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	<title>Der Albrecht &#187; Weihnachten</title>
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	<description>Unabhängige Hochschulzeitung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel</description>
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		<title>Rummel, rummel, ruttje</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 06:12:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Brauch]]></category>
		<category><![CDATA[Nordfriesland]]></category>
		<category><![CDATA[Rummelpott]]></category>

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		<description><![CDATA[In Schleswig-Holstein ist Rummelpott-Laufen am Silvester-Abend eine Pflicht
von Annemarie Schönherr
Sich in Nordfriesland und anderen ländlich geprägten Kreisen Schleswig-Holsteins zu integrieren ist nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheinen mag: Richtig aufgenommen in die Dorfgemeinschaft ist erst, wer sich beim plattdeutschen Rummelpott-Singen nicht mehr anhören muss: „Du singst das falsch“ wobei „de Osche“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="unt">In Schleswig-Holstein ist Rummelpott-Laufen am Silvester-Abend eine Pflicht</span></p>
<p><em>von Annemarie Schönherr</em></p>
<div id="attachment_1286" class="wp-caption alignleft" style="width: 371px"><img class="size-full wp-image-1286" style="margin-left:-8px;" title="Das Kostüm sitzt - die Jagd beginnt. Foto as" src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/800px-rummelpott.jpg" alt="Das Kostüm sitzt - die Jagd beginnt. Foto as" width="361" height="256" /><p class="wp-caption-text">Das Kostüm sitzt - die Jagd beginnt. Foto as</p></div>
<p>Sich in Nordfriesland und anderen ländlich geprägten Kreisen Schleswig-Holsteins zu integrieren ist nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheinen mag: Richtig aufgenommen in die Dorfgemeinschaft ist erst, wer sich beim plattdeutschen Rummelpott-Singen nicht mehr anhören muss: „Du singst das falsch“ wobei „de Osche“ böse mit einem Futtje nach einem zeigt.</p>
<p>Es könnte der Eindruck entstehen, die norddeutsche Tradition des Rummelpott-Laufens sei von den Amerikanern kopiert, vorverlegt und in Halloween umbenannt worden: Am Abend des 31. Dezembers verkleiden sich Kinder und Jugendliche und gehen auf die Jagd nach Süßigkeiten. Sie laufen von Haus zu Haus, klingeln lange und intensiv und beginnen, schon bevor die Tür geöffnet wird, zu singen – natürlich op Platt. Die Besungenen öffnen die Tür, hören kritisch zu, ob sich auch kein hochdeutscher Laut eingeschlichen hat und rücken anschließend die geforderten Süßigkeiten heraus. Es handelt sich hierbei um eine gute Möglichkeit, abgelaufene Schokolade endlich loszuwerden ohne sie wegzuschmeißen. Dasselbe gilt für den Schnaps, der schon jahrelang im Schrank versauert und nun endlich willige Abnehmer in Elternform findet. Wer sich allzu sehr vor der ausgehungerten Schar fürchtet, zieht es vor, zwischen 17 und 21 Uhr die Lichter zu löschen und abzuwarten, dass der Spuk vorbei zieht. Nach erfolgreicher Jagd schleppen sich die Teufel, Monster, Hexen und Blutsauger zurück in ihre Höhle, wobei mindestens zwei prall gefüllte Leinenbeutel an ihren Ärmchen baumeln.</p>
<p>Seinem Namen hat dieser Brauch von einer Blechbüchse – dem Rummelpott. Die Büchse wurde mit einer Schweinsblase überzogen und in den Überzug ein Loch geschnitten. Wird nun ein Stab in das Loch gesteckt und kräftig bewegt, entsteht Lärm. Dieses „Instrument“ wurde früher benutzt, um mit viel Krach, den Druck auf die Süßigkeiten-Spender zu erhöhen.</p>
<p>Es ist nicht genau geklärt, woher diese Tradition stammt. Möglich wäre, dass Erntehelfer, die früher während der Sommermonate auf den Feldern geholfen haben und über den Winter keine Arbeit hatten, am Sylvesterabend zu den Bauern gegangen sind und gesungen haben, um etwas zu Essen zu bekommen. Dabei haben sie sich verkleidet, um unerkannt zu bleiben.</p>
<p>Es gibt viele Lieder, die zu dieser Gelegenheit gesungen werden und sie sind von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. Damit die Integration gelingt, hier eins zum Üben von der Westküste: Rummel, rummel, ruttje / Giff mi noch een Futtje? / Giff mi een, bliev ik stahn, / Giff mi twee, will ik gahn. / Giffs mi dree, wünsch ik Glück, / dat de Osche mit de Posche / dörch de Schornsteen flüch.</p>
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		<title>Lasset die Haare sprießen</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 06:08:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Oberammergau]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein ganzes Dorf spielt die Passionsgeschichte.
von Annemarie Schönherr
Oberammergau 1633: der Dreißigjährige Krieg tobt, der Hunger wütet, die Pest herrscht und kostet jeden zehnten das Leben. Da schwören die Bauern, alle zehn Jahre ein Passionsspiel aufzuführen, wenn Gott der Pest im Ort ein Ende setzt. Ihre Bitte wird erhört.
Oberammergau 2009: „Das ganze Dorf wird zum Passionsspiel“, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="unt">Ein ganzes Dorf spielt die Passionsgeschichte.</span></p>
<p><em>von Annemarie Schönherr</em></p>
<div id="attachment_1281" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px"><img class="size-full wp-image-1281" style="margin-left:-8px;" title="Der Kreuzweg. pressefoto" src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/472px-der_kreuzweg.jpg" alt="Der Kreuzweg. pressefoto" width="210" height="266" /><p class="wp-caption-text">Der Kreuzweg. pressefoto</p></div>
<p>Oberammergau 1633: der Dreißigjährige Krieg tobt, der Hunger wütet, die Pest herrscht und kostet jeden zehnten das Leben. Da schwören die Bauern, alle zehn Jahre ein Passionsspiel aufzuführen, wenn Gott der Pest im Ort ein Ende setzt. Ihre Bitte wird erhört.</p>
<p>Oberammergau 2009: „Das ganze Dorf wird zum Passionsspiel“, sagt Spielleiter Christian Stückl im Deutschlandfunk, „der Opa hat lange Haare, die Mama hat plötzlich lange Haare.“ Männer und Frauen, Kinder und Alte pflegen ihre Haarpracht, denn die Vorbereitungen für das Passionsspiel 2010 laufen bereits auf Hochtouren und alles soll echt sein. Eineinhalb Jahre vor der Aufführung gilt daher das traditionelle Haar- und Bartschneideverbot. „Die begehrtesten Rollen sind die der römischen Soldaten, denn die werden von dem ganzen ausgenommen“, so Stückl.</p>
<p>Mehr als 2000 Erwachsene und Kinder aus dem ganzen Dorf spielen mit, wenn es darum geht, Jesus Leiden, Sterben und seine Auferstehung darzustellen. Wer mitmachen möchte, muss in dem bayrischen Dorf geboren sein oder dort seit zwanzig Jahren wohnen.</p>
<div id="attachment_1282" class="wp-caption alignright" style="width: 221px"><img class="size-full wp-image-1282" style="margin-left:8px;" title="Massenszene. pressefoto" src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/476px-dorf2.jpg" alt="Massenszene. pressefoto" width="211" height="265" /><p class="wp-caption-text">Massenszene. pressefoto</p></div>
<p>Die Oberammergauer Passionsspiele wurden lange Zeit kritisiert, antisemitische Inhalte zu verbreiten – sie hielten sich bis ins Jahr 2000 an einen Text von Alois Daisenberger aus dem 19. Jahrhundert. 1934 besuchte Adolf Hitler das Passionsspiel und benutze es, um seine Ideologie zu verbreiten. Jesus-Darsteller Frederik Mayet erklärt im Deutschlandfunk, Hitler hätte das Passionsspiel als „reichswichtig“ erklärt und gesagt, „es zeige auf wunderbare Weise, wie furchtbar der jüdische Mob ist und wie edel die Römer.“ Nach dem Krieg wurde das Stück einfach unverändert weiter aufgeführt, wogegen jüdische Organisationen protestierten. Obwohl die Spiele nach dem 2. Vatikanischen Konzil 1965 sogar von der katholischen Kirche kritisiert wurden, blieb der Gemeinderat, der bis heute jeder Änderung zustimmen muss, hart und änderte den „heiligen Text“ nicht.</p>
<p>Eine Entwicklung der Spiele wurde erst mit dem Generationenwechsel möglich: Vor zehn Jahren nahmen Spielleiter Stückl und Otto Huber die größte Überarbeitung des Textes seit 1860 in Angriff, tilgten die antisemitischen Passagen und setzten neue Schwerpunkte.</p>
<p>Das erste Oberammergauer Passionsspiel fand 1634 statt. Damals wurde eine provisorische Bühne über den Gräbern der Pest-Toten errichtet. Inzwischen verfügt das Dorf über ein Schauspielhaus, wo am 15. Mai die Premiere der 41. Passionsspiele stattfindet.</p>
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		<title>Es weihnachtet sehr &#8211; auch in der Mensa</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 05:54:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Mensa]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsessen]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle Jahre wieder lockt Entenbrust die Studenten in die Mensa
von Mirjam Rüscher-Reher
Wer das hier liest, hat&#8217;s schon verpasst. Das jährliche Weihnachtsessen in der Mensa fand am Donnerstag, den 10.12.2009 statt. Schon seit Ende August liefen die Vorbereitungen für das vorweihnachtliche Traditionsmahl, dass nach Angaben von Herrn Tank, dem Leiters der Verpflegungsbetriebe des Studentenwerks Schleswig-Holstein, mittlerweile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="unt">Alle Jahre wieder lockt Entenbrust die Studenten in die Mensa</span></p>
<p><em>von Mirjam Rüscher-Reher</em></p>
<p>Wer das hier liest, hat&#8217;s schon verpasst. Das jährliche Weihnachtsessen in der Mensa fand am Donnerstag, den 10.12.2009 statt. Schon seit Ende August liefen die Vorbereitungen für das vorweihnachtliche Traditionsmahl, dass nach Angaben von Herrn Tank, dem Leiters der Verpflegungsbetriebe des Studentenwerks Schleswig-Holstein, mittlerweile schon „Kultstatus“ bei den Studierenden hat – 2,7 Tonnen Entenbrust müssen schließlich erst einmal beschafft werden. In ganz Schleswig-Holstein erfreut sich dieses Essen einer großen Beliebtheit. Kein Wunder, wenn man einen Blick auf das Menü wirft:</p>
<p>Entenbrust mit Rotkohl, Salzkartoffeln oder Kroketten, für die Vegetarier eine Pilzpfanne und nicht zuletzt der Zimteisstern, laden zum Schmausen ein.</p>
<p>Für die Qualität des Essens sorgt jedes Jahr ein großer Qualitätstest mit Blindverkostung. In einigen Jahren wurde Wildschwein oder auch Gänsebraten angeboten, jedoch ist die Entenbrust schon seit geraumer Zeit der klare Gewinner im Geschmackstest der schleswig-holsteinischen Studenten. Nicht zuletzt dem guten Gefühl der Küchenleiter, was ankommt und was nicht, verdankt das Weihnachtsessen alle Jahre wieder einen großen Andrang und Zuspruch.</p>
<p>3,10 Euro für Studenten, 4,10 Euro für Bedienstete – dieser besonders günstige Preis, so Herr Tank, ist als Dankeschön an alle Tischgänger für die Treue, das ganze Jahr hindurch, zu verstehen. Auch in diesem Jahr war das Weihnachtsmenü der Mensen wieder ein echtes Highlight.</p>
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		<title>Gibt es den Weihnachtsmann?</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 05:51:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Abhandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsmann]]></category>

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		<description><![CDATA[Gibt es den Weihnachtsmann? 
von Olga Wanner
Die Eltern glauben nicht an ihn, die großen Geschwister nicht mehr und die Kinder vergöttern ihn: Den dicken Mann in rot, den Weihnachtsmann. Auch wenn jeder zu wissen scheint, dass dieser den roten Dress zu Promotionszwecken von einer Firma , die süße Sprudelgetränke vertreibt, bekam, steht doch eine Frage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="unt">Gibt es den Weihnachtsmann? </span></p>
<p><em>von Olga Wanner</em></p>
<p>Die Eltern glauben nicht an ihn, die großen Geschwister nicht mehr und die Kinder vergöttern ihn: Den dicken Mann in rot, den Weihnachtsmann. Auch wenn jeder zu wissen scheint, dass dieser den roten Dress zu Promotionszwecken von einer Firma , die süße Sprudelgetränke vertreibt, bekam, steht doch eine Frage im Mittelpunkt: Gibt es den Weihnachtmann wirklich?</p>
<p>Folgender Text ist in unzähligen Varianten im Internet zu finden. Der Autor ist unbekannt, die Geschichte dafür um so mehr. Es ist eine Beweisführung gegen die Existenz des Weihnachtsmannes, die den Regeln der Logik unterliegt.</p>
<p>Punkt eins: Keine bekannte Rentier-Gattung kann fliegen. Punkt zwei: Laut Volkszählungsbüro leben 378 Millionen Kinder christlichen Glaubens auf der Welt, die der Weihnachtsmann beliefert.</p>
<p>Punkt drei: Durch die Reise von Ost nach West ergibt sich für den Mann in rot ein 31 Stunden Tag, der ihm 822,6 Besuche pro Sekunde ermöglicht. Dies ergibt, gleichmäßig auf die Haushalte verteilt 91,8 Millionen Stopps. Damit das auch funktioniert, muss der Schlitten 1.040 km pro Sekunde fliegen können, was der 3.000-fachen Schallgeschwindigkeit entspricht.</p>
<p>Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt: Das Gewicht des Schlittens. Sollte jedes Kind durchschnittlich ein Geschenk bekommen, das 1 kg wiegt, ergibt das ein Gesamtgewicht von 378.000 Tonnen. Sollte die seltene Art der „fliegenden“ Rentiere das zehnfache des eigenen Gewichtes ziehen können, reichen neun Rentiere nicht aus, es müssten schon 216.000 sein.</p>
<p>Und zu aller letzt die Geschwindigkeit. Das Gesamtgewicht und das Gewicht der Rentiere ergeben somit 410.400 Tonnen. Wenn dieses Gewicht nun mit 1.040 km pro Sekunde beschleunigt wird, entsteht ein ungeheurer Luftwiderstand. Durch diesen würden sich die Rentiere aufheizen und augenblicklich in Flammen aufgehen, womit das gesamte Rentierteam innerhalb von fünf tausendstel Sekunden pulverisiert wäre. Der Weihnachtsmann würde währenddessen mit einer Kraft von 20,6 Millionen Newton gegen das Ende des Schlittens genagelt werden!</p>
<p>Und die Moral von der Geschicht: WENN es den Weihnachtsmann irgendwann mal gegeben hat, dann ist er bereits tot. Natürlich nur aus der wissenschaftlichen Perspektive.</p>
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		<title>חנוכה – Das jüdische Lichterfest</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 05:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Chanukka]]></category>
		<category><![CDATA[Lichterfest]]></category>

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		<description><![CDATA[von Svenja Nandszus
Alle Jahre wieder in der Winterzeit werden die Lichter angezündet – und es sind nicht irgendwelche elektrische Lichterketten aus einem Baumarkt, sondern es sind genau acht Lichter, meistens Kerzen oder Öllampen. Wenn man es genau nimmt und sich die Geschichte von Chanukka anschaut, sich in Jahr 164 v. Chr. in den Tempel versetzt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Svenja Nandszus</p>
<p>Alle Jahre wieder in der Winterzeit werden die Lichter angezündet – und es sind nicht irgendwelche elektrische Lichterketten aus einem Baumarkt, sondern es sind genau acht Lichter, meistens Kerzen oder Öllampen. Wenn man es genau nimmt und sich die Geschichte von Chanukka anschaut, sich in Jahr 164 v. Chr. in den Tempel versetzt, findet man die Menora mit sieben Armen. Nach dem Makkabäeraufstand gegen die Seleukiden sollte der jüdische Tempeldienst wieder eingeführt werden, aber es fand sich nur noch ein Krug mit heiligem Öl. Dieses reichte wundersamer Weise für acht Tage – und jene Lampe, die dem Allerheiligsten am nächsten stand, brannte doppelt so lange. In dieser Zeit konnte neues Öl hergestellt werden.</p>
<p>Heute finden wir stellvertretend für diese acht Tage einen Chanukka-Leuchter – auch Chanukkia genannt. Das erste Licht wird nach dem jüdischen Kalender immer am 25ten Tag des Monats Kislew angezündet. Dieses Jahr fiel dieser Tag auf den zwölften Dezember und leutete somit einen Sonderfall ein. Der zwölfte Dezember war nämlich ein Samstag – der heilige Shabbat. Und an diesem Tag ist es verboten, eine Flamme zu entzünden. Daher wurde das erste Licht des diesjährigen Chanukka am Freitag vor Shabbatbeginn, vor dem Anzünden der Shabbatkerzen, vor dem Einbruch der Dunkelheit angemacht. Und dann folgt jeden Tag ein weiteres Licht und der Segensspruch. Die Bräuche und Traditionen sind weitreichend und hängen meist von der Herkunft der Familien ab. Auch die typischen Gerichte haben mannigfaltige Variationen. Aber Sufganiot – Süßigkeiten – sind überall zu finden.</p>
<p>Da Öl bei Chanukka eine so große Rolle spielt, findet es auch bei der Zubereitung von Speisen besonders viel Verwendung. Sehr beliebt sind <a href="http://www.der-albrecht.de/2009/12/14/latkes/" target="_blank">Latkes</a>, eine Art Kartoffelpfannkuchen. Bei öffentlichen Menora-Zündungen werden jährlich ca. eine halbe Million Latkes genascht. Für die Kinder gibt es Chanukka-Geld, das als Ansporn oder Belohnung dienen soll. Sie spielen mit dem Dreidel, eine Art Kreisel, der zu den ältesten Spielzeugen der Welt gehört. Für das Spiel verwenden sie Bonbons, Münzen oder andere Kleinigkeiten als Einsatz, bevor sie den Dreidel, der auf seinen vier Seiten die hebräische Buchstaben Nun, Gimel, Heh und Shin hat, drehen. Das H geht als „Hälfte“ durch, G steht für „Ganz“, N für „Nichts“ und bei S müssen zwei Einsätze in das „Spiel“ eingezahlt werden. Chanukka ist aber nicht nur die Erinnerung an das Wunder im Tempel. Das Heim, in dem eine Chanukkia erstrahlt, verwandelt sich selbst in ein Heiligtum. Die Lichtfülle durchbricht nicht nur das Dunkel des Winters – sie erleuchtet auch die Herzen der Bewohner, strahlt aus den Fenstern raus in die Welt und scheint durch das ganze Jahr bis zum nächsten Chanukka.</p>
<p>Chag Chanukka Sameach – ein glückliches Chanukka</p>
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		<title>Schöne Bescherung</title>
		<link>http://www.der-albrecht.de/2009/12/14/schone-bescherung/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 05:45:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Immage]]></category>
		<category><![CDATA[Wir Kieler]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom Umtausch ausgeschlossen 
von Boris Rozanski 
Ich habe etwas geschenkt bekommen. Zwar war es noch ein bisschen früh für Weihnachten oder Nikolaus, eine Bescherung gab es trotzdem: Lieblingskieler lagen in buntem Geschenkpapier auf meiner Türschwelle. Wie bei jedem Geschenk habe ich mich selbstverständlich unheimlich über die nette Geste gefreut, war dann aber leider nach dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="unt">Vom Umtausch ausgeschlossen </span></p>
<p><em>von Boris Rozanski </em></p>
<p>Ich habe etwas geschenkt bekommen. Zwar war es noch ein bisschen früh für Weihnachten oder Nikolaus, eine Bescherung gab es trotzdem: Lieblingskieler lagen in buntem Geschenkpapier auf meiner Türschwelle. Wie bei jedem Geschenk habe ich mich selbstverständlich unheimlich über die nette Geste gefreut, war dann aber leider nach dem Auspacken enttäuscht. Der Inhalt gefällt mir nicht und je länger das geöffnete Paket nun auf meinem Küchentisch liegt, wundere ich mich immer mehr über den Zweck des Ganzen. Es ist, als wäre mir ein teures Deo geschenkt worden: „Danke, das ist aber lieb von dir, und wie das duftet! Aber sag mal, brauche ich das wirklich? Findest du das ich stinke?“<br />
Was fange ich denn jetzt an mit dieser kieler Crème de la Crème? Wer hat dieses Geschenk überhaupt ausgesucht? Mir scheint das alles bei genauerem Blick doch recht unpersönlich, wie ein Gutschein über einen Geldbetrag, der zu gering ist, um sich etwas von Wert zu leisten, das man sich tatsächlich wünscht. Absender: Kiel-Marketing. – Haben die mir nicht schon mal was zukommen lassen? Hätte ich mich netter bedanken, oder am besten gleich Nein-danke sagen sollen? Mir ging es doch ohne Lieblingskieler eigentlich ganz gut. Nun muss ich einen Platz in meinem Regal frei räumen, an dem ich die Herrschaften abstellen kann.<br />
„Kieler, Gäste und Fans der Landeshauptstadt aus aller Welt“ sind über zwei Wochen zur Wahl geschritten. Auf meiner Wunschliste stand – so weit ich mich erinnere – keiner dieser „Kieler“. Nicht, das ich gegen einzelne von ihnen etwas hätte. Ganz im Gegenteil: Socken mag ich schließlich auch. Allerdings suche ich sie mir gerne selber aus und fühle mich missverstanden, wenn ich sie statt eines persönlichen Geschenks unter meinem Tannenbaum liegen sehe.<br />
Nun denn, ich werde es wohl mit den Damen und Herren so halten, wie mit allen Dingen, die ich nicht will, mir aber aufgezwungen werden: Ich tausche sie um. In Hamburg – so habe ich gehört – gibt es im Moment ein interessantes Sonderangebot. Es handelt sich zwar nicht um Lieblingsmenschen, dafür aber um Standortverweigerer, für die es in der Hansestadt keinen Platz mehr gibt. Typisch Ladenhüter: alles muss raus! In dem Paket enthalten sind sowohl Maler, Musiker, Filmemacher und so weiter und so weiter. Der Haken an der Angelegenheit: Allesamt wollen keine Werbefiguren mehr sein oder, zu dem Zweck einen Wirtschaftsstandort attraktiver zu machen, missbraucht werden. Sie sagen: „Keine Marke Hamburg mit unseren Namen!“<br />
Passt doch prima. Wir tauschen einfach unsere Lieblingskieler – unsere Standortfaktoren – gegen die Hamburger Künstler um. Die nörgeln zwar dauernd, aber dafür nehmen sie keinen Platz in meinem Regal weg, sondern verwalten sich autonom selbst. Gleich morgen werde ich reklamieren! – Wenn ich doch nur die Quittung hätte.<br />
<a href="http:// www.wir-kieler.de" target="_blank">http:// www.wir-kieler.de</a></p>
<p><a title="http://nionhh.wordpress.com" rel="nofollow" href="http://nionhh.wordpress.com/" target="_blank">http://nionhh.wordpress.com</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Was machst du Weihnachten?</title>
		<link>http://www.der-albrecht.de/2009/12/14/was-machst-du-weihnachten/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 05:42:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[von Mirjam Rüscher-Reher 
Weihnachten steht vor der Tür. Die einen mögen es bunt und laut, die anderen besinnlich und leise. 4 von euch haben dem Albrecht auf die Weihnachtsfragen geantwortet und erzählt, was sie an Weihnachten machen.
Der Albrecht: Glaubst du an den Weihnachtsmann? 
Anke, 26: Nein. Mit sieben sagte meine Schwester, während wir auf den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Mirjam Rüscher-Reher </em></p>
<p>Weihnachten steht vor der Tür. Die einen mögen es bunt und laut, die anderen besinnlich und leise. 4 von euch haben dem Albrecht auf die Weihnachtsfragen geantwortet und erzählt, was sie an Weihnachten machen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Der Albrecht</strong>: Glaubst du an den Weihnachtsmann? </span><em><br />
Anke, 26</em>: Nein. Mit sieben sagte meine Schwester, während wir auf den Weihnachtsmann gewartet haben:„Guck mal da ist Papa, der Weihnachtsmann!“ Traurig war‘s. Man sollte diese Lüge für Kinder so lange aufrecht erhalten wie möglich, es ist eine nette Lüge… <em><br />
Kristen, 26</em>: Nein.<br />
<em>Simon, 26</em>: Ich glaube an den Weihnachtsmann, an das Gute vom Weihnachtsmann. <em><br />
Daniela, 25</em>: Naja, das habe ich aufgegeben, weil ich irgendwann meinen Onkel als Weihnachtsmann identifiziert habe. <strong></strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Was machst du an Weihnachten? </span><br />
<em>Anke</em>: Am 24. zur Familie meines Freundes, wie jedes Jahr. Am 25. zu meiner Familie, wie jedes Jahr. Und am 26. erholen wir uns vom Weihnachtsstress. Und vor allen Dingen: Essen.<br />
<em>Kristen</em>: Familie und Essen <em><br />
Simon</em>: An Weihnachten laden wir die komplette Familie ein, wir kochen ein Menü, ich stehe die ganze Zeit in der Küche und es gibt gefühlte drei Stunden Bescherung. Meine Mutter schenkt eben einfach zu gerne.<br />
<em>Daniela</em>: Geschenke einpacken für Geld, Autofahren, ganz viel leckere Festtagsgerichte essen bis ich nicht mehr kann und auf der Couch einschlafe.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Was gibt es zu essen? </span><em><br />
Anke</em>: Am 24. gibt es schrecklich trockene Pute und am 25. die weltbeste Gans (keiner kocht so gut wie Mutti)  <em><br />
Kristen</em>: Pute<br />
<em>Simon</em>: Glasierte Entenbrust mit Rotkohl und einem Kartoffel-Walnuss-Gratin<br />
<em>Daniela</em>: Am 24. Kartoffelsalat und Würstchen, am 25. Ente oder Gans mit Rotkohl und Klößen etc. Plätzchen und selbstgebackenen Stollen von Oma.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Was schenkst du? Was ist das ideale Geschenk?</span> <em><br />
Anke</em>: Ich weiß es noch nicht. Ich bin ein Last-Minute-Käufer. Das ideale Geschenk ist eine Mischung aus materiell und ideell, jedes Jahr ein Gedicht ist auch frustrierend.<br />
<em>Kristen</em>: Ich weiß nicht, aber das ideale Geschenk wäre eine Reise für meine Eltern. Für meinen Bruder gab es letztes Jahr ein Buch über den HSV und meine Freundin bekam einen Home of Balance Gutschein und Parfüm<br />
<em>Simon</em>: Das ideale Geschenk ist nützlich, aber nicht zu erraten. Ich kaufe immer früh Geschenke, im August oder so, um die Leute damit zu ärgern und sie raten zu lassen.<br />
<em>Daniela</em>: Meistens Kleinigkeiten, die Hauptsache ist, dass man zusammen ist und sich liebt und schätzt. <strong></strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Welcher Laden packt die schönsten Geschenke ein? </span><br />
<em>Anke</em>: Ich! Ich packe die schönsten Geschenke ein!  <em><br />
Kristen</em>: Keine Ahnung. Ich packe selbst ein, die sehen gut aus, schlicht. Ich üb ja schon seit Jahren <em><br />
Simon</em>: Ich mag Bodyshop. Ich glaube ja, dass ich ganz tolle Geschenke einpacken kann, aber ich darf die Geschenke für meine Freundin nicht mehr selbst einpacken, da das letzte in ein Prospekt mit Werbung für Hackfleisch im Angebot eingewickelt war.<br />
<em>Daniela</em>: Karstadt Parfümerie (Miri und Ich packen da ein)</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Wo gibt es den besten Glühwein? </span><br />
<em>Anke</em>: Beim Weihnachtsmarkt wo die Sägespäne liegen, aber nur, wenn man selbst noch einen Flachmann mit Rum mitnimmt.  <em><br />
Kristen</em>: Ich hab immer gehört am Tallinn-Stand auf dem Weihnachtsmarkt <em><br />
Simon</em>: Nicht mehr am Tallinn-Stand, der Stand ist böse. Jetzt ist es der große runde Stand direkt gegenüber von Cafe Fiedler, weil es da Likör 43 gibt. <em><br />
Daniela</em>: Tallinn-Stand <strong></strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Was ist das schönste an Weihnachten?</span><br />
<em>Anke</em>: Schlittschuhlaufen und das gemütliche Zusammensein mit der Familie<br />
<em>Kristen</em>: Die Atmosphäre und das alle mal in einer ruhigen Minute zusammenkommen <em><br />
Simon</em>: Die leuchtenden Kinderaugen (ist das jetzt zu kitschig?) <em><br />
Daniela</em>: Die Familie ist zusammen, man hat Zeit füreinander, kann in Ruhe erzählen und Märchen schauen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Was magst du nicht an Weihnachten? Oder: Wie erträgst du Weihnachten?</span> <em><br />
Anke</em>: die laute Familie und das Hin und Her fahren ist schrecklich<br />
<em>Kristen</em>: Gar nichts. Ich hab nichts gegen Weihnachten, ich freu mich drauf.  <em><br />
Simon</em>: Der ganze Stress. Ich freu mich, wenn die Familie da ist und bin froh, wenn sie wieder weg ist. <em><br />
Daniela</em>: Wenn andere Menschen nur rummeckern und unzufrieden sind, dann haben sie den Sinn nicht erkannt oder die „falsche“ Familie erwischt. <strong></strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Ein kurzer Ausblick: Wie feierst du Silvester? </span><em><br />
Anke</em>: Ich habe mir fest vorgenommen nicht zu arbeiten und keine zu großen Erwartungen zu haben. Es ist nur eine Party und mit dieser Einstellung wird’s am besten! <em><br />
Kristen</em>: Eigentlich will man immer Party machen, aber die sind gezwungen und scheiße, man geht meistens doch. Ich würd aber auch zu Hause feiern, ein bißchen knallen und lecker essen.<br />
<em>Simon</em>: Ganz ruhig. Wie bringen den Kleinen ins Bett, gucken das Feuerwerk vom Balkon, essen schön und es gibt Caipi. <em>Daniela</em>: Letztes Jahr in Dänemark mit Freunden, dieses Jahr in der neuen gemeinsamen Wohnung mit meinem Freund. Mottoparty: Mafia oder Gala-Abspeck-Party. <strong></strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Gute Vorsätze fürs neue Jahr? </span><em><br />
Anke</em>: Meine Salz- und Zuckersucht in den Griff zu bekommen.<br />
<em>Kristen</em>: Mehr Sport, weniger Fernsehen  <em><br />
Simon</em>: Da ich ja nicht rauche…ich möchte wieder mehr Sport machen und mich noch mehr, qualitativ, in die Arbeit legen.  <em><br />
Daniela</em>: Den Abschluss so gut wie möglich beenden und Restreserven übrig haben, vorher erst mal mit meiner australischen Freundin eine schöne Zeit verbringen in England, meine Freunde und meinen Freund glücklich machen, mehr Zeit mit der Familie verbringen.</p>
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		<title>Weihnachten im Auto</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 05:20:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenjob]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsmann]]></category>

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		<description><![CDATA[Männer lassen sich nicht kaufen, aber mieten
von Andrea Weinke
“Früher war mehr Lametta” … Doch das ist nicht das Einzige, was sich über die Jahre verändert hat. Früher wurde Weihnachten vorbereitet wie ein Event. Anfang Dezember wurden mit kritischem Auge Gans, Baum und Geschenke ausgewählt, am 24. kam die Familie in besinnlicher Runde zusammen und zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="unt">Männer lassen sich nicht kaufen, aber mieten</span></p>
<p><em>von Andrea Weinke</em></p>
<p>“Früher war mehr Lametta” … Doch das ist nicht das Einzige, was sich über die Jahre verändert hat. Früher wurde Weihnachten vorbereitet wie ein Event. Anfang Dezember wurden mit kritischem Auge Gans, Baum und Geschenke ausgewählt, am 24. kam die Familie in besinnlicher Runde zusammen und zur Bescherung klingelte Opa mit Jutesack vor der Tür oder kam Papa durch den Kamin gerumpelt. Und heute? Der Baum wurde am Vortag als Schnäppchen erstanden, der Stollen ist kalorienreduziert und die Gans eine mittlere Katastrophe. Schnell werden vor dem Eintreffen der Großeltern Nussknacker, Räuchermännchen und Co. in der Wohnung verteilt. Das Bad wird geputzt, die Stube aufgeräumt, jeder hängt im Vorbeigehen hier und da eine Kugel an den Baum oder stolpert über den Staubsauger und die letzten Geschenke wandern gerade erst über den Ladentisch &#8230;</p>
<p>Besinnlichkeit im Weihnachtsgewand. Nachdem sich Opa einen Bandscheibenvorfall zugezogen hat, der Schornstein jedes Jahr etwas enger wird und Papa letztes Jahr in selbigem stecken blieb, muss ein anderer diesen Job übernehmen. Also kommt der Weihnachtsmann dieses Jahr nicht von draus vom Walde, und auch nicht aus Himmelpfort, sondern aus dem Internet oder von der Bundesagentur für Arbeit. Nur ein paar Mausklicke sind nötig um den netten älteren Herren in rot zu gewünschter Zeit vor der eigenen Haustür begrüßen zu können. Wer keinen Weihnachtsmann braucht, sondern einer werden will, geht den gleichen Weg, denn wer vermittelt, braucht schließlich auch Personal. Jede Agentur hat ein eigenes Auswahlverfahren, von Onlineprüfungen bis Vorstellungsgesprächen ist alles dabei. Besonderer Wert wird auf das äußere Erscheinungsbild, Stimme und Ausstrahlung gelegt. “Er muss gut mit Kindern umgehen können.” betont Frau Halbeck von der Bundesagentur für Arbeit.</p>
<p>Ebenfalls sollte der Bewerber die gängigen Gedichte und Lieder textsicher beherrschen, damit der Weihnachtsmann einhelfen kann wenn ein Kind mal nicht mehr weiter weiß. Bei Statur und Stimme darf getrickst werden. Ein Kissen unter dem Kostüm und zwei, drei Hosen sind durchaus legitim. Schließlich soll der Weihnachtsmann und nicht das Skelett aus den Biostunden die Geschenke bringen. Egal welche Agentur, ein schönes Kostüm ist Pflicht. Je näher es dem Original kommt, desto besser. Wer Anregungen für Kostüm oder Auftritt braucht, wird im Internet fündig. “In gar keinem Fall werden Kinder in den Sack gesteckt oder anderweitig bedroht! Unabhängig davon, ob es die Eltern wünschen.“ heißt es auf der Seite des Weihnachtsmannbüros (ob das auch bei Betriebsfeiern zutrifft, wird nicht verraten). Generell gilt: Es ist nicht wichtig, dass der Weihnachtsmann singen kann. Hauptsache er tut es mit Hingabe, denn „Gesänge, selbst wenn nur bemüht und nicht sonderlich schön, wecken schnell Vertrauen“, heißt es auf der Seite weiter. Damit es nicht so aussieht, als ob der Weihnachtsmann gerade aus seinem warmen Auto gestiegen, sondern einen weiten Weg durch die Kälte gestiefelt ist, kann mit roter Schminke nachgeholfen werden.</p>
<p>Neben dem Blick fürs Detail ist Hingabe wichtig. “Niemand sollte die Sache nur des Geldes wegen machen.” erzählt mir Frau Halbeck. Es werden zwar im Schnitt 35 Euro pro Familie gezahlt, doch gehört zu dem Job wesentlich mehr als mal eben einen Klingelknopf zu drücken und Geschenke zu verteilen. Die Tour im Hellen einmal abzufahren gehört genauso zu den Vorbereitungen wie ein Telefonat mit den Eltern der zu beschenkenden Kinder. Hier werden Einzelheiten wie Name des Kindes, seine Hobbys und Erfolge des vergangenen Jahres besprochen und auch ob Erwachsene mit beschenkt werden sollen. Sollte das Kind ans Telefon gehen auf gar keinen Fall mit: „Hier ist der Weihnachtsmann, ich möchte deine Eltern sprechen.“ melden. Wer sich gut vorbereitet hat, drückt am 24. nur noch auf den Klingelknopf und verteilt die Geschenke.</p>
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		<title>Mörder, Maler, Mangold</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 05:16:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Bescherung]]></category>
		<category><![CDATA[Buchtips]]></category>
		<category><![CDATA[Wunschzettel]]></category>

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		<description><![CDATA[von Miriam Hoffmann 
Es weihnachtet sehr und mal wieder steht die derzeit wichtigste Frage im Raum „Was soll ich schenken?“ Natürlich könntet Ihr zu einem der Klassiker greifen und Parfum oder eine Playstation verschenken. Ein Flachbildfernseher ist derzeit auch sehr angesagt. Wessen Geldbeutel letzteres aber zu stark belasten sollte, kann zu einem anderen Weihnachtsklassiker greifen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Miriam Hoffmann </em></p>
<p>Es weihnachtet sehr und mal wieder steht die derzeit wichtigste Frage im Raum „Was soll ich schenken?“ Natürlich könntet Ihr zu einem der Klassiker greifen und Parfum oder eine Playstation verschenken. Ein Flachbildfernseher ist derzeit auch sehr angesagt. Wessen Geldbeutel letzteres aber zu stark belasten sollte, kann zu einem anderen Weihnachtsklassiker greifen, der ebenso individuell wie der Beschenkte sein kann: das Buch. Um in der Vorweihnachtszeit einige Entscheidungen zu erleichtern, hier einige Büchertipps aus der Kultur-Redaktion des Albrecht:</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Mörder </strong></span></p>
<p>Ganz oben auf meiner Favoritenliste steht die schwedische Autorin Camilla Läckberg, die in Deutschland noch relativ unbekannt ist. Mit ihrem neuesten Titel „Die Totgesagten“ (List, 413 Seiten, 19,90 €) führt die Autorin den Leser in das beschauliche schwedische Städtchen Tanum, in dem der Polizist Patrick Hedström mit einem Serienmörder konfrontiert wird, der bei jedem Opfer eine Seite aus dem Märchenbuch von Hänsel und Gretel hinterlässt.</p>
<p>Ein weiterer Geheimtipp aus dem schwedischen Krimiautorenmilieu ist der Autor Johan Theorin, der vor einigen Jahren mit seinem Erstling „Öland“ eine breite Leserschaft begeistert hat. Nun hat er einen weiteren Kriminalroman mit dem Titel „Nebelsturm“ vorgelegt (Piper Verlag, 446 Seiten, 19,95 €), der wieder auf der Insel Öland spielt. Die Familie Westin zieht vom hektischen Treiben der Großstadt Stockholm fort auf einen alten Bauernhof auf der Insel. Schon nach kurzer Zeit stirbt ein Familienmitglied unter tragischen Umständen, und die junge Kommissarin Tilda Davidsson glaubt nicht an einen Unfall. In der Vergangenheit wurden die Bewohner des Hofs stets von schweren Schicksalsschlägen getroffen, und der junge Familienvater Joakim Westin ist überzeugt davon, dass sich auf dem Hof Untote herumgeistern. Ein spannender Krimi, der sich für die kalte Jahreszeit eignet!</p>
<p>Der isländische Bestsellerautor Arnaldur Indridason hat nunmehr den achten Kriminalroman um den schrulligen Kommissar Erlendur vorgelegt (Lübbe, 380 Seiten, 18,95 €). In „Kälteschlaf“ geht es ebenso wie in Theorins „Nebelsturm“ um übernatürliche Dinge. Maria, die vor kurzem ihre Mutter verloren hat, nimmt sich das Leben. Obwohl alles nach einem Selbstmord aussieht, wird Erlendur das Gefühl nicht los, dass die Frau sich nicht freiwillig erhängt hat. Nach dem Tod ihrer Mutter hatte sie versucht, mit dem Geist ihrer Mutter Kontakt aufzunehmen und wurde darin von ihrem Ehemann bestärkt, der jedoch ein doppeltes Spiel zu treiben schien. Für Fans des isländischen Krimis ein absolutes Muss!</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Vegetarier </strong></span></p>
<p>Meine schönste Entdeckung auf dem Buchmarkt in diesem Jahr ist die kleine Reihe „Potsdamer Pomologische Geschichten“ aus dem Vacat Verlag. Jedes Buch stellt eine Frucht aus dem Garten der Potsdamer Schlösser vor und ist eine Hommage an die uns heute bekannten Gartenfrüchte wie Erdbeeren, Äpfel und Birnen. In der Reihe sind z.B. Titel erschienen wie „Erdbeeren für Prinzessinnen“, „Die Melonen der Monarchen“ und „Äpfel fürs Volk“ (je 15 €). Jeder Titel ist ein wahrer Augenschmaus und ein Muss für Gartenliebhaber und Buchfreunde, denn selten hat man solche bibliophil und inhaltlich wunderschönen Bücher in der Hand. Die Reihe ist zu Recht für den „Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2010“ nominiert worden.</p>
<p>Ebenso bibliophil und ausgezeichnet ist das Buch „Mangold und Pastinake. Vergessene Gemüsesorten neu entdeckt“ (Elke Achtner-Theiss, Sabine Krumm, Jan Thorbecke Verlag, 135 Seiten, 24,90 €). Was sich maßlos absurd anhört, ein Buch über vergessene Gemüsesorten (wer möchte sich denn an Gemüse, geschweige den vergessenes noch erinnern?), entpuppt sich als eine Freude für den „Augengaumen“. Wer also wissen möchte, warum er eher Kerbelrüben als Spargelerbsen isst, sollte sich dieses Buch unbedingt schenken lassen. Das Buch wurde bei dem Wettbewerb der Stiftung Buchkunst als eines der schönsten deutschen Bücher 2007 ausgezeichnet.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Bunte Bilder</strong></span></p>
<p>Für Leute, die lieber Sport machen als morden oder lieber beim Sport zugucken als vom Morden zu lesen, gibt es auch hier ein treffsicheres Geschenk aus dem Buchregal. Der bekannteste deutsche Basketballer Dirk Nowitzki hat in Zusammenarbeit mit zwei Autoren seine Autobiographie vorgelegt („Nowitzki“, Rowohlt, 288 Seiten, 8,95 €), die von seinen Anfängen im heimischen Basketballverein, über die Entdeckung und Förderung durch seinen Mentor Holger Geschwindner und seine Erlebnisse in der amerikanischen Profiliga NBA berichtet. Ein Buch, das vom breiten Basketballkosmos zwischen dem beschaulichen Würzburg und dem urbanen Dallas erzählt.</p>
<p>Nach langer Zeit hat nun auch die Kunsthalle zu Kiel ein repräsentatives Überblickswerk über ihre Sammlungsobjekte erhalten: Dirk Luckow (Hg.): Kunsthalle zu Kiel. Die Sammlung (DuMont, 2007, 584 Seiten, 78 €). In einem opulenten Bildband werden 250 ausgewählte Objekte der Kunsthalle in Wort und Bild dargestellt. Die Autoren zeigen in kurzer aber präziser Beschreibung die Besonderheiten jedes Kunstwerks auf, die aus sechs Jahrhunderten stammen. So vielfältig wie die Sammlungsgegenstände, ist auch das Autorenteam, das sich aus Kunsthallenmitarbeitern, Kunsthistorikern und Professoren sowie Studenten des Kieler Kunsthistorischen Instituts zusammensetzt und mal wieder deutlich zeigt, was vielen nicht klar ist: dass die Kieler Kunsthalle ein Universitätsmuseum ist. Der 584 Seiten starke Bildband spricht Liebhaber der Kieler Kunsthalle an, eignet sich mit seinem hohen Verkaufspreis (78 €) aber eher weniger für den studentischen Geldbeutel, sondern eher als Weihnachtstipp für Eltern, Großeltern und andere Weihnachtsmänner.</p>
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		<title>Christkind in Christiania</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 05:13:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Christiania]]></category>
		<category><![CDATA[Kommune]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>

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		<description><![CDATA[von Imke Schröder
Ein Paar handgestrickte Wollsocken für Vati, ein paar Räucherstäbchen für die Schwester und ein paar Gramm Gras für den besten Freund oder den Eigenbedarf: So darf man sich Weihnachten in Christiania vorstellen. Die wohl beispielloseste Besetzungsaktion eines gesamten Viertels von Kopenhagen erregt schon seit Anfang der 1970er Jahre die Gemüter. Jährlich gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Imke Schröder</em></p>
<p>Ein Paar handgestrickte Wollsocken für Vati, ein paar Räucherstäbchen für die Schwester und ein paar Gramm Gras für den besten Freund oder den Eigenbedarf: So darf man sich Weihnachten in Christiania vorstellen. Die wohl beispielloseste Besetzungsaktion eines gesamten Viertels von Kopenhagen erregt schon seit Anfang der 1970er Jahre die Gemüter. Jährlich gibt es in der Regierung große Diskussionen über eventuelle Räumungen des Geländes, um dort teure Yuppie-Stadtwohnungen zu bauen. Doch Christiania ist nicht tot zu kriegen. Nach dem Wahrzeichen Kopenhagens, der kleinen Meerjungfrau, ist Christiania die zweitgrößte Touristenattraktion und lädt ganzjährig zu einem hippiehaften Miteinander ein. Und das ist weit mehr als die berühmte Pusher Street, in der man auf offener Straße an kleinen Ständen die verschiedensten Cannabisprodukte erwerben kann, und die sicherlich bei dem einen oder anderen Jugendlichen einschlägige Erinnerungen hervorruft.</p>
<p>Doch Christiania ist auch ohne Drogenkonsum einzigartig und eine Reise wert: Das Viertel verfügt über eine ganz eigene Infrastruktur mit eigener Müllabfuhr und Postservice, da alle Bewohner sich eine Postanschrift teilen. Die bunten Holzhäuser wurden alle in Eigenregie und ohne Baugenehmigung errichtet. Die restlichen Gebäude entstammen einer ehemaligen Militärkaserne, welche vor 1971 auf dem Gebiet von Christiania ansässig war.</p>
<p>Und mitten zwischen diesen kleinen Häuschen und Matschwegen findet sich im Winter eine große Scheune, die es wirklich lohnt zu besuchen. Denn innen wird allerlei Handwerk unterschiedlichster Art von den Christianiern vertrieben: Unterstützershirts für Christiania mit den berühmten drei Punkten, von Selbstgestricktem über hausgemachte Marmeladen und Gebäck, esoterisches Allerlei und natürlich Hanfprodukten verschiedenster Art, gibt es ungewöhnliche Geschenke für jeden Geschmack. Es gibt hier keine vorgegebenen Einheitshäuschen, zwischen professionellen Ständen sind kleine Tische mit nur einer Ware aufgebaut. Bei &#8220;Ris a la mande&#8221;, dem traditionellen dänischen Weihnachtsmandelreis kann man statt Weihnachtsmusik aus der Dose, Musikern von Klassisch bis Alternativ zuhören, während man zwischen der schicken Businessfrau und der Punklady mit pinken Haaren sitzt und über den Fortbestand von Christiania diskutiert. Und das meiste Geld geht in die Unterstützung und den Erhalt Christianias.<br />
Eine Reise nach Christiania mutet an wie die Reise in ein utopische Vergangenheit: Ohne Autos und ohne harte Drogen. Bikerjacken mit Clubzugehörigkeit sind ebenso wie Waffen und Gewalt verboten. Was die Christianier dennoch nicht davon abhält bei jeder erneuten Abrissdiskussion die Metro mit Rauchbomben lahm zu legen. Und Ähnliches ist während der Klimakonferenz im Dezember zu erwarten. Doch davon lässt sich keiner die Weihnachtsstimmung vermiesen. Denn auch in Christiania gilt alle Jahre wieder: &#8220;Friede, Freude &#8230; Haschkekse.&#8221;</p>
<p>Der Weihnachtsmarkt in Christiania findet dies Jahr vom 8.-22. Dezember statt.</p>
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