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	<title>Der Albrecht</title>
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	<description>Unabhängige Hochschulzeitung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel</description>
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		<title>Gitterrätsel</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 21:57:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weissraum]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinn]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzworträtsel]]></category>

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		<description><![CDATA[Genau richtig für langweilige Vorlesungen: Das
Albrecht-Super-Mega-Gitterrätsel. Rätselt euch
die Finger wund! Ihr könnt sogar etwas gewinnen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #ff0000;">!!Einsendeschluss ist der 19. März 201</span><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #ff0000;">0</span></span><span style="color: #ff0000;">!!</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>klicken und im .jpg-Format genießen bzw. ausdrucken und rätseln!</em><a href="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/weißraum.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1483" title="weißraum" src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/weißraum.jpg" alt="" width="323" height="475" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Die Gewinner werden ausgelost und in der nächsten Ausgabe NACH DEN SEMESTERFERIEN bekannt gegeben.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>!ACHTUNG!</strong></span></p>
<p style="text-align: center;">Hier die fehlenden Zahlen, die in dem ganzen Gewusel vor Redaktionsschluss abhanden gekommen sind. Vielen Dank für die zahlreichen Hinweise.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Senkrecht:</strong></span></p>
<p style="text-align: left;">34. &#8230; of the Profs<br />
35. Ärztliche Bescheinigung<br />
36. Neuer Studiengang<br />
38. Damit haften Poster</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Freie Fahrt voraus/sichtlich 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 18:59:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[landesweit]]></category>
		<category><![CDATA[landesweites Semesterticket]]></category>
		<category><![CDATA[Semesterticket]]></category>
		<category><![CDATA[Urabstimmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Flensburger Universitätsbibliothek soll furchtbar sein. Furchtbar unvollständig. Es wird erzählt, Studierende führen teilweise von Flensburg nach Kiel, um sich in der Landeshauptstadt die nötigen Bücher für Hausarbeiten auszuleihen. Und dann noch der Preis für das Zugticket. Hin und zurück. Da wird in die Bildung investiert. Ob sich der Bestand der Flensburger Universitätsbibliothek so schnell ändert ist ungewiss – die Einführung eines landesweiten Semestertickets an den Hochschulen in Schleswig-Holstein hingegen könnte die Bahnfahrt demnächst erschwinglicher machen. Die Pläne für die Einführung eines solchen Tickets werden immer konkreter. Auf Grund von Fehlberechnungen und organisatorischen Gründen wird die zunächst für Januar geplante Urabstimmung nun vermutlich auf Juni verschoben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="unt">Einmal Schleswig-Holstein, hin und zurück.</span><br />
<em>von Annemarie Schönherr</em></p>
<div id="attachment_1309" class="wp-caption alignleft" style="width: 391px"><a href="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/ANZEIGENTAFEL.jpg"><img class="size-full wp-image-1309" style="margin-left: -8px;" title="Abfahrtstermin zweifelhaft  Foto: sn" src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/ANZEIGENTAFEL.jpg" alt="Abfahrtstermin zweifelhaft Foto: sn" width="381" height="273" /></a><p class="wp-caption-text">Abfahrtstermin zweifelhaft  Foto: sn</p></div>
<p>Wer heute als Studierender der CAU in einen Zug einsteigt und über Raisdorf, Flintbek, Felde hinaus sitzen bleibt, ohne eine Fahrkarte gelöst zu haben, fährt schwarz. Selbst, wenn er auf dem Weg nach Hamburg ist, um dort im Rahmen der Kooperation zwischen den Universitäten Kiel und Hamburg eine Veranstaltung zu besuchen. Womöglich wöchentlich. Lehramtsstudierende, die Praktikumsplätze außerhalb von Kiel zugewiesen bekommen und nicht aus Schleswig-Holstein kommen, bezahlen entweder eine Pension oder tragen die Fahrtkosten. Bis zu sechs Wochen lang. In Zukunft könnte das anders sein, denn wie Fabian Arndt, Referent für Verkehr und Umwelt, verkündet: „So weit war noch keiner.“ Durch die Initiative des AStAs, an der die studentischen Vertretungen der anderen Hochschulen, das Land und der Nahverkehr Schleswig-Holstein (NSH) beteiligt sind, rückt ein landesweites Semesterticket in greifbare Nähe. Dahinter steckt eine Menge Zeit, Arbeit, komplizierte Berechnungen und vor allem Durchhaltevermögen.</p>
<p>Im Auftrag der Universität, des Landes und des NSH befragte das Unternehmen AMCOM von Oktober bis November des letzten Jahres Studierende an allen Hochschulen im Lande nach ihrer bisherigen Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Die Ergebnisse der 40 000 Euro teuren Umfrage bilden die Grundlage für die Preisberechnung eines landesweiten Semestertickets. Angestrebt wird ein Sockelmodell mit Option. Das heißt, dass alle Studierenden einen solidarischen Sockelbeitrag bezahlen, der dazu berechtigt, zu bestimmten Zeiten mit den Bahnen in Schleswig-Holstein zu fahren. Dazu gehören auch der Bereich des Hamburger Verkehrsverbunds in Schleswig-Holstein und Fahrten bis zum Hamburger Hauptbahnhof. Der HVV in Hamburg kann hingegen nicht mit dem Ticket genutzt werden. Wer möchte, kann sein Semesterticket aufstocken und für einen Preisaufschlag Bus und Bahn vierundzwanzig Stunden sieben Tage die Woche nutzen.</p>
<p>In der aktuellen CampusInfo des AStA (01/2010) werden die vier zur Diskussion stehenden Sockelmodelle vorgestellt: 1. Nutzung der Bahn nach 19:00 Uhr unter der Woche und am Wochenende für 104,81 Euro. 2. Nutzung der Bahn nach 19:00 Uhr am Freitag und am Wochenende für 93,22 Euro. 3. Nutzung der Bahn ohne Einschränkung für 163,53 Euro. 4. Nutzung der Bahn werktags bis 19:00 Uhr für 120,81 Euro. Die hier angegebenen Preise werden inzwischen erneut überdacht und es wird wahrscheinlich eine Tendenz nach unten geben. Die in der Umfrage ermittelte Zahlungsbereitschaft der Studierenden, 15,00 bis 50,00 Euro für ein ausgeweitetes Semesterticket zu bezahlen, steht in einem krassen Gegensatz zu den ermittelten Vorschlägen. Verglichen mit den Preisen für eine Schülermonatskarte im Großraum Kiel, die bis zu 50 Euro kostet, ist das Angebot jedoch relativ günstig. Bedacht werden sollte auch, dass das Land Schleswig-Holstein ein landesweites Semesterticket nicht finanziell unterstützt. Fabian Arndt erklärt, dass bereits der Öffentliche Personen Nahverkehr vom Land gefördert werde und die Regierung keine Umverteilung anstrebe.</p>
<p><a href="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/zitattitel2.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1307" style="margin-left: 8px;" title="zitattitel2" src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/zitattitel2.jpg" alt="" width="231" height="103" /></a>Der Preisvorschlag wird am Ende ausschlaggebend sein. Benthe Libner von der JU-HSG: „Mit dem Semesterticket soll ein von uns lang gehegter Wunsch wahr werden!“ Sie schränkt allerdings ein: „In puncto Finanzierung hoffen wir, die JU-HSG, jedoch noch auf eine Verbesserung, da wir für ein gesundes Preis-Leistungsverhältnis einstehen, welches keinesfalls zu einer Verdreifachung des Semesterbeitrags führen darf.“ Ganz ähnlich äußert sich die Linke-HSG zu diesem Thema. In ihrem letzten Wahlprogramm (SoSe 2009) heißt es: „Damit man überhaupt etwas von seinem Semesterticket hat, sprechen ökologische und praktische Gründe für eine Erweiterung des Semestertickets auf ganz Schleswig-Holstein, allerdings mit keiner einschneidenden fi nanziellen Mehrbelastung.“ Wie kommen die Preisvorschläge zustande? Um die Kosten für die verschiedene Sockelmodelle auszurechnen, hat AMCON ein komplexes Programm entwickelt, dass mit den Daten der Umfrage gefüttert wird und diese auswertet. Nachdem eigentlich geplant war, im Januar eine Urabstimmung über die Einführung eines landesweiten Semestertickets abzuhalten, hat sich gezeigt, dass bei der Berechnung der Preisvorschläge Fehler gemacht worden sind, die den Preis beeinfl ussen. So wurden Fahrten doppelt gezählt oder davon ausgegangen, dass ein Schleswig-Holstein-Ticket von durchschnittlich zwei Personen genutzt wird. Realistischer ist allerdings eine gemeinsame Ticketnutzung von fünf Personen. Wenn nun statt zwei Studierenden fünf Studierende zusammen ein Ticket kaufen, fällt die Anzahl der bisher gekauften Tickets geringer aus als angenommen. Die Preisvorschläge müssen also von allen beteiligten Gruppen erneut überprüft und noch einmal überarbeitet werden. Und das dauert. Bezüglich der Fehler in der Berechnung ist es Fabian Arndt wichtig zu betonen, dass „wir nicht das Gefühl haben, dass uns irgendjemand abziehen will.“ Alles laufe sehr fair ab.</p>
<p>Das nächste offizielle Preisangebot des Nahverkehrs Schleswig-Holstein wird voraussichtlich im März vorliegen. Wünschenswert wäre es, wenn alle Universitäten in Kiel das gleiche Angebot bekämen, bemerkt Götz Borchert von der Juso-HSG der CAU. In der letzten Runde hätte jede Kieler Hochschule ein eigenes Angebot bekommen. Die Muthesius Kunsthochschule wäre dabei günstiger weggekommen, was angesichts der geringeren Zahl der dort Studierenden nicht verständlich sei. Hierauf angesprochen, erklärt Frau Grieshammer von der NSH, dass es auf ein solches einheitliches Angebot pro Hochschulstandort wohl auch hinauslaufe. Die unterschiedlichen Preisangebote weisen auf eine weitere Schwierigkeit in der Berechnung hin: Je mehr Hochschulen mit im Boot sitzen, desto günstiger wird der Preis für das Semesterticket. Da jedoch keiner sagen kann, wie die Studierenden an den verschiedenen Hochschulen abstimmen werden, müssen mehrere mögliche Szenarien berücksichtigt werden.</p>
<p><a href="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/zitattitel1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1306" style="margin-left: -8px;" title="zitattitel1" src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/zitattitel1.jpg" alt="" width="237" height="105" /></a>Sylt, Sankt-Peter-Ording, Hamburg, Lübeck – wer sich nicht entscheiden kann, wohin die erste Fahrt mit dem neuen Semesterticket gehen könnte, sei beruhigt. Es ist noch Zeit. Zwar wird das nächste Preisangebot für März erwartet, doch ist es von da bis zum handfesten landesweiten Papierticket noch ein großer Schritt. Da eine Urabstimmung nicht in den Semesterferien durchgeführt werden kann und der AStA vor der Abstimmung umfassend über das Ticket informieren möchte, werden die Studierenden voraussichtlich im Juni über den zukünftigen Wert ihres Semestertickets entscheiden können. Die Rückmeldung für das kommende Wintersemester (1010/11) erfolgt ebenfalls im Juni. Die Unterlagen hierfür werden vorher verschickt und der Druck der über 22 000 Überweisungsträger findet dementsprechend noch früher statt – vor der Urabstimmung und mit dem Aufdruck des alten Semesterbeitrags. Käme bei der Abstimmung eine Mehrheit für ein landesweites Semesterticket zustande, könnten die neuen Tickets deswegen trotzdem erst im Sommersemester 2011 zum Einsatz kommen &#8211; soweit die Studierenden dafür stimmen. „Wenn ein Nein kommt, gibt’s auch kein Ticket“, versichert Fabian Arndt.</p>
<p>Mit einem Nein gegen ein Semesterticket abgestimmt haben Ende November, Anfang Dezember die Studierenden der Ludwig-Maximilians- Universität München. Hier lehnten 52,1 % das Angebot des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes ab. Thomas Honesz von der dortigen Studierendenvertretung erklärt, dass „sowohl der Sockelbeitrag als auch das Gesamtangebot zu teuer sind und daher von vielen Studierenden nicht mehr als solidarisch empfunden wurden.“ An der Technischen Universität und an der Hochschule München fand das vorgeschlagene Sockelmodell hingegen eine deutliche Mehrheit. Ziel ist es nun, das Semesterticket zumindest an der TUM und HM einzuführen.</p>
<p>Wofür sich die Kieler Studierenden am Ende der Verhandlungen entscheiden, steht noch in den Sternen. Zwar sind sich die Linke- und die JU-HSG bei diesem Thema einig und auch die Juso- HSG wünscht die Ausweitung, doch die Meinungen unter den Studierenden gehen teilweise weit auseinander. Klar ist nur eins – es war und ist ein großes Stück Arbeit.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;">_________________________________________________________________</span></p>
<p><br/></p>
<h3 style="text-align: center;">Meinungen von Studenten zum Thema</h3>
<blockquote><p>„Ich als Lehramtsstudent, der nicht aus Schleswig- Holstein kommt, befürworte ein landesweites Semesterticket, weil es mir die Chance gibt, zwischen Kiel und den Praktikumsorten zu pendeln und dabei Pensions- oder Pendelkosten zu sparen.&#8221; Nils Fieselmann, Hannover</p></blockquote>
<blockquote><p>„Ich würde ein landesweites Semesterticket begrüßen, aber es auch stark vom Preis abhängig machen. Es muss sich ja schließlich für mich lohnen. Aber ich kann mir vorstellen, dass es mit dem Ticket wesentlich stressfreier zugeht.“ Jana Lange, Stade</p></blockquote>
<blockquote><p>„Die regelmäßig anfallenden Fahrtkosten sind doch nur ein Problem für Studenten, die Fernbeziehungen führen, zu Mama oder auf den Ponyhof fahren, aber nicht für den durchschnittlichen, selbstständigen Studenten.“ Sarah Peignard, Schwäbisch Gmünd</p></blockquote>
<blockquote><p>„Ich denke, dass sich das nicht lohnen würde. Wenn man sich die Preisvorschläge anguckt, stimmt das Preis-Leistungsverhältnis einfach nicht. Die zeitlichen Einschränkungen würden einen total abhängig machen und dafür dann noch soviel Geld bezahlen? Also für mich reicht das jetzige Ticket völlig aus.“Bettina Gierke, Kiel</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Weihnachten mal anders</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 18:58:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Begegnung unterm Tannenbaum]]></category>
		<category><![CDATA[International Center]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Was haben ein Iraker, eine Russin, eine deutsche Familie und Weihnachten gemeinsam? Das International Center macht mit dieser Konstellation seinem Namen alle Ehre. Denn über das Gastfamilienprogramm „Begegnungen unterm Tannenbaum“ brachte es ausländische Studenten und deutsche Familien zusammen, um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Familie Schurbohm war von der Idee so begeistert, dass sie gleich zwei Studenten zu sich eingeladen hat und ließ den ALBRECHT daran teilhaben. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="unt">Eine deutsche Familie, internationale Gäste &#8230; und ein fröhliches Fest</span></p>
<p><em>von Mounira Ghribi</em></p>
<p>Weihnachten, die Geburt Jesu, das Fest der Liebe und Anlass zur Familienzusammenkunft. Die besinnliche Adventszeit gehört zu den größten Feierlichkeiten in vielen Ländern dieser Erde. Ein Familienfest ist es überall. Freunde und Verwandte beschenken sich reichlich und viele leckere Gerichte fi nden ihren Platz auf dem Esstisch. Aber jedes Land hat doch seine eigenen Traditionen und Bräuche. Das International Center bietet ausländischen Studenten daher mit dem Programm „Begegnungen unterm Tannenbaum“ die Möglichkeit, das deutsche Weihnachtsfest einmal direkt zu erleben. Zum Einen sollen ausländische Studenten die Chance haben, Deutschland, die Deutschen und ihre Tradition kennen zu lernen. Zum Anderen soll es deutschen Familien ermöglichen, anderen einen Einblick in die hiesigen Bräuche zu geben und selbst von den Erzählungen der Studenten und ihren Weihnachtsberichten zu lernen.</p>
<div id="attachment_1355" class="wp-caption alignright" style="width: 268px"><a href="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/titelweihnacht.jpg"><img class="size-full wp-image-1355 " style="margin-left: 8px;" title="Besondere Weihnachten für Alina und Laith Foto: Annegret Schurbohm" src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/titelweihnacht.jpg" alt="Besondere Weihnachten für Alina und Laith Foto:" width="258" height="258" /></a><p class="wp-caption-text">Besondere Weihnachten für Alina und Laith Foto: Annegret Schurbohm</p></div>
<p>Dies ließ sich Ehepaar Schurbohm nicht zweimal sagen. Die beiden sind sehr an anderen Kulturen interessiert und schon sehr viel gereist &#8211; vor allem in den arabischen und asiatischen Raum. „Wir haben selbst keine Kinder, sind aber sehr neugierig auf junge Leute. Daher freuen wir uns sehr an so einem Projekt teilnehmen zu können.“ Annegret Schurbohm (59), technische Angestellte und ihr Mann Heinz-Peter (63) meldeten sich sofort bei Jan Bensien im International Center und baten sogar um zwei Studenten. Zur selben Zeit wurden die Russin Alina Uss (19) und der Iraker Laith Kadem (26) per E-Mail des Uni-Verteilers auf das Programm aufmerksam. Alina studiert Germanistik und Anglistik im 5. Semester. Sie ist erst seit vier Monaten in Deutschland, beherrscht die Sprache aber fast fl ießend. Laith ist seit September 2008 in Kiel und macht seinen Master in Material Science. Seine Vorlesungen fi nden alle auf Englisch statt, er besucht aber einen Deutschkurs, um die Sprache zu lernen. Er unterhält sich allerings vorzugsweise auf Englisch. Der Iraker hat sich schon immer gefragt, wie so ein Weihnachtsfest wohl aussehen mag. Bisher kannte er es nur aus dem Fernsehen. Der 26jährige ist nämlich Muslim. Er hatte im Irak zwar christliche Freunde, doch diese feierten natürlich immer im Kreise der Familie. Laith weiß, dass Weihnachten für die Deutschen sehr bedeutend ist. Ihm gefällt die Atmosphäre mit den vielen Lichterketten und dem Weihnachtsmarkt. Dort hat er auch zum ersten Mal Lebkuchen gegessen. „Das ist wirklich lecker“, sagt er grinsend. Freunde von ihm haben bereits im Jahr zuvor an dem Programm teilgenommen. „Sie waren sehr begeistert. Nun dachte ich mir, das ist meine Chance.“ Alina kennt Weihnachten zwar aus ihrer Heimat. In Russland hat Weihnachten für die Orthodoxen eine große Bedeutung. „Die meisten schenken dem Neujahr eine viel größere Bedeutung. Daher wollte ich Weihnachten gerne in Deutschland verbringen.“ An dem Programm will sie teilnehmen, weil sie die Atmosphäre spüren und das Fest richtig erleben möchte.</p>
<p>Die Schurbohms haben zwar eine große Verwandtschaft, verbringen Weihnachten jedoch schon seit mehreren Jahren alleine. „Es sind viele junge Familien mit Kindern und die haben ihre eigenen Programme. Mein Mann und ich verbringen Heiligabend daher lieber alleine und besuchen die Familie dann am ersten oder zweiten Weihnachtstag.“ Doch die Schurbohms haben da ihr eigenes, ganz spezielles Weihnachtsprogramm und freuen sich sehr, dieses mit ihren zwei unbekannten Gästen zu teilen. Bei der Frage, was die beiden über die Familie wissen, erzählt Alina: „Außer einem schriftlichen Profi l, weiß ich nichts über die Familie und auch nicht, was wir vorhaben.“ Auch Familie Schurbohm weiß nicht viel über ihre Gäste. „Alina kommt aus Russland. Da waren wir schon einmal und es gefi el uns sehr dort. Den Irak kennen wir nicht, aber wir haben schon andere arabische Länder besucht. Die Gastfreundlichkeit, die wir dort erfahren haben, möchten wir jetzt gerne zurückgeben.“</p>
<div id="attachment_1438" class="wp-caption alignleft" style="width: 373px"><a href="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/Weihnachtsmarkt1.jpg"><img class="size-full wp-image-1438 " style="margin-left: -8px;" title="Punsch trinken auf dem Weihnachtsmarkt Foto: Annegret Schurbohm" src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/Weihnachtsmarkt1.jpg" alt="Pusch trinken auf dem Weihnachtsmarkt Foto:" width="363" height="248" /></a><p class="wp-caption-text">Punsch trinken auf dem Weihnachtsmarkt Foto: Annegret Schurbohm</p></div>
<p>An Heiligabend holte Ehepaar Schurbohm die beiden Studenten um 11 Uhr morgens von zu Hause ab. Alle waren sehr neugierig aufeinander. Sie fuhren direkt in die Innenstadt zu den Kieler Nachrichten, um sich die Korallenbläser anzuhören. Anschließend folgte eine Runde Punsch auf dem Weihnachtsmarkt. „Für Laith habe ich eine Thermoskanne mit Tee mitgebracht, weil Muslime ja kein Alkohol trinken.“ Nach einer Besichtigung der Nikolaikirche fuhren die Vier zu Familie Schurbohm nach Hause. Um sich etwas näher zu kommen, bereiteten alle gemeinsam das Essen zu. „In dem Moment habe ich mich direkt wie zu Hause gefühlt“, erzählt Laith danach. „Zuerst haben sie uns noch ihr ganzes Haus gezeigt. Bilder von sich, der Familie und ihren Reisen durften wir auch sehen.“ Vor allem Laith war auf das Essen sehr gespannt.</p>
<p>Als Vorspeise gab es eine Grünkohlsuppe, für den Hauptgang wählte Annegret Schurbohm Entenbraten mit Kartoffelpüree und Rotkohl und zum Nachtisch dann noch Bratapfel. Grinsend erzählt Laith: „Ich hatte bisher einen schlechten Eindruck von deutschem Essen, da ich es nur aus der Mensa kannte. Doch dieses Festmahl war wirklich sehr lecker.“ Da die Schurbohms ihr alljährliches Weihnachtsprogramm haben, wollten sie auch dieses Jahr nicht auf das Hörspiel „Hilfe, die Herdmanns kommen“ verzichten. Damit auch Laith etwas davon hat, übersetzten die Schurbohms den Text ins Englische. „Ich war echt sprachlos. Sie hatten mir schon die Rezepte des Festessens sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch geschenkt. Und nun auch das.“ Um 18 Uhr zündeten Alina und Laith die Kerzen des Tannenbaumes an, um dann die Bescherung folgen zu lassen.</p>
<div id="attachment_1439" class="wp-caption alignright" style="width: 385px"><a href="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/Weihnachten2.jpg"><img class="size-full wp-image-1439 " style="margin-left: 8px;" title="Ein Lichtlein brennt Foto: Annegret Schurbohm" src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/Weihnachten2.jpg" alt="Ein Lichtlein brennt Foto:" width="375" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Lichtlein brennt Foto: Annegret Schurbohm</p></div>
<p>„Das kannte ich nur aus Filmen“. Der Iraker war begeistert, so etwas nun mal selbst gemacht zu haben. Was die Bescherung betraf waren Alina und Laith sich ganz unsicher, wie das Ganze abläuft. „Als wir in das Haus kamen, wussten wir nicht, ob wir die Geschenke direkt überreichen sollten,“ erinnert sich Alina. Laith fängt an zu lachen: „Alina fragte ausgerechnet mich, wann die Bescherung sein würde.“ Beide Studenten freuten sich sehr über die Kieler Taschen, die sie als Geschenk erhielten.</p>
<p>Die Stimmung war bis dahin schon viel lockerer geworden und beim &#8216;Mensch ärgere dich nicht&#8217;- Spielen wurde es noch lustiger in der Runde. Sie hatten so viel Spaß, dass sie fast die Zeit vergaßen, denn das Programm war noch längst nicht zu Ende. Sie machten sich also auf den Weg zur Martinskirche. Dort fi ndet jedes Jahr um 23 Uhr die Weihnachtspredigt statt. Zu ihrem großen Erstaunen leitete der Pastor seine Rede gleich auf Russisch und Arabisch ein. Ehepaar Schurbohm genoss die überraschten aber auch strahlenden Gesichter ihrer beiden Gäste. Und auch hier dachte Annegret Schurbohm daran, die Predigt schon zuvor ins Englische zu übersetzen. „Das hat mich wirklich sehr gerührt. Die Frau hat sich so viel Mühe für mich gegeben.“</p>
<p>Ein weiteres Mal, aber diesmal ungeplant, überrascht wurde Laith, als der Chor zur Begleitung der Geschichte über den Nikolaus eine Melodie anstimmte. Es war ein bekanntes irakisches Lied, dass der junge Student in seiner Schulzeit im Irak häufi g auf dem Klavier spielte. „Das erinnerte mich an zu Hause.“ Nach der Predigt wartete auf die Vier eine Mitternachtssuppe und anschließend wurde weiter „Mensch ärgere dich nicht“ gespielt, bis 3 Uhr nachts. „Es war ein sehr sehr schönes Fest. Besser konnte ich es mir gar nicht vorstellen. Ich plane bereits eine Überraschung für unsere Gastgeber, um meinen Dank auszudrücken.“, erzählt Laith. „Wir haben uns so gut verstanden und ein so tolles Weihnachtsfest gehabt. Wir haben die beiden auch schon zum Neujahrstreffen eingeladen.“, berichtet Annegret Schurbohm zufrieden. Alina resümiert: „Das war das fröhlichste Weihnachtsfest!“</p>
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		<title>Neuer Wind in das Lehrerzimmer</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 18:58:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Campus International]]></category>
		<category><![CDATA[Lehramt]]></category>
		<category><![CDATA[LiCAU]]></category>
		<category><![CDATA[Migrantenlehrer]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schulen brauchen Migranten … im Lehrerzimmer. Die Bedeutsamkeit dieses Anliegen soll durch die Info-Broschüre des Projektes des LiCAU vermittelt werden.

 ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="unt">Kieler Lehramtsstudenten wollen mit Broschüre für Migrantenlehrer werben</span></p>
<p><em>von Mounira Ghibri</em></p>
<div id="attachment_1368" class="wp-caption alignleft" style="width: 387px"><a href="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/LiCAU.jpg"><img class="size-full wp-image-1368" style="margin-left: -8px;" title="An der Broschüre kann jeder mitarbeiten Foto: sn" src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/LiCAU.jpg" alt="An der Broschüre kann jeder mitarbeiten Foto: sn" width="377" height="251" /></a><p class="wp-caption-text">An der Broschüre kann jeder mitarbeiten Foto: sn</p></div>
<p>Unter der Schirmherrschaft des Campus International startete im Zentrum für Lehrerbildung das Projekt LiCAU &#8211; Lehramt international an der CAU. Ziel des Projektes ist die Erstellung einer Informationsbroschüre mit dem Titel „Vielfalt im Lehrerzimmer – Multikulturelle Klassen … und Lehrer!“ Eine Gruppe von Lehramtsstudierenden hat es sich mit ihrer Leiterin Frau Korn zur Aufgabe gemacht, für das Lehramtsstudium zu werben. Aber nicht einfach nur, weil sie ihr Studium so toll finden, sondern die fünf Lehramtsstudenten haben außer ihrem Studiengang noch eine Gemeinsamkeit: Sie haben alle einen Migrationshintergrund. Und sie setzen sich alle mit der Migrationsdiskussion in Deutschland auseinander.</p>
<p>Einige der Topthemen sind die Bildung, die Schule und die hohe Anzahl an ausländischen Schülern bzw. deutschen Schülern mit Migrationshintergrund und damit auftretende Probleme und Unstimmigkeiten. Häufig hapere es an der Kommunikation, vor allem mit den Eltern der Schüler. Der gewisse Zugang fehlt. „Die deutschen Schulen brauchen einfach mehr Lehrer mit Migrationshintergrund“, fordert Sarah Peignard. Sie ist eine der fünf Studenten, die an dem Projekt mitwirken. Ihre Eltern kommen aus Frankreich und Italien, geboren und aufgewachsen ist Sarah in Deutschland. Viele ausländische Eltern kennen sich meist nicht richtig mit dem deutschen Schulsystem aus. Wenn dann noch einige Sprachauffälligkeiten beim Kind sind, landet es schnell auf der Hauptschule ohne sein Potenzial zu beachten. „Lehrer mit Migrationshintergrund bringen Zusatzqualifikationen mit, die deutsche Lehreramtsstudenten nicht haben“, ist Sarah überzeugt.</p>
<p>Daher wollen sie mit ihrer Broschüre vor allem Schüler mit Migrationshintergrund ansprechen. Es soll ihnen Mut gemacht werden, die Vielfalt, die sie mit sich bringen, zu nutzen. Diese Schüler sollen erkennen, welches Potenzial in ihnen steckt und das sie als Lehrer an deutschen Schulen viel bewirken könnten. „Solche Lehrer fehlen noch in den Lehrerzimmern. Sie hätten einen viel größeren sprachlichen Vorteil und somit eine bessere Chance Zugang zu den Eltern zu bekommen“, schätzt Sarah die Situation ein. Daher berichten die fünf Lehramtsstudenten in der Broschüre über sich selbst, ihren Werdegang und vor allem über ihre Schulzeit. Man erfährt über die Probleme, die sie aufgrund ihres Migrationshintergrundes hatten. Aber auch, wie sie Mut gefasst haben. Sie erläutern warum sie sich für den Lehrerberuf entschieden und welches Potenzial sie dafür mitbringen, bestärkt durch ihre Wurzeln. Neben der Leiterin Frau Korn, wirken an dem Projekt der Bund und auch der Bildungsminister Dr. Ekkehard Klug mit. Einen wissenschaftlichen Einstieg soll die Broschüre durch einen Beitrag von Professor Dr. Uwe Sielert bekommen.</p>
<p>Um sowohl die Schüler als auch deren Eltern ansprechen zu können, wird es die Broschüre in mehrsprachiger Ausgabe geben. Neben den Schulen, wurde auch der Kontakt zur Agentur für Arbeit aufgenommen, um gemeinsam so viele Schüler wie möglich erreichen zu können. Die Broschüre befi ndet sich zwar schon so gut wie im Endstadion, ist aber noch nicht ganz fertig. Vor allem für den redaktionellen Bereich braucht das Team noch Mitarbeiter. Wer also Interesse hat, an diesem Projekt mitzuwirken, kann sich gerne an die Teamleiterin wenden: Melanie Korn, 0431/880-1266 oder licau@zfl .uni-kiel.de.</p>
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		<title>Ein Wissenschaftskrimi</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 18:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Dinosaurierfedern]]></category>
		<category><![CDATA[Leseempfehlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bald ist es geschafft- die Klausurenphase ist vorbei und die Semesterferien sind
da. Zeit, um einmal wieder zu einem guten Buch zu greifen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="unt">Von Dinosaurierfedern, Malariaerregern und Mutter-Kind-Problemen</span></p>
<p><em>von Nele Rössler</em></p>
<p>Auch wenn der Titel mehr nach Kinderfasching und Jurassic Park klingt, ist es Sissel-Jo Gazan mit ihrem Roman „Dinosaurierfedern“ gelungen, einen spannenden Wissenschaftskrimi zu verfassen. Dieser dreht sich um die evolutionäre Frage, ob die Vögel direkte Nachkommen der Dinosaurier sind, beschäftigt sich mit dem Malariaerreger und der Frage der Wissenschaftstheorie. Die Biologiestudentin Anna schreibt an ihrer Diplomarbeit, als ihr betreuender Professor tot in seinem Büro aufgefunden wird. Anna steht nur noch wenige Tage vor ihrer Abschlussprüfung, weshalb ihr sein Tod bei aller Antipathie äußerst ungelegen kommt. Denn ihre Diplomarbeit nimmt sie so in Anspruch, dass sie Angst hat, dass ihre 3-jährige Tochter Lily bald zu ihrer Großmutter „Mama“ sagen wird.</p>
<p>Als ihr bester Freund Johannes kurze Zeit darauf ebenfalls stirbt, vermutet der ermittelnde Kommissar Marhauge, dass die Todesfälle zusammen hängen; denn beide haben in derselben Universitätsabteilung gearbeitet. Als wäre das alles nicht genug, tauchen Annas alte Schulfreunde Karen und Troels wieder auf, ein Geheimnis aus ihrer Kindheit wird gelöst und der Kommissar Marhauge muss sich eingestehen, dass er sich in die alleinerziehende und gestresste Anna verguckt hat.</p>
<p>Der Roman besteht aus mehreren Parallelgeschichten, die aus der jeweiligen Ich-Perspektive mitgeteilt werden. Unter anderem erzählen Kommissar Marhauge, der seine Familie verloren hat und der Ornithologe Clive, der sich seine Fehler nicht eingestehen kann. Die Verknüpfung der Geschichten bildet eine spannende Mischung aus Kriminalroman, Familiendrama und Wissenschaft. Die Dänin Sissel-Jo Gazan, die selber Biologie studiert hat, beschreibt in ihrem Krimi einen Kampf um Ansehen, Karriere, Fördergelder und nicht zuletzt die Macht der naturwissenschaftlichen Fachzeitschriften. Dabei ist es literarisch gesehen kein Meisterwerk, wer aber Bücher wie „der Schwarm“ mag, wird diesen Roman lieben.</p>
<blockquote><p>„Dinosaurierfedern“ von Sissel-Jo Gazan, 22 Euro, erschienen bei Hoffmann und Campe</p></blockquote>
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		<title>Da arbeiten doch Menschen</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 18:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Entlassungen]]></category>
		<category><![CDATA[Karstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Pleite]]></category>

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		<description><![CDATA[Im März schließt Karstadt am Alten Markt die Türen. Die Mitarbeiter müssen gehen, wer, wohin weiß noch keiner.

 ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="unt">Warten auf das Ende</span></p>
<p><em>von Miriam Rüscher-Reher</em></p>
<div id="attachment_1358" class="wp-caption alignleft" style="width: 313px"><a href="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/Karstadt.jpg"><img class="size-full wp-image-1358" style="margin-left: -8px;" title="Karstadt am Alten Markt - aber nicht mehr lange Foto: asw" src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/Karstadt.jpg" alt="Karstadt am Alten Markt - aber nicht mehr lange Foto: asw" width="303" height="409" /></a><p class="wp-caption-text">Karstadt am Alten Markt - aber nicht mehr lange Foto: asw</p></div>
<p>Karstadt ist insolvent, eine weit bekannte Tatsache. Das traditionsreiche Karstadt-Haus am Alten Markt in Kiel muss schließen, dass weiß man seit Anfang Dezember. Mein Studentenjob – Weihnachtsgeschenke einpacken – in der Fachparfümerie bei Karstadt. Das mit der Insolvenz nicht wirklich auf dem Plan, steht die zweite Arbeitswoche dort unter einem schlechten Stern: Traurige Gesichter, schlechte Stimmung. Eine Sitzung am Vorabend brachte die schlechte Kunde: Das Karstadt-Haus muss schließen. 135 Vollbeschäftigte werden entlassen, einige dürfen in andere Häuser umziehen. Doch wer bleibt die große Frage.</p>
<p>Zu den Fakten: 1881 gründete Rudolph Karstadt sein erstes Geschäft in Wismar. Durch günstige Festpreise anstelle des zu dieser Zeit üblichen Handelns hatte Karstadt von Anfang an Erfolg. Schnell eröffneten in 24 Städten Norddeutschlands Filialen. So auch 1893 die fünfte Filiale deutschlandweit in Kiel, das Karstadt-Haus am Alten Markt. Hier hatte Karstadt auch seinen Firmensitz, später wurde er nach Hamburg verlegt. 2004 wurde öffentlich, dass sich die Karstadt Warenhaus AG, der gesamte Karstadt-Quelle- Konzern in fi nanziellen Schwierigkeiten befi ndet. Nach 128 jährigem Bestehen meldete Karstadt 2009 Insolvenz an. Nach 117 Jahren wird im März 2010 die Karstadt Filiale Alter Markt geschlossen. Unter anderen Umständen hätte mich diese Nachricht wenig interessiert, unter diesen Umständen ist sie ernüchternd. Die familiäre und freundschaftliche Beziehung unter den Mitarbeitern geht sofort auf einen über. Schnell entstehen persönliche Beziehungen, man kennt sich, man versteht sich. Seit Wochen nun sitzen diese Karstadt-Mitarbeiter abends zu Hause und fragen sich, ob sie ab März noch einen Job haben werden. Kommt die Benachrichtigung noch vor Weihnachten oder erst im neuen Jahr? Und obwohl die Mitarbeiter bei Karstadt um ihre Jobs zittern und bangen, versuchen sie ihr Bestes, um die Kunden zufrieden zu stellen. Dabei fällt es einem selbst als Aushilfe schwer ein Lächeln im Gesicht zu behalten, wenn täglich nicht nur interessierte und besorgte Kunden nach dem Verbleiben der Angestellten fragen, sondern vor allem viele unverschämte Kunden in den Laden stürmen und taktlos fragen, wann denn nun endlich Ausverkauf sei.</p>
<p>So geht es wohl nicht nur ihnen, sondern auch vielen anderen, in anderen Städten und anderen Firmen. Man sieht, kennt und erlebt diese Menschen nur meistens nicht. Angestellte eines Kaufhauses sind keine Roboter oder Maschinen. Es sind Menschen, deren Zukunft davon abhängt, wie viele Punkte sie in einem Sozialplan erhalten. Die Entscheidung so sozialverträglich wie möglich zu machen ist seine Aufgabe, und doch macht so ein Sozialplan die Angestellten zu Nummern in einem System, in dem zählt, ob man verheiratet oder Single ist und wie viele Kinder man auf der Lohnsteuerkarte stehen hat. Ein freundliches Gesicht, der nette und kompetente Umgang mit Kunden, die Person, zählt leider nicht.</p>
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		<title>GAU in der CAU</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 18:57:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Brand]]></category>
		<category><![CDATA[Rechenzentrum]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Kiel]]></category>

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		<description><![CDATA[ Die Uni Kiel hatte für über eine Woche etwas einzigartiges zu bieten: Ein Rechenzentrum das nicht rechnet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="unt">Brand im Rechenzentrum legt die Uni lahm</span></p>
<p><em>von Imke Schröder</em></p>
<p>Die Uni brennt – wer hätte ahnen können, dass der Slogan der mittlerweile vergangenen Unibesetzung so schnell wahr werden könnte. Am Samstag, den 16. Januar 2010, kommt es zu einem Brand im Rechenzentrum der CAU. Zwar konnte das Feuer schnell gelöscht werden, doch ist neben dem Ausfall der Hauptversorgung auch die Notstromversorgung davon betroffen. Schwer verständlich, warum die Notstromversorgung so nah bei der Hauptversorgung untergebracht ist.</p>
<p>Noch unverständlicher ist aber, dass die Polizei erst am darauf folgenden Montagnachmittag ihre kriminologische Arbeit aufnimmt. Das Schneechaos fordert anscheinend mehr polizeiliche Einsatzkräfte als gedacht. Ansonsten ist es unerklärlich, warum gerade das Rechenzentrum der einzigen Volluniversität der Stadt so sträflich vernachlässigt wird. Denn die Reparaturarbeiten dürfen erst nach der polizeilichen Untersuchung durchgeführt werden. So lange gibt es keinen E-Mail Service, keine Uni-Homepages, kein Bücherausleihen und keine Onlinerecherche. Denn alle Uni-Server sind ausgefallen, so auch die ZBW und natürlich die interne Seite des „Albrechts“.</p>
<p>Gerade kurz vor der Prüfungsphase ein Super- GAU. Wer jetzt noch recherchieren möchte, ob für ein Referat oder eine Abschlussarbeit oder wie die Geographen, die Woche nach dem Unglück Kurse wählen sollen, hat Pech gehabt. Ob es Brandstiftung oder einfach ein altersbedingter Kurzschluss war, ist ungewiss. Doch es ist das zweite Mal in diesem Wintersemester, dass der Uni-Server komplett ausfällt. Und letztes Mal wurde der Server erst nach über einer Woche wieder hergestellt. Und das liegt sicher nicht an der Kompetenz der Mitarbeiter des Rechenzentrums. Sondern an der Kompetenz der Uni, die offensichtlich nicht genügend in die Sicherung und Verbesserung ihres eigenen Rechenzentrums investiert. Obwohl rund 20 000 Studenten davon abhängig sind. Und die fordern: Eine Exzellenz-initiative für ihr Rechenzentrum!</p>
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		<title>Zu Gast in der Kunsthalle</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 18:56:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthalle]]></category>
		<category><![CDATA[Professoren]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kunsthalle zeigt in ihren neuen Ausstellungen Schnittstellen zwischen Kunst und Wissenschaft. Decker, Duschl, Schilling, Lindhorst, Konersmann und Co. sind auch dabei.

 ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="unt">Dozenten der CAU und wie sie die Welt sehen</span></p>
<p><em>von Mirjam Rüscher-Reher</em></p>
<div id="attachment_1372" class="wp-caption aligncenter" style="width: 580px"><a href="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/lurch-klein.jpg"><img class="size-full wp-image-1372" title="Lurch. Reise in eine bizarre Welt, 1999-2000 Foto: Sven Grüß, © VG Bild-Kunst, Bonn 2010" src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/lurch-klein.jpg" alt="Lurch. Reise in eine bizarre Welt, 1999-2000 Foto: Sven Grüß, © VG Bild-Kunst, Bonn 2010" width="570" height="380" style="margin-left:-8px;"/></a><p class="wp-caption-text">Lurch. Reise in eine bizarre Welt, 1999-2000 Foto: Sven Grüß, © VG Bild-Kunst, Bonn 2010</p></div>
<p>Naturalienkabinett: Ein Lurch in einem Glas konserviert. Subjektives Kunstwerk oder wissenschaftliches Objekt? Die Grenzen zwischen wissenschaftlichen Abbildungen und Kunstwerken sind verschwommen. Das Verhältnis von Kunst und Wissenschaft ist ambivalent. Forschungsgegenstände und Objekte, aber auch der Forscher selbst, sein Arbeitsplatz und die Forschungssituation sind Sujets und Gegenstände von Kunstwerken. Die Schwesternschaft von Kunst und Wissenschaft ist das Thema der Kunsthalle zu Beginn des Jahres 2010 – gleich in zwei Ausstellungen zeigt sich die Kunsthalle so deutlich wie nie in ihrer Rolle als Universitätsmuseum. Am 31. Januar werden die Ausstellungen SEE history 2010. ART &amp; SCIENCE und DOPPLEREFFEKT. BILDER IN KUNST UND WISSENSCHAFT eröffnet. Es gilt, Perspektiven zu entdecken, Parallelen, unerwartete Korrespondenzen und Querverbindungen aufzudecken. Wie Kunst Wissen verschleiert oder aufdeckt – wie Kunst Wissen schafft. Und schafft Wissenschaft Kunst?</p>
<p>Lebensgroß, in geduckter Haltung, setzt der Leopard zum Sprung an – das Mitbringsel Prof. Dreyers begrüßt den Besucher der SEE history. 16 Professoren und Mitarbeiter der CAU wählten Kunstwerke aus dem Bestand der Kieler Kunsthalle und suchten ihrer Disziplin in der Kunst Ausdruck zu verleihen. Abbildungen, Skizzen, Reliefs, Gemälde, Plastiken – Kunstwerke können Theorien veranschaulichen. Die Ausstellungsräume spiegeln Interdisziplinarität wider, die Raumkonzepte und Hängungen sind so verschieden wie die Fächer und so individuell wie die Dozenten. Der oftmals überraschende Dialog über Fachgrenzen hinaus setzt sich in der Ausstellung DOPPLEREFFEKT. BILDER IN KUNST UND WISSENSCHAFT fort. Unter anderem mit Leihgaben aus dem Louvre und den Uffi zien und Werken von so bekannten Künstlern wie Salvador Dali, Max Ernst, Galileo Galilei, Antony Gormley, Ernst Haeckel, Damien Hurst und A.R. Penck werden aus Sicht des Kunstwerkes die Wechselbeziehungen zwischen Kunst und Wissenschaft der vergangenen sechs Jahrhunderte dargestellt. Es wird gezeigt, wie die Kunst die Wissenschaft aufgreift und zum Thema macht, wie sie ihre Errungenschaften und Techniken imitiert und ironisiert. Dabei wird die Faszination von wissenschaftlichen Bildern als Darstellung von Unbekanntem, Unerforschtem und Unvorstellbarem besonders deutlich.</p>
<p>Die Kunst zeigt, was ist und was nicht ist, aber so, als ob es sei. So steht sie zwischen Schein und Sein, wie oft die Wissenschaft selbst. Zu Gast in der Kunsthalle Mirjam Rüscher-Reher Boris Hars-Tschachotin &#8211; Lurch. Reise in eine bizarre Welt, 1999 &#8211; 2000 Foto Grüß DOPPLEREFFEKT. BILDER IN KUNST UND WISSENSCHAFT. 31. Januar 2010 bis 2. Mai 2010 SEE history 2010. ART &amp; SCIENCE. Ab 31. Januar 2010</p>
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		<title>Das Studio ist tot, es lebe das Studio!</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 18:56:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Studio]]></category>
		<category><![CDATA[Same same but different]]></category>
		<category><![CDATA[Sneak Preview]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem 23. Dezember sneakt das Studio Filmtheater am Dreiecksplatz unter neuer Leitung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Boris Rozanski</em></p>
<p>„I went to a doctor. He made an HIV test. It was postive&#8230; See you in another life.“ Mit einem Paukenschlag beginnt Detlev Bucks neuer Film „Same same but different“. So hatte sich Benjamin (David Kross) seine Fernbeziehung mit Sreykeo (Apinya Sakuljaroensuk) nicht vorgestellt. In Kambodscha hatten sie sich kennengelernt. Für die erste Nacht hat Benjamin, der mit seinen Freunden in Asien richtig „smashed“ werden wollte, noch bezahlt. Wenig später zieht er bei Sreykeos Familie ein. Zurück in Deutschland schickt er jeden Monat Geld nach Kambodscha, damit Sreykeo nicht mehr anschaffen gehen muss. Was soll jetzt werden? Sreykeos Diagnose ist ein Schock – Benjamin könnte sich angesteckt haben.</p>
<p>Bucks auf einer wahren Begebenheit basierender Film fesselt durch seine Ehrlichkeit und verschont weder seine Protagonisten noch die Zuschauer vor schwierigen Entscheidungen. Es geht um Armut, Prostitution und HIV, aber auch um Freundschaft, Familie und Liebe. Dass der Film bei dieser Fülle an Themen nie den Faden verliert, verdankt er David Kross, dessen Benjamin man für seine Naivität ohrfeigen will und zugleich für seine Aufrichtigkeit bewundert. Mit Respekt nähert sich Buck einer fremden Kultur, die durch das Spiel von Apinya Sakuljaroensuk ein kindliches und zugleich gefährliches Gesicht erhält. Bis zuletzt bleibt die Angst um beide Protagonisten.</p>
<p>Eine Tour de Force für alle, die sich zur Sneak im Kino Eins des „Studio Filmtheater am Dreiecksplatz“ eingefunden haben. Genauso wünschen es sich Dennis Jahnke und Matthias Ehr, die neuen Betreiber des Traditionskinos. Sie haben einen Neustart gewagt, bei dem sie Freunde, Familie und ehemalige Arbeitskollegen nach Leibeskräften unterstützten. In nur drei Monaten wurde insbesondere das Foyer des Kinos grundsaniert: neuer Fußboden, Wände, Licht – das Studio erstrahlt in neuem Glanz. Vieles bleibt aber noch zu tun: Aus den technischen Gegebenheiten haben die beiden nach eigenen Angaben bereits das Beste herausgeholt, aber das reicht ihnen nicht. Modernisierungen im Bereich Ton und Bild stehen in diesem Jahr noch in einzelnen Kinosälen an. Angefangen hatten Jahnke und Ehr bereits im „alten“ Studio als Popcornverkäufer und brachten es schließlich bis zur Theaterleitung. Nun haben sie das Kino nach der Insolvenz übernommen und damit auch eine Vielzahl von Altlasten aus der Misswirtschaft des Vorbesitzers. „Vielen Leuten müssen wir erst erklären, dass wir eigentlich ein neues Kino betreiben,“ so Matthias Ehr, der dazu bereit ist, für sein Filmtheater zu kämpfen: „Am Anfang waren wir noch zu acht, jetzt sind nur noch Dennis und ich übrig. Wir sind mit Herzblut dabei, anders wäre die Arbeit im Moment gar nicht zu bewältigen.“</p>
<div id="attachment_1398" class="wp-caption alignleft" style="width: 417px"><a href="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/Studio_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-1398 " style="margin-left: -8px;" title="Die Rollen laufen wieder Foto: br" src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/Studio_klein.jpg" alt="Die Rollen laufen wieder Foto: sn" width="407" height="305" /></a><p class="wp-caption-text">Die Rollen laufen wieder Foto: br</p></div>
<p>Das Studio ist nicht einfach ein weiteres Mal neueröffnet worden, es handelt sich um einen völlig neuen Betrieb unter neuer Leitung. Kiel ist 95 Jahre nach seiner ersten Inbetriebnahme sein ältestes Kino zurückgegeben worden. Der Muff ist raus und das Publikum strömt seit dem 23. Dezember wieder in das Lichtspielhaus am Dreiecksplatz. Ehr und sein Partner wollen mit einer Mischung aus Arthouse und Mainstream ein möglichst breites Publikum ansprechen und hoffen, dass nicht nur das Filmangebot angenommen wird: „Unser Café ist ab Drei Uhr geöffnet, nicht nur für Kinogänger, sondern für alle, die die Holtenauer runterschlendern.“ Fair gehandelte Kaffeeprodukte gehören genauso zum Konzept wie neue Dekoration und Möbel, selbst wenn die Besucher auf Letztere noch etwas warten müssen.</p>
<p>Auch das Programm ist noch aus der Not geboren. Die neuen Betreiber müssen sich ihre Position auf dem Kinomarkt erst erarbeiten, setzen aber auf ihre Kreativität: „Wir spielen ein bisschen und gucken, was funktioniert.“ Wichtiger Bestandteil ihres Konzepts ist dabei auch die Sneak Preview, die jeden Mittwoch um 22.15 stattfindet. Bleibt die Hoffnung auf weitere große Kinoabende am Dreiecksplatz. Detlev Bucks „Same same but different“ ist hierauf ein ernstzunehmendes Versprechen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Different Stories</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 18:56:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ballett Kiel]]></category>
		<category><![CDATA[Itzik Galili]]></category>
		<category><![CDATA[Theater Kiel]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Laie im Ballett, kann das gut gehen? Eine Premiere im doppelten Sinn]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Jenni Belitz</em></p>
<div id="attachment_1401" class="wp-caption alignleft" style="width: 183px"><a href="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/ballett.jpg"><img class="size-full wp-image-1401" style="margin-left: -8px;" title="Robert Phillips, Isis Calil de Albuquerque Foto: Theater Kiel / Olaf Struck" src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/ballett.jpg" alt="Robert Phillips, Isis Calil de Albuquerque Foto: Theater Kiel / Olaf Struck" width="173" height="243" /></a><p class="wp-caption-text">Robert Phillips, Isis Calil de Albuquerque Foto: Theater Kiel / Olaf Struck</p></div>
<p>Vier Choreografien an einem Abend? Klingt nach einer ganzen Menge Stoff, den sich der Choreograf Itzik Galili und das Ballett Kiel unter der Direktion von Mario Schröder da vorgenommen haben. Die Stücke „Things I told nobody“, „Fragile“, „The 2nd Monkey“ und „Until.With/Out.enough“ des in Tel Aviv geborenen Choreografen werden im Kieler Opernhaus auf einer nahezu leeren Bühne inszeniert. Die Tänzer und die Geschichte stehen im Mittelpunkt und die einzigen, aber nichtsdestotrotz wirkungsvollen, Akzente werden durch das Spiel mit Licht und Schatten gesetzt. Durch kurze Episoden und in wechselnden Lichtkegeln aufblitzende Tänzer werden Streifl ichter erzeugt, die dem Zuschauer eben durch ihre Flüchtigkeit in Erinnerung bleiben. Diese kurzen Einblicke in die Geschichten und in die Gefühlswelt der Protagonisten hinterlässt bei den Laien im Publikum ein gewisses Gefühl der Verwirrung. Soll das jetzt so? Zum Fazit bleibt zu sagen: Es war kürzer als erwartet, hatte besonders in der letzen Hälfte seine Längen und überraschte doch durch schöne Bilder, interessante Effekte und harmonische Musik.</p>
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