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	<title>Der Albrecht &#187; Neues Studio</title>
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	<description>Unabhängige Hochschulzeitung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel</description>
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		<title>„Micmacs“</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 20:12:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Pierre Jeunet]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Studio]]></category>
		<category><![CDATA[Sneak Preview]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sneak-Preview im Neuen Studio feiert ihr halbjähriges Bestehen. Es gibt Preise für alle und einen französischen Film.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="unt">Ein Mann und seine Freunde gegen die Waffenindustrie</span></p>
<p><em>von Claudia Baldeweg</em></p>
<p><div id="attachment_1971" class="wp-caption alignleft" style="width: 225px"><a href="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/Plakat_Micmacs_A4-D-1_215.jpg"><img src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/Plakat_Micmacs_A4-D-1_215.jpg" alt="Filmplakat: Micmacs - Quelle: Kinowelt" title="Filmplakat: Micmacs - Quelle: Kinowelt" width="215" height="304" class="size-full wp-image-1971" /></a><p class="wp-caption-text">Filmplakat: Micmacs - Quelle: Kinowelt</p></div>Es ist Mittwochabend, 22:20 Uhr. Noch 10 Minuten bis die Vorstellung beginnen soll. Zu meiner Schande muss ich zugeben, noch nie in einer Sneak-Preview gewesen zu sein. Umso aufgeregter war ich natürlich. Langsam füllen sich die Sitzreihen. Nach der Vorschau beginnt die Verlosung. Und da die Sneak im Neuen Studio ein halbes Jahr alt wird, gibt es nette Preise für alle. Manche gewinnen Strandsets, andere Kulis und Schlüsselanhänger und ich bin seitdem stolze Besitzerin eines Hörbuchs von Stieg Larsson. Nach der Preisvergabe folgen die „Filmschnipsel“. Hier werden diesmal zwei Ausschnitte von „Grand Torino“ gezeigt. Sehr gute Wahl!</p>
<p>Jetzt beginnt endlich der Film. Im Voraus wurde bereits verraten, dass er erst in einem Monat in den deutschen Kinos anläuft und deshalb im Orginaltton gezeigt wird. Es wird ganz ruhig im Saal. Und, und.. Ohja, ein französischer Film!</p>
<p>Es geht um Bazil (Dany Boon), der nicht viel Glück in seinem Leben hat. Als er noch ein kleiner Junge ist, stirbt sein Vater beim Entschärfen einer Granate und dann, einige Jahre später, schießt ein Fremder Bazil noch eine Kugel in den Kopf. Diese verletzt ihn allerdings nicht tödlich, sodass die Ärzte auf entscheiden, die Kugel drin zu lassen. Schließlich verliert er seinen Job und seine Wohnung, was ihn dazu bewegt, sich als Straßenkünstler durchzuschlagen.</p>
<p>Doch wie in jedem guten Film folgt eine glückliche Wendung. Bazil lernt auf der Straße den alten Canaille (Jean-Pierre Marielle) kennen und findet so in einer Hütte auf einem Schrottplatz sein neues zu Hause und eine verrückte, aber liebevolle Familie. Diese besteht ebenfalls aus Außenseiterfiguren und bastelt aus Schrott neue Sachen, um sich den Lebensunterhalt zu verdienen. Und wie es der Zufall will, kommt er ganz nebenbei dem Mördern seines Vaters und auch den Leuten, denen er die Kugel in seinem Kopf zu verdanken hat, auf die Schliche.</p>
<p>Bei diesem Film ist für jeden was dabei. Die Jungs bekommen explodierende Häuser und die Mädchen eine kleine Liebesgeschichte. Jean-Pierre Jeunet, der bereits Filme wie „Delicatessen“ und „Die fabelhafte Welt der Amélie“ drehte, beweist auch hier wieder sein Können. Er zaubert bizarre Figuren und den typisch französischen Humor auf die Leinwand, sodass es Spaß macht hinzusehen. Trotz allem darf man den politischen Aspekt dieses Films nicht außer Acht lassen. Er setzt ein klares Statement gegen die Waffenindustrie und all ihre Beteiligten.</p>
<p>Kurz nach 1:00 Uhr neigte sich der Kinoabend dem Ende zu. Das Publikum sah sehr zufrieden aus. Und ich war es auch.</p>
<p>Für alle Interessierten: Filmstart ist der 22.Juli</p>
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		<title>Das Studio ist tot, es lebe das Studio!</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 18:56:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Studio]]></category>
		<category><![CDATA[Same same but different]]></category>
		<category><![CDATA[Sneak Preview]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem 23. Dezember sneakt das Studio Filmtheater am Dreiecksplatz unter neuer Leitung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Boris Rozanski</em></p>
<p>„I went to a doctor. He made an HIV test. It was postive&#8230; See you in another life.“ Mit einem Paukenschlag beginnt Detlev Bucks neuer Film „Same same but different“. So hatte sich Benjamin (David Kross) seine Fernbeziehung mit Sreykeo (Apinya Sakuljaroensuk) nicht vorgestellt. In Kambodscha hatten sie sich kennengelernt. Für die erste Nacht hat Benjamin, der mit seinen Freunden in Asien richtig „smashed“ werden wollte, noch bezahlt. Wenig später zieht er bei Sreykeos Familie ein. Zurück in Deutschland schickt er jeden Monat Geld nach Kambodscha, damit Sreykeo nicht mehr anschaffen gehen muss. Was soll jetzt werden? Sreykeos Diagnose ist ein Schock – Benjamin könnte sich angesteckt haben.</p>
<p>Bucks auf einer wahren Begebenheit basierender Film fesselt durch seine Ehrlichkeit und verschont weder seine Protagonisten noch die Zuschauer vor schwierigen Entscheidungen. Es geht um Armut, Prostitution und HIV, aber auch um Freundschaft, Familie und Liebe. Dass der Film bei dieser Fülle an Themen nie den Faden verliert, verdankt er David Kross, dessen Benjamin man für seine Naivität ohrfeigen will und zugleich für seine Aufrichtigkeit bewundert. Mit Respekt nähert sich Buck einer fremden Kultur, die durch das Spiel von Apinya Sakuljaroensuk ein kindliches und zugleich gefährliches Gesicht erhält. Bis zuletzt bleibt die Angst um beide Protagonisten.</p>
<p>Eine Tour de Force für alle, die sich zur Sneak im Kino Eins des „Studio Filmtheater am Dreiecksplatz“ eingefunden haben. Genauso wünschen es sich Dennis Jahnke und Matthias Ehr, die neuen Betreiber des Traditionskinos. Sie haben einen Neustart gewagt, bei dem sie Freunde, Familie und ehemalige Arbeitskollegen nach Leibeskräften unterstützten. In nur drei Monaten wurde insbesondere das Foyer des Kinos grundsaniert: neuer Fußboden, Wände, Licht – das Studio erstrahlt in neuem Glanz. Vieles bleibt aber noch zu tun: Aus den technischen Gegebenheiten haben die beiden nach eigenen Angaben bereits das Beste herausgeholt, aber das reicht ihnen nicht. Modernisierungen im Bereich Ton und Bild stehen in diesem Jahr noch in einzelnen Kinosälen an. Angefangen hatten Jahnke und Ehr bereits im „alten“ Studio als Popcornverkäufer und brachten es schließlich bis zur Theaterleitung. Nun haben sie das Kino nach der Insolvenz übernommen und damit auch eine Vielzahl von Altlasten aus der Misswirtschaft des Vorbesitzers. „Vielen Leuten müssen wir erst erklären, dass wir eigentlich ein neues Kino betreiben,“ so Matthias Ehr, der dazu bereit ist, für sein Filmtheater zu kämpfen: „Am Anfang waren wir noch zu acht, jetzt sind nur noch Dennis und ich übrig. Wir sind mit Herzblut dabei, anders wäre die Arbeit im Moment gar nicht zu bewältigen.“</p>
<div id="attachment_1398" class="wp-caption alignleft" style="width: 417px"><a href="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/Studio_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-1398 " style="margin-left: -8px;" title="Die Rollen laufen wieder Foto: br" src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/Studio_klein.jpg" alt="Die Rollen laufen wieder Foto: sn" width="407" height="305" /></a><p class="wp-caption-text">Die Rollen laufen wieder Foto: br</p></div>
<p>Das Studio ist nicht einfach ein weiteres Mal neueröffnet worden, es handelt sich um einen völlig neuen Betrieb unter neuer Leitung. Kiel ist 95 Jahre nach seiner ersten Inbetriebnahme sein ältestes Kino zurückgegeben worden. Der Muff ist raus und das Publikum strömt seit dem 23. Dezember wieder in das Lichtspielhaus am Dreiecksplatz. Ehr und sein Partner wollen mit einer Mischung aus Arthouse und Mainstream ein möglichst breites Publikum ansprechen und hoffen, dass nicht nur das Filmangebot angenommen wird: „Unser Café ist ab Drei Uhr geöffnet, nicht nur für Kinogänger, sondern für alle, die die Holtenauer runterschlendern.“ Fair gehandelte Kaffeeprodukte gehören genauso zum Konzept wie neue Dekoration und Möbel, selbst wenn die Besucher auf Letztere noch etwas warten müssen.</p>
<p>Auch das Programm ist noch aus der Not geboren. Die neuen Betreiber müssen sich ihre Position auf dem Kinomarkt erst erarbeiten, setzen aber auf ihre Kreativität: „Wir spielen ein bisschen und gucken, was funktioniert.“ Wichtiger Bestandteil ihres Konzepts ist dabei auch die Sneak Preview, die jeden Mittwoch um 22.15 stattfindet. Bleibt die Hoffnung auf weitere große Kinoabende am Dreiecksplatz. Detlev Bucks „Same same but different“ ist hierauf ein ernstzunehmendes Versprechen.</p>
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		<title>Nostalgie in Trümmern</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 13:11:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian Kruse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Brücke]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Studio]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Neue Studio und die Brücke sind insolvent. Doch was führte zu dem plötzlichen Aus der traditionsreichen Kinos und was sind die Hintergründe? Eins steht zumindest fest: Es gibt Licht am Horizont. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="unt">Das Neue Studio und die Brücke sind insolvent</span></p>
<p><em>von Mira Wrede</em></p>
<div id="attachment_1015" class="wp-caption alignleft" style="width: 237px"><img class="size-full wp-image-1015" title="Aus diesem Schutt entsteht vielleicht bald ein neues Kino - Foto MW" src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/studio.jpg" alt="Aus diesem Schutt entsteht vielleicht bald ein neues Kino - Foto MW" width="227" height="287" /><p class="wp-caption-text">Aus diesem Schutt entsteht vielleicht bald ein neues Kino - Foto MW</p></div>
<p>Betrat ein Besucher vor einigen Wochen das Neue Studio, so flatterte ihm der Bauch vor Vorfreude und der Geruch von Popcorn lag in der Luft. Nun liegt überall Schutt und die Luft ist voller Staub. Das nostalgische Flair, das seit 1920 besteht, verschwindet nach und nach und entblößt kalten Beton. Seit dem 31. August gibt es im Neuen Studio und in der Brücke keine Vorstellungen mehr. Die Lichtspielhäuser, die die Kieler Kinolandschaft lange Zeit geprägt haben, sind insolvent. Der Geschäftsführer der betreibenden AS!Entertainment GmbH, Steffen Wietek, hatte den Antrag überraschend eingereicht. Auch die Mitarbeiter fühlten sich überrumpelt. Es wäre zwar hinter den Kulissen schon länger nicht gut gelaufen &#8211; doch dass es so weit kommen würde, hätten sie nicht gedacht, so ein ehemaliger Mitarbeiter des Neuen Studios. „Ich denke, dass eindeutig Misswirtschaft der Grund für die Insolvenz ist“, sagt ein weiterer Angestellter. Es seien ungünstige Filmauswahlen getroffen worden und auch der vor eineinhalb Jahren erworbene digitale Projektor sei nicht vorteilhaft eingesetzt worden.</p>
<p>Was der genaue Grund für die Insolvenz ist, weiß jedoch niemand. Tatsache ist, dass die Besucherzahlen rückläufig waren. Die nostalgische Atmosphäre scheint nicht gegen große Kinos wie das Cinemaxx anzukommen. Denn laut Statistik war 2009 eigentlich ein sehr gutes Jahr für die Lichtspielhäuser Deutschlands.</p>
<div id="attachment_1018" class="wp-caption alignright" style="width: 301px"><img class="size-full wp-image-1018" title="Tatsache oder nur Übergangslösung? - Foto MW" src="http://www.der-albrecht.de/wp-content/uploads/studio2.jpg" alt="Tatsache oder nur Übergangslösung? - Foto MW" width="291" height="221" /><p class="wp-caption-text">Tatsache oder nur Übergangslösung? - Foto MW</p></div>
<p>Doch es bleibt keine Zeit für wehmütige Gedanken und Traurigkeit: „Wir hingen zwar sehr am charismatischen Aussehen des Studios, aber das Gebäude ist marode und muss grundsaniert werden.“ Deshalb packen die ehemaligen Mitarbeiter auch weiter mit an. Unter der Leitung von Michael Zimmer, dem Besitzer des Gebäudes, soll das Neue Studio auch seinem Namen entsprechen und attraktiv für den Nachmieter gemacht werden. Zimmer liegt viel daran, dass das Kino neu eröffnet wird. Wann ein Mieter feststeht und was dieser dann vorhat, entscheidet sich in den nächsten Wochen. Doch auf der Baustelle herrscht Zuversicht &#8211; wenn alles klappt, dann wird dem Besucher schon ab Dezember beim Betreten des Neuen Studios wieder der Popcornduft entgegenkommen.</p>
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