) und Linksalternative Liste (8 %) werden jeweils zwei Plätze besetzen können. RCDS und Liberale Hochschulgruppe kommen beide auf sechs Prozent und somit einen Sitz. Im Senat verloren die Jusos einen Sitz und haben nur noch eine Stimme, während die FaLi zwei Sitze hinzugewann und mittlerweile drei Mandate auf sich vereinigt.</p>
<p>Die Wahlbeteiligung war mit 37 Prozent deutlich höher als in den Vorjahren. Dies dürfte mit der Kombination der Wahl mit der Abstimmung zum landesweiten Semesterticket zusammenhängen. Beide Vorschläge wurden überwältigend abgelehnt; das Semesterticket wird weiterhin auf Kiel begrenzt, dafür aber bezahlbar sein.</p>
<p>Um die Mehrheit im StuPa zu haben und damit den AStA zu bilden, bräuchte die FaLi nur die Linksalternative Liste oder die Junge Union HSG. Die Position der Jusos wurde relativ geschwächt und sie konnten offensichtlich nicht so stark von potentiellen Grünen-Wählern profitieren, wie die FaLi.</p>
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		</item>
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		<title>Geschichte erleben</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 20:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[„Raus aus dem spröden Uni-Alltag!“ Das dachten sich einige Studenten der CAU zu Kiel und eröffneten nun ihre eigene Ausstellung im „Haus der Geschichte“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="unt">GeschichtsstudentInnen konzipieren eigene Ausstellung</span></p>
<p><em>von Claudia Baldeweg</em></p>
<p>Wenn man den Namen des kleinen Örtchens hört, fällt einem dabei zunächst nichts besonderes ein. Doch hier, 30 km westlich von Kiel entfernt, gibt es einige interessante Sachen zu entdecken. Eine davon ist „Das Haus der Geschichte“ im Dorfmuseum Sehestedt.</p>
<p>Am 04. Juli 2010 um 12 Uhr wurde die Ausstellung „Handgranaten, Maisbrot, Schokoladensuppe – (Flüchtlings-)Frauen und Kinder in Sehestedt nach 1945“ feierlich eröffnet.</p>
<p>Bereits im Herbst 2009 begannen 15 Geschichtsstudenten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ihre eigene Ausstellung zu konzipieren. Dabei wurden sie durch Prof. Dr. Karl Heinrich Pohl unterstützt. Sie befragten Zeitzeugen, sammelten Ausstellungsmaterial und drehten einen Dokumentarfilm. In der Ausstellung soll vor allem dargestellt werden, wie das Verhältnis von Einheimischen und Flüchtlingen, die nach 1945 in das Dorf strömten, sodass es zu explodieren drohte, war. Wie ging man außerdem mit dem erhöhten Bevölkerungswachstum um? Womit spielten die Kinder? Wie sah das Leben für die Frauen zu dieser Zeit aus? Das sind Fragen, die bei einem Museumsbesuch geklärt werden können.</p>
<p>Die Ausstellung läuft noch bis zum 04. August 2010 und hat immer samstags und sonntags von 16 bis 18 Uhr geöffnet.</p>
<p>Weitere Informationen findet ihr unter <a href="http://www.dorfmuseum.sehestedt.de">www.dorfmuseum.sehestedt.de</a>. </p>
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		<title>Lust auf Afrika?</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 20:07:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Auslandssemester]]></category>
		<category><![CDATA[Praktika]]></category>

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		<description><![CDATA[Trotz Vuvuzela - die WM weckt das Interesse an Afrika. Welche Möglichkeiten es für Kieler Studierende gibt, die spannende Kultur des zweitgrößten Kontinents über Praktika und Studienaufenthalte zu erkunden, hat der Albrecht für Euch recherchiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="unt">Für Studierende hat der afrikanische Kontinent auch neben der WM einiges zu bieten</span></p>
<p><em>von Jonas Hennig und Hannes Reinhardt</em></p>
<p><div id="attachment_2049" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/Afrika.jpg"><img src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/Afrika.jpg" alt="Ganz schön exotisch - Das Angebot des International Center der CAU - Foto asw" title="Ganz schön exotisch - Das Angebot des International Center der CAU - Foto asw" width="200" height="133" class="size-full wp-image-2049" /></a><p class="wp-caption-text">Ganz schön exotisch - Das Angebot des International Center der CAU - Foto asw</p></div>Die Welt ist im WM-Fieber. In Südafrika rollt der Ball und die Welt schaut zu. Dadurch rückt der gesamte afrikanische Kontinent, wie lange nicht, in den Fokus der Weltöffentlichkeit. Die massive Kritik von Spielern, Medien und Fans am monotonen Getröte der Vuvuzelas mag berechtigt sein. Nicht nur die spielerische Koordination auf dem Fußballplatz wird gestört, sondern auch die emotionalen Höhen und Tiefen der Stadionatmosphäre gehen unter. All das ändert natürlich nichts an der Faszination, die das sympathische Gastgeberland und ganz Afrika für Viele ausüben. Dies ist mit Blick auf die lebendige und bunte afrikanische Kultur, die nun auch medial vermittelt wird, nur allzu verständlich. An der CAU bestehen zahlreiche Angebote Afrika hautnah zu erleben, internationalen akademischen Austausch zu realisieren und praktische Erfahrungen auf diesem einzigartigen Kontinent zu sammeln. Gerade für StudentInnen, die ihren Horizont erweitern und/oder einen Beitrag zur humanitären Hilfe erbringen möchten, gibt es vielfältige Optionen in Afrika aktiv zu werden. DER ALBRECHT gibt den Kieler Studierenden, deren Afrikalust geweckt wurde, einen Überblick über Studien- und Praktikumsmöglichkeiten.</p>
<p>Das International Center (Westring 400, Erdgeschoss) bietet den Interessierten Unterstützung nahezu jedweder Art. Es kann ein erster Ansprechpartner sein, falls der- oder diejenige lediglich am Anfang seiner oder ihrer Überlegungen steht. Auch in den folgenden Phasen der Planung berät das International Center die Studierenden bei Fragen und Problemen und begleitet sie auf dem Weg zu einem erfolgreichen Afrikaaufenthalt.</p>
<p>Zwar unterhalte die CAU zur Zeit noch keine Partnerschaft zu einer afrikanischen Universität. „Möglichkeiten zu einem Auslandssemester gibt es aber dennoch“, weiß Frau Dr. Elisabeth Grunewald, Beraterin deutscher Studierender im Ausland. „Wir beraten die Studierenden in Fragen der Länder- und Uni-Auswahl, der Finanzierung und unterstützen sie auch in der Kommunikation mit der Universität.“ Viele Unsicherheiten der Studierenden, die beispielsweise beim Ausfüllen vom Formularen bestehen, können so beseitigt werden.</p>
<p>Oft ist die Finanzierung eines Auslandssemesters ein großes Hindernis, welches es zu überwinden gilt. Der Deutsche Akademische Austausch-Dienst (DAAD) bietet – anders als beispielsweise ERASMUS, welches ein rein europäisches Programm ist – Stipendien für Auslandssemester weltweit an. Für einen Aufenthalt im Jahr 2011 endet die Antragsfrist für ein Stipendium vom DAAD am 30. September 2010. Hilfe bei der Beantragung bietet ebenfalls das International Center.</p>
<p>Bei der Vermittlung von Auslandspraktika ist IAESTE (International Association for the Exchange of Students for Technical Experience) die weltweit größte PraktikantInnen-Austauschorganisation für Ingenieurs- und Naturwissenschafts-Studiengänge. Sie vermittelt Praktika von vier bis sechs Wochen bis zu einer Länge von einem Jahr, alle sind voll finanziert und betreut. Wichtig ist, dass die interessierten Studierenden eine gewisse Flexibilität mitbringen, da zunächst nur ein großzügiger Zeitrahmen abgesteckt wird, innerhalb dessen das Praktikum stattfinden würde. Die CAU bietet für IAESTE-Praktika in Afrika jährlich zehn Plätze an. Für weitere Fragen steht Herr Jan Bensien (0431/880-3716) vom International Center zur Verfügung.</p>
<p>Die studentische Organisation AIESEC, die Auslandspraktika in 110 Ländern vermittelt, verzeichnet ein zunehmendes Interesse an Afrika. Laura Weiß und Stefan Haker von AIESEC Kiel weisen auf die Vorteile hin: Schnelle Vermittlung, intensive Vorbereitungsseminare und eine seriöse Prüfung der ArbeitgeberInnen. In den Seminaren werden die TeilnehmerInnen unterstützt, ihre Bewerbungen anzufertigen, die dann über die AIESEC-Datenbanken an die potenziellen Arbeitgeber gesendet werden. Die Chancen, in Afrika einen Praktikumsplatz zu bekommen, seien aufgrund des Überangebots sehr gut. AIESEC stellt sicher, dass eine Vergütung gezahlt wird, mit der die Lebenshaltungskosten im jeweiligen Land locker getragen werden können. Die StudentInnen leben in sogenannten Praktikantenhäusern. Der so stattfindende, besonders intensive internationale Austausch macht den besonderen Reiz der AIESEC-Praktika aus. Lernen im globalen Umfeld ist hier nicht nur eine theoretische Maxime. Mögliche Praktika können acht Wochen, aber je nach Wunsch auch über ein Jahr andauern. Alle interessierten Kieler StudentInnen sind eingeladen, einen Beratungstermin unter vpogxki(at)aiesec(dot)de zu vereinbaren. Zuletzt war eine Geographiestudentin aus Kiel mit AIESEC in Kenia und klärte dort in Schulprojekten über AIDS auf. Sie zog ein durchweg positives Fazit. Neben der Begeisterung für Menschen und Kultur lobte sie vor allem die gute Betreuung vor Ort, die gerade in Afrika wichtig sei. Übrigens: in Kenia ist die Vuvuzela-Tröte nicht verbreitet.</p>
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		<title>Die Geografie geht mit der Zeit</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 11:23:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Geografie]]></category>
		<category><![CDATA[GeoZeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Onlinezeitschrift „GeoZeit“ macht sichtbar, wie vielfältig die Arbeit von Geografen ist und erweitert das Spektrum gleichzeitig um den Punkt der Medien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="unt">Das Geografische Institut greift aktuelle Themen in modernen Medien auf</span></p>
<p><em>von Bernadett Skala</em></p>
<div id="attachment_1864" class="wp-caption alignright" style="width: 136px"><a href="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/700px-Logo_geozeit.jpg"><img class="size-full wp-image-1864" title="Logo GeoZeit" src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/700px-Logo_geozeit.jpg" alt="Logo GeoZeit" width="126" height="44" /></a><p class="wp-caption-text">Logo GeoZeit</p></div>
<p>Der Geografiestudent: In vielen Köpfen immer noch verankert, als der, der Landkarten auswendig lernt. Dabei erhalten Geografen in ihrem Studium eine breit gefächerte Ausbildung und können nach dem Abschluss zum Beispiel im Naturschutz, im Tourismus, in der Verkehrsplanung, der Marktforschung und vielen anderen Bereichen tätig werden. „An vielen Orten gibt es Geografen, die man als solche gar nicht wahrnimmt“, meint auch Christoph Corves, Professor am Geografischen Institut in Kiel. Dank ihm hat die Uni in der Landeshauptstadt noch mehr zu bieten als das Standardrepertoire an Geografie-Kursen. Zusammen mit Diplomgeograf Christian Galonska und Diplominformatiker Lars Michelsen bildet er die Arbeitsgruppe GeoMedien.</p>
<p>Was erst einmal ziemlich abstrakt klingt, ist eigentlich ganz einfach: In Kiel kann man während des Geografiestudiums im fachjournalistischen Bereich Erfahrungen sammeln und dafür auch noch Leistungsscheine einheimsen. Die Vernetzung aus Medien und geografischen Themen &#8211; „Das gibt’s nur hier!“, so Corves.</p>
<p>Das jüngste Projekt ist die „GeoZeit“. Eine Online-Zeitschrift für Studierende der Geografie, die geografische Fragestellungen im lokalen Kontext betrachtet. Im Rahmen des Studienprojekts „Wissenschaftsjournalismus“ erhalten die Kursteilnehmer einen Einblick in die Arbeitsweisen des Journalisten: sie lernen Interviews zu führen, zu recherchieren und wie die Ergebnisse in verschiedenen Textformaten aufs Papier zu bringen sind. Ihr neu erworbenes Wissen können sie dann gleich in Form von Artikeln in der „GeoZeit“ praktisch umsetzen. Zeitschriftenartikel statt Hausarbeiten und Teamarbeit statt allein am Schreibtisch sitzen, das ist auch, was die angehende Diplomgeografin Henrike Thelen so an dem Studienprojekt Wissenschaftsjournalismus und der „GeoZeit“ schätzt. „In anderen Studienprojekten schreibt man größere Arbeiten, aber das hat man auch irgendwann mal drauf.“ Um auch das journalistische Arbeiten irgendwann im Blut zu haben, steht den Studierenden Rolf Hermann als „Chef vom Dienst“ zur Seite. Seit zwei Jahren ist er für das Projekt als Hiwi angestellt und berät die Studierenden bei Schwierigkeiten mit Artikeln und Themen.</p>
<p>Vorschläge für die Inhalte der Artikel legen aber die Studenten vor. Und so können Henrike und andere Studierende bei der „GeoZeit“ Interessen verfolgen, die in Lehrveranstaltungen nicht behandelt werden. Nur mit Geografie muss es irgendwie etwas zu tun haben, aber wie schon eingangs erwähnt, ist das Spektrum breit. So widmet sich die „GeoZeit“ in ihren Dossiers den Inhalten Energie und Umwelt, Migration, Ernährung oder Flucht und Asyl – immer mit Bezug auf die lokale oder regionale Ebene. „Es macht keinen Sinn, dass wir hier globale Themen behandeln, wo BBC oder ARD viel besser sind“, meint Projektleiter Corves. Es geht eher darum, Themen, die eine übergreifende Bedeutung haben, auf die lokale Ebene zu übertragen. Dabei steht nicht die tagesaktuelle Berichterstattung, sondern die Aktualität der Themen im Vordergrund. Da die Zeitschrift komplett von Studenten neben ihren Lehrveranstaltungen ausgearbeitet wird, wäre das zeitlich auch nicht machbar. „Unsere Erfahrung ist es, dass die Leute sehr gute Sachen schreiben, aber dafür mehr Zeit brauchen“, so Christoph Corves. Daher erscheint die Online-Zeitschrift bisher nur 2 Mal im Semester.</p>
<p>Die Dossierthemen der vorherigen Ausgaben können aber jederzeit noch auf <a href="http://www.geozeit.de">www.geozeit.de</a> gelesen werden. Und die sind nicht nur für Geografen interessant. Auch andere Natur-, Kultur-, Geistes- und Gesellschaftswissenschaftler dürften auf aufschlussreiche Artikel stoßen. Artikel von Studierenden vor allem für Studierende, die sichtbar machen, dass das Fach Geografie stark in der Gesellschaft verankert ist und das Studium des Faches mehr beinhaltet als Landkarten auswendig zu lernen.</p>
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		<title>Das grüne Vakuum</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 11:23:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne HSG]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Wahl]]></category>

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		<description><![CDATA[„Ich wähl' grün – und die Welt wird super." Wer so denkt, hat bei der diesjährigen Stupa-Wahl ein Problem: Die Grüne HSG tritt nicht mehr an und löst sich auf. Fehlender Nachwuchs und der Wunsch, einen kompletten Neustart zu ermöglichen, sind zwei der Gründe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="unt">Stupa-Wahl findet ohne Grüne Hochschulgruppe statt</span></p>
<p><em>von Annemarie Schönherr und Asha Stindl</em></p>
<blockquote><p>„Irgendwann ist alles mal vorbei“, Friederike Pokatis, Grüne HSG</p></blockquote>
<p>„Irgendwann ist alles mal vorbei“, so Friederike Pokatis, früher Sprecherin der Grünen HSG und ehemaliges AStA-Vorstandsmitglied. Für die Gruppe scheint dieser Zeitpunkt jetzt gekommen zu sein: Sie tritt bei der StuPa-Wahl nicht an und löst sich Ende des Semesters komplett auf.</p>
<p>Für die jetzigen Mitglieder der Grünen HSG, die vom Oppositionspartner, der Jungen Union HSG, in einer Stellungname als &#8220;ökologisches Gewissen des Studenten-Parlamentes&#8221; bezeichnet wird, neigt sich die Studienzeit dem Ende zu und Nachwuchs ist nicht in Sicht – es gibt keinen aktiven Bachelor in der Gruppe. Auffällig ist die Diskrepanz zwischen der Unterstützung auf dem Wahlzettel, die in den letzten Jahren relativ hoch war und der Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit in der HSG. Björn Duderstadt, einer der Sprecher der HSG, vermutet, dass bei den WählerInnen einige dabei sind „für die das so ein Wohlfühlpunkt ist: Ich wähl’ grün und die Welt wird super.“</p>
<p>Da die Mitarbeit in den studentischen Gremien hohes Engagement erfordert, lehnt die HSG es ab, Kandidaten nur pro forma aufzustellen, um eine Wahlvorschlagsliste zu füllen. „Wir hätten keine Lust gehabt, irgendwelche Leute zu überreden, die eigentlich gar nicht wollen, denn das wäre unehrlich den Wählern gegenüber“, erläutert Björn.</p>
<blockquote><p>„Verlust für die demokratische Kultur an der Universität&#8221;, Martin Schmelzer, Juso HSG</p></blockquote>
<p>Bedauern, Erstaunen und Überraschung sind die Reaktionen der anderen zur diesjährigen StuPa-Wahl antretenden Hochschulgruppen. Die „Verkleinerung des politischen Spektrums&#8221;, wie es Tobias Langguth, Vorsitzender der Fachschaftsliste, ausdrückt, wird bedauert. Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) spricht von dem Ende einer „Ära im Kieler Studierendenparlament“ und Martin Schmelzer, Mitglied der Juso HSG, von einem „Verlust für die demokratische Kultur an der Universität.&#8221;</p>
<p>Wer vertritt jetzt das „ökologische Gewissen&#8221; im StuPa? Direkte Konsequenzen für die Arbeit der FaLi sieht Tobias Langguth nicht: „Wir haben nicht mehr ökologische Themen in unserem Wahlprogramm.“ Die Liberale HSG merkt an, dass sie „im Sinne einer glaubwürdigen Hochschulpolitik&#8221; sicherlich nicht einfach frühere Themen der Grünen übernehmen werden und die JU HSG verweist auf die zukünftige Pflicht aller verbleibenden Hochschulgruppen, „Entscheidungen auch verstärkt aus ökologischen Gesichtspunkten zu betrachten.&#8221;</p>
<p>„Ich denke, es wird da eine Zeit lang ein grünes Vakuum geben.“ – Das ist Björns eigene Einschätzung bezüglich „grüner“ Themenschwerpunkte.</p>
<p>Was Prognosen für die Auswirkungen des Nichtantritts auf die Wahlen angeht, bleiben die übrigen HSGen eher zurückhaltend. So lassen sich diese, wie Martin Schmelzer findet, &#8220;schwer abschätzen&#8221;. Die Liberale HSG fände es „im Sinne einer vielfältigen Interessenvertretung im StuPa schön, wenn die Stimmen, die bisher auf die Grünen entfallen sind, sich nicht nur auf die Jusos, sondern auch auf die anderen HSGen verteilen würden.&#8221;</p>
<p>Mit der Entscheidung, sich aufzulösen, soll ein Schnitt gemacht werden: Die dahinter stehende Vorstellung ist es, einen kompletten Neustart zu ermöglich und potentielle Neulinge nicht in die alten Strukturen zu pressen. So einen Neustart legte 2003 auch die aktuelle Grüne HSG hin, nachdem sich zuvor eine andere grüne HSG aufgelöst hatte. Auflösung und Neugründung grüner HSGen erscheinen also fast zyklisch.</p>
<p>Von 2005 bis 2008 bildeten die Grünen gemeinsam mit den Jusos den AStA. Die letzten zwei Jahre saßen sie &#8211; trotz starken Abschneidens bei den Wahlen &#8211; in der Opposition, was ihren Gestaltungsspielraum einschränkte. Hierzu Björn: „Seitdem geht es nur noch bergab“.</p>
<p>Trotz der wohlüberlegten Entscheidung, die Grüne HSG am Ende dieses Semesters aufzulösen, bleibt ein bisschen Wehmut zurück, wenn sich Friederike daran erinnert, „mit einem Bollerwagen über den Campus zu ziehen, zu plakatieren und dabei ein Bier zu trinken.“</p>
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		<title>Bildungswüste nördlich des Nord-Ostsee-Kanals</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 11:22:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[IIM]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales Institut für Management]]></category>
		<category><![CDATA[Sparplan]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Flensburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Universitätsstatus darf sie behalten, doch gerade die auch überregional bedeutendsten Studiengänge der Universität Flensburg sollen gestrichen werden. Nun will die Landesregierung noch nicht einmal mehr das Gutachten einer unabhängigen Kommission abwarten, bevor sie die endgültige Entscheidung trifft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="unt">Kiel soll zur Elite-Universität werden, während in Flensburg Studiengänge gestrichen werden</span></p>
<p>von Elisabeth Maria Schlierike</p>
<div id="attachment_1873" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/400px-Demoflensburg.jpg"><img class="size-full wp-image-1873" title="2500 Engagierte kämpfen für den Erhalt ihrer Universität. - Foto: as" src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/400px-Demoflensburg.jpg" alt="2500 Engagierte kämpfen für den Erhalt ihrer Universität. - Foto: as" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">2500 Engagierte kämpfen für den Erhalt ihrer Universität. - Foto: as</p></div>
<p>Jetzt ist es offiziell: Das Internationale Institut für Management (IIM) der Universität Flensburg soll geschlossen werden. Dies hat die Haushaltsstrukturkommission der schleswig-holsteinischen Landesregierung am 26. Mai bekannt gegeben. Somit sollen Studiengänge gestrichen werden, denen zur Zeit 800 Studierende angehören und die unter den gefragtesten wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen Schleswig-Holsteins sind.</p>
<p>Es stellt sich allerdings die Frage, wie die Politiker nun eine solche Entscheidung treffen konnten, ohne sich zuvor noch einmal selbst ein genaues Bild von der Flensburger Universität zu machen. Es hat geradezu den Anschein, als hätten sie genau dies vermeiden wollen: Für den 12. Mai war ein Besuch des Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen in Flensburg geplant, den er jedoch kurzfristig absagte. Mit dieser Entscheidung des Politikers zerschlug sich für die dortige Universitätsleitung die Hoffnung, ihm das neue Zukunftskonzept vorzustellen und ihn von dem Wert der Hochschule für die Stadt und ihren Umkreis zu überzeugen.</p>
<p>Um sich dennoch Gehör zu verschaffen, organisierte die Universität Flensburg für den 20. Mai einen Aktionstag mit Demonstration, an der sich laut Polizeiangaben 2500 Personen beteiligten &#8211; für alle Beteligten und Unterstützer ein großer Erfolg. Eigentlich ein deutliches Zeichen für den Kieler Landtag.</p>
<blockquote><p>„Wenn man nichts macht, lässt man sich von den Ereignissen überrollen.“ beide Rasmus Andresen, Bündnis 90/Die Grünen</p></blockquote>
<p>Auch bei facebook werden Unterstützer der Hochschule aktiv. Der Grünen-Abgeordnete Rasmus Andresen hat dort die Gruppe „Für den Erhalt der Uni Flensburg!“ gegründet. Argumente werden ausgetauscht, Aktionen bekannt gemacht und Reden von Politikern veröffentlicht. In Anbetracht des großen Engagements bleibt nur zu hoffen, dass dieses von den Entscheidungsträgern in der Politik auch wahrgenommen und gewürdigt wird. Hier ist Andresen zuversichtlich und betont die Notwendigkeit solchen Einsatzes: „Wenn man nichts macht, lässt man sich von den Ereignissen überrollen.“ Der Protest müsse natürlich intelligent sein, was in der aktuellen Debatte auch so gewesen wäre. So lobt er zum Beispiel, dass Studierende und Mitarbeiter der Universität Flensburg am 21. Mai nach Kiel kamen und dem Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr Jost de Jager Unterschriften für den Erhalt ihrer Universität vorlegten und sich so auch persönlich mit dem Politiker unterhalten konnten. Nach Andresens Ansicht sei es für die Landesregierung der einfachste Weg, der Hochschule nicht, was auch in Betracht gezogen wurde, den Universitätsstatus abzuerkennen, sondern Mittel zu streichen und so die zur Debatte stehenden Studiengänge nach und nach „ausbluten“ zu lassen. Dies werde auf den geringsten Widerstand stoßen und sei daher strategisch am besten – aus Sicht der Landesregierung.</p>
<blockquote><p>„Die wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge strahlen weit über die Region hinaus.“ Anke Spoorendonk, SWW</p></blockquote>
<p>Ging es in der Debatte zunächst nur um die Finanzierung, was von Andresen bereits als „fatal“ bezeichnet wird, so wurden in der Woche nach Bekanntgabe der Sparpläne noch weitere unerfreuliche Sichtweisen der Landesregierung deutlich. So erklärte de Jager in einem Interview, es gehe nicht nur um die Finanzierung, sondern auch um „strukturelle Gründe“, was wiederum den Verdacht schürt, es ginge hauptsächlich darum, Kiel zur „Bildungshauptstadt“ zu machen, selbst wenn andere Universitäten darunter leiden müssen. Allerdings wird hierbei wohl übersehen, welche Bedeutung das IIM hat. So merkte Anke Spoorendonk, Abgeoordnete des SSW, im Bezug auf die Kooperation der Universität Flensburg mit der Syddansk Universitet in einer Rede an: „Die wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge strahlen weit über die Region hinaus.“ Eigentlich etwas, das man sich an einer Universität nur wünschen kann.<br />
Hinzu kommt nun, dass Flensburg nun noch nicht einmal mehr auf Unterstützung von Seiten der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen erhalten kann. Deren Gutachten sollte vor einer endgültigen Entscheidung offiziell abgewartet werden. Nun aber wurde deutlich, dass die Landesregierung im Grunde schon entschieden hat, wie sie sich entscheiden würde. Als Reaktion auf derartige Äußerungen de Jagers lehnt die Kommission eine Zusammenarbeit nun ab.</p>
<p>Es bleibt abzuwarten, ob das Bild, das einen derzeit auf der Homepage der Universität Flensburg begrüßt, Wirklichkeit wird: Eine Karte von Schleswig-Holstein, nördlich des Nord-Ostsee-Kanals nur eine weiße Fläche. Daneben der Text: „Endlich&#8230; Kiel oben!“</p>
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		</item>
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		<title>Rücktritt des Universitätsrates</title>
		<link>http://www.der-albrecht.de/2010/06/08/rucktritt-des-universitatsrates/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 11:20:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[AStA]]></category>
		<category><![CDATA[Universitätsrat]]></category>

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		<description><![CDATA[Der gemeinsame Universitätsrat der Universitäten Flensburg, Lübeck und Kiel trat am 27. Mai geschlossen zurück. Ein Kommentar von Hendrik Lux.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Hendrik Lux</em></p>
<p>Der gemeinsame Universitätsrat der Universitäten Flensburg, Lübeck und Kiel trat am 27. Mai geschlossen zurück.</p>
<p>Begründet wird dies mit den Sparvorhaben der schwarz-gelben Landesregierung im Bereich der Hochschulbildung und Forschung. In ihrer Rücktrittserklärung erklären sie, dass „das Kabinett mit dieser Entscheidung einer konstruktiven Zusammenarbeit die Grundlage entzogen hat. Die Mitglieder des Universitätsrats können es nicht verantworten, die Umsetzung der beschlossenen Strukturentscheidungen weiter zu begleiten und dadurch in den Augen der Öffentlichkeit zu legitimieren.“</p>
<p>Dieser Universitätsrat wurde von der Politik im neuen Hochschulgesetz von 2007 extra ins Leben gerufen, um mit externem Fachwissen den Universitäten beratend zur Seite zu stehen und auch Mitwirkungs- und Überwachungsaufgaben zu übernehmen. Eigentlich ein Kind dieser Landesregierung, hat sich dieser Rat augenscheinlich emanzipiert.</p>
<p>Das Präsidium der Kieler Universität nimmt diesen Schritt mit Bedauern zur Kenntnis, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Auch der AStA, eigentlich kein Freund des Universitätsrates, zollt diesem Schritt Respekt. Die Landesregierung beschloss, in ihren neusten Sparmaßnahmen unter anderem die Unterstützung für das Studentenwerk einzuschränken und keine Zuschüsse mehr für die Studentenwohnheime zu zahlen.</p>
<p>Dies alles muss in einem größeren Zusammenhang betrachtet werden: Die Universität in Flensburg wird de facto eine pädagogische Hochschule werden und wie es mit der Zukunft der Universität Lübeck, ihres Standbeins Medizin beraubt, aussehen wird, kann nur gemutmaßt werden. Nicht nur an den Universitäten und Studierenden wird gespart, auch in der Schülerbeförderung, den Kindertagesstätten und Sozialprojekten wird gespart werden.</p>
<p>Die Landesregierung sollte langsam ins Grübeln können. Der Rücktritt des Universitätsrates konterkariert die eigenen Anstrengungen der letzten Jahre und die derzeitige Politik dürfte der Protestbewegung innerhalb der Studierendenschaft nach dem Bildungsstreik des letzten Jahres wieder mehr Zulauf verschaffen.</p>
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		</item>
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		<title>Tanz in den Sommer</title>
		<link>http://www.der-albrecht.de/2010/05/13/tanz-in-den-sommer/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 11:17:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschule]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn die Liebe zur Musik, Freude am Feiern und die Uni sich vereinen, dann entsteht das Campus Sommer Open Air. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="unt">Begrüßt die warme Jahreszeit unter freiem Himmel </span></p>
<p><em>von Claudia Baldeweg </em></p>
<p>Hat der Frühjahrsputz euren Kreislauf noch nicht genug in Schwung  gebracht? Dann nutzt jetzt die Gelegenheit, um am 21.Mai beim Campus  Sommer Open Air 2010 jeden Muskel eures Körpers ordentlich aufzuwärmen.  Also spitzt die Ohren und bewegt die Hüften rhythmisch im Takt.</p>
<div id="attachment_1678" class="wp-caption aligncenter" style="width: 566px"><a href="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/600px-IGP6813.jpg"><img class="size-full wp-image-1678" title="Campus Sommer Open Air 2009 - Foto: Tobias Langguth " src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/600px-IGP6813.jpg" alt="Campus Sommer Open Air 2009 - Foto: Tobias Langguth " width="556" height="372" /></a><p class="wp-caption-text">Campus Sommer Open Air 2009 - Foto: Tobias Langguth </p></div>
<p>Das ideale Aufwärmprogramm wird euch die Kieler Band Elephant  Party bieten. So beginnt der Abend mit einem deutschsprachigen Mix aus  Hip Hop, Funk und Reggae.  Anschließend werden The Bottrops die Bühne betreten. Die vier Berliner,  die seit 2005 gemeinsam Musik machen, beschreiben ihren Musikstil als  eine Mischung zwischen „Punkrock, Powerpop und Garagebeat“. The Bottrops werden dann durch die dreiköpfige Hamburger Punkrock-Band  Montreal, die ihren Namen der kanadischen Geburtsstätte des  Schlagzeugers Max Power zu verdanken hat, abgelöst. Die letzte Band des Abends wird Jupiter Jones sein. Die vier Jungs aus  der Eifel sind wohl der bekannteste Act des Konzerts unter freiem  Himmel. Auch sie zeichnet der deutschsprachige Punkrock-Sound aus. Wenn ihr nach diesem Programm immer noch nicht schwitzen solltet, dann  hilft wahrscheinlich nur noch ein Gang in die Sauna.</p>
<p>Natürlich wird für das leibliche Wohl gesorgt. Die Fachschaften  bieten eine Cocktail-Meile und der AStA wartet mit Gegrilltem und  Getränken auf.</p>
<p>Außerdem werden „Viva con agua“ und die „Amnesty International  Hochschulgruppe“ mit einem Stand anwesend sein und euch über ihre  Projekte informieren.</p>
<p>Also, liebe Partyfreunde und Musikbegeisterte, nicht lange  überlegen, sondern einfach mitfeiern.</p>
<p>(Text: 1545 Zeichen mit Leerzeichen)</p>
<blockquote><p><strong>Infos</strong>:</p>
<p>Ort: I.P.N. – Parkdeck (Olshausenstraße 62)</p>
<p>Einlass: 16:30; Beginn: 17:30</p>
<p>VVK: 7€ Abendkasse: 10€</p>
<p>Vorverkaufsstellen: AStA Büro Mensa 1, Papermania, Brunswiker  Buchhandlung und der Konzertkasse Streiber (zzgl. Vorverkaufsgebühr)</p>
<p>Weitere Infos: <a href="http://www.myspace.com/campusopenair" target="_blank">www.myspace.com/campusopenair</a></p></blockquote>
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