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	<title>Der Albrecht &#187; Besetzung</title>
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	<description>Unabhängige Hochschulzeitung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel</description>
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		<title>Was bleibt?</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 18:55:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Besetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Uni brennt]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Alte Mensa ist geräumt, die Banner und Plakate sind verschwunden. Doch die Proteste gehen weiter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="unt">Erste Erfolge nach der Besetzung bereits erzielt</span></p>
<p><em>von Fatima Krumm</em></p>
<p><span class="unt"> </span></p>
<div id="attachment_1346" class="wp-caption alignleft" style="width: 368px"><a href="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/besetzung.jpg"><img class="size-full wp-image-1346" style="margin-left: -8px;" title="Mittlerweile abgenommen Foto: jb" src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/besetzung.jpg" alt="Mittlerweile abgenommen Foto: jb" width="358" height="211" /></a><p class="wp-caption-text">Mittlerweile abgenommen Foto: jb</p></div>
<p>Die Bierkisten unter der Treppe wurden entsorgt und die Sofas weggeschafft. Eifrig lernende Studenten wie eh und je, statt auf der Isomatte schlafende, huschen durch die Alte Mensa. Nur die fehlende Uhr im Hebbel-Hörsaal erinnert an die Besetzung. In der letzten Pressemitteilung wurde sie für beendet erklärt. Jedoch ist das nicht das Ende der Proteste; diese gehen in die nächste Runde. „Die Notwendigkeit darauf aufmerksam zu machen, gehört werden zu wollen, ist nicht mehr gegeben.&#8221;, sagt Marcel Mansouri, Bachelor-Student der Politkwissenschaften und Soziologie. Direkte Gespräche mit dem Bildungsausschuss fanden bereits statt und weitere sind geplant. Der Kontakt beschränkt sich jedoch nicht nur auf Gespräche. So ging eine Anfrage des Landtags an das Plenum der Alten Mensa, schriftlich Stellung zu nehmen, inwiefern die Studierenden in die Hochschulreform 2007 miteinbezogen wurden. Denn schon damals wurden die Forderungen, wie z.B. freier Masterzugang in den Gesetzesentwurf eingearbeitet und vorgelegt, fanden aber bei der Umsetzung keinerlei Beachtung. Dadurch wurde deutlich bewiesen, dass die studentische Selbstverwaltung nicht ernst genommen wird. „Wir lassen uns nicht mit Ritualismus abspeisen. Wenn wir angehört werden, soll auch auf uns eingegangen werden.&#8221;, so Mansouri. Man fordert, als ernsthafter Verhandlungspartner in Erwägung gezogen werden.</p>
<p>„Die Verantwortlichen haben eingesehen, dass sie uns nicht ignorieren können.&#8221; Unabhängig von der Besetzung entsteht zur Zeit die Hochschulgruppe Bildungsinfo (Niederlassung im alten Fahrradladen in der Uni-Ladenzeile am Westring), welche sich die Aufklärung der Studierenden zur Schaffung einer kritischen Öffentlichkeit zum Ziel setzt. „Um die Studenten zur Auseinandersetzung mit dem Thema anzuregen, ist es notwendig, dem Einzelnen zu zeigen, wie die Proteste mit dem eigenen Studium zusammenhängen.&#8221;, sagt Henning Meinken, Mitglied der HSG Bildungsinfo. Es muss ein Bewusstsein dafür entwickelt werden. „Jede Bewegung ist so stark wie ihr schwächstes Glied. Man kommt nicht weiter, wenn es eine gut informierte Minderheit und eine halb informierte Mehrheit gibt.&#8221;, kommentiert Mansouri. Demnach sind die Protestaktionen nicht beendet, sie fi nden nur nicht mehr in Form einer Demonstration oder Besetzung statt.</p>
<p>Insgesamt können die konstruktiven Dialoge mit dem Präsidium und die Zusicherung eines selbstverwalteten studentischen Freiraums als erste nachhaltige Erfolge verzeichnet werden. Die nächste Vollversammlung wird voraussichtlich Ende April stattfinden. Des Weiteren zeigen die kontinentaleuropäischen Protestaktionen, dass der Bologna-Prozess nicht nur ein deutsches Problem ist. Internationale Einheitlichkeit ist defi nitiv nicht zu erkennen. Dennoch wird die Jubiläumskonferenz zum Ende der ersten Phase der Erschaffung eines einheitlichen europäischen Hochschulraums in Österreich und Ungarn im März stattfi nden. Ein Gegengipfel der Studierenden ist bereits in Planung.</p>
<p>Wir können zwar nicht einmal innerhalb Deutschlands problemlos die Universität wechseln, streben dafür aber das gleiche Universitätswesen wie der Vatikan &#8211; ebenfalls Unterzeichner der Bologna- Erklärung &#8211; an. Gesegnet sei die erhöhte Mobilität der Studenten!</p>
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		<title>Die brennenden Hörsäle</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 22:16:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Extrablatt]]></category>
		<category><![CDATA[Besetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun endlich auch in Kiel
Ein Kommentar von Hendrik Lux
Nach einer Demonstration im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreiks (die in Kiel aufgrund der Landtagssitzung einen Tag später als in den anderen Städten erfolgte) wurde das Gebäude der Alten Mensa besetzt. Es war relativ klar das dies passieren würde, nachdem eine Nachbesprechung der Demonstration im Hebbelhörsaal angekündigt wurde. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="unt">Nun endlich auch in Kiel</span></p>
<p><span style="color: #999999;">Ein Kommentar von Hendrik Lux</span></p>
<div id="attachment_1210" class="wp-caption alignleft" style="width: 285px"><img class="size-full wp-image-1210" style="margin-left:-8px;" title="Freie Bildung. Foto jb" src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/bildung.jpg" alt="bildung" width="275" height="258" /><p class="wp-caption-text">Freie Bildung. Foto jb</p></div>
<p>Nach einer Demonstration im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreiks (die in Kiel aufgrund der Landtagssitzung einen Tag später als in den anderen Städten erfolgte) wurde das Gebäude der Alten Mensa besetzt. Es war relativ klar das dies passieren würde, nachdem eine Nachbesprechung der Demonstration im Hebbelhörsaal angekündigt wurde. Zuerst drängte sich die Frage auf, warum nicht das Audimax besetzt wurde. Die Alte Mensa mag zwar bessere Voraussetzungen für eine Besetzung bieten, bleibt aber in der Signalwirkung weit zurück. Nichtsdestotrotz erreichte diese Aktion einiges an Presseecho. Ferner ist es erfreulich, dass sich eine breite Schicht von Studenten an dieser Aktion beteiligte. Es ist nicht das in den Medien und der öffentlichen Wahrnehmung häufig verbreitete Klischee des linksradikalen Besetzers, das in dem Gebäude anzutreffen ist. Es sind vielmehr Studenten wie Du und Ich. Mancher mag über die sehr basisdemokratische Ausrichtung und die langen Diskussionen im Plenum, inklusive Veto, die Nase rümpfen. Es ist auch sicher nicht der schnellste Weg zu einem Beschluss zu kommen, aber kann ein mehr an demokratischen Strukturen schlecht sein? Zumindest auf einer derart niedrigen Ebene kann diese Art der Entscheidungsfindung funktionieren. Bildungseinrichtungen haben mit demokratischen Strukturen meist nicht allzu viel am Hut, aber hier werden sie vorgelebt. Es wird sich herausstellen müssen, ob die Arbeitsgruppen tragfähige Konzepte erarbeitet haben. Aber hier wurde etwas in Bewegung gesetzt. Komisch nur, dass viele Studenten gleichgültig oder abweisend auf die Besetzung reagierten. Nicht nur der Bundes-RCDS hat „kein Verständnis mit Möchtegern 68ern“. Wo sind wir hingekommen, wenn Personen, die sich für unsere Belange einsetzen, auf Gleichgültigkeit stoßen? Deshalb möchte ich mit einem sehr persönlichen Aufruf schließen: Solidarisiert Euch!</p>
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